Auf ein Neues! Trainer die Fünfte.

gisdol-neu

Trainer weg, Trainer da ♪♪♫ trallala ♫♪♪

Nun hat es ihn also erwischt. Sein 100. Spiel für den HSV war gleichzeitig auch sein letztes, eines welches sich einpasste in die Reihe der letzten Spiele. Es wurde verloren, spät zwar, aber es wurde verloren. 0:1 gegen die übermächtigen Bayern. Ein Achtungserfolg?

Ich jedenfalls hatte nach der blutleeren Vorstellung den Eindruck, der HSV würde sich gegen die Münchner abschlachten lassen und hatte vor der Partie auf ein gepflegtes 0:7 getippt. In Freiburg hatte ich den Eindruck, die Mannschaft würde gegen den Trainer spielen. Gegen die Bayern, sah es eher so aus als würde die Mannschaft für den Trainer spielen wollen, ihm zumindest aber einen würdevollen Abschied bereiten, denn der Abgang von Bruno Labbadia stand längst fest, lediglich der Zeitpunkt war offen.

So kam es dann auch, dass diese Hängepartie, mit den Beiersdorferschen Aussagen, na sagen wir mal, unwürdig rüber kam. Dabei ist Beiersdorfer sich im Prinzip lediglich treu geblieben. Er hat letztlich lediglich versucht,nicht zu lügen. Das sei an dieser Stelle zu seiner Ehrenrettung angeführt. Doch mit Verlaub, das ändert nichts, aber auch gar nichts an der unglücklichen Figur, die der Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV abgibt.

Die Entlassung von Bruno Labbadia ist konsequent. Jeder konnte bereits seit der Rückrunde erkennen, dass es nicht vorangeht. Im Gegenteil, die Entwicklung der Mannschaft stagnierte, war gar rückläufig. Die Punktausbeute im Jahr 2016 gar schlecht, wie die keines zweiten Bundesligisten. Beiersdorfer ist diese (Nicht)Entwicklung dem eigenen Bekunden nach ja frühzeitig aufgefallen. Gehandelt hat er wieder einmal allerdings nicht. Warum? War es der Retterstatus von Labbadia, wie es der Retterstatus einst von Lasogga war, der zu einer hoffnungslos überteuerten Verpflichtung führte, weil man dem Hamburger Publikum einen gescheiterten Transfer des Retters nicht hätte verkaufen können?

Fakt ist, Beiersdorfer hat zum zweiten Male den gleichen Fehler begangen, jenen, wider besseres Wissen an einem Trainer festzuhalten. Das war bei Mirko Slomka der Fall und jetzt eben wieder bei Bruno Labbadia.

‘Sportlich-inhaltliche’ Gründe wurden offiziell als Grund für die Trennung angeführt. Das zeigt, dass es neben den sportlich nicht ausreichenden Ergebnissen eben auch inhaltliche Differenzen zwischen Vorstandsvorsitzendem/Sportdirektor und Chefcoach gab. Das erinnert fatal an die ‘Unterschiede in der sportlichen Ausrichtung’ die als Grund für die Entlassung von Peter Knäbel angeführt wurden.

Das wirft die Frage auf, wie es angehen kann, dass dort plötzlich Differenzen entstehen. Wurde bei der Personalauswahl die inhaltliche Ebene nicht vernünftig eruiert? Wurden Kurswechsel vollzogen? Wer hat diesen Kurswechsel vollzogen oder wer hat ihn vielleicht gar aus dem Hintergrung initiiert? Unweigerlich muss man da an Klaus-Michael Kühne denken und inzwischen in seinem Gefolge natürlich auch an einen Volker Struth.

Und noch eines hat die Entlassung von Bruno Labbadia letztlich offenbart. Seine Aussage er habe sich um alles kümmern müssen, was die Mannschaft betraf, zeigt deutlich, dass sich seit der ‘Tuchel Zeit’ in Hamburg nichts verändert hat. “Ich hatte das Gefühl, in Hamburg mehr sein zu sollen als nur Trainer”. Das trifft auf den Chefcoach des HSV nach wie vor zu und es zeigt letztlich, wie schlecht hier dann doch gearbeitet wurde oder – wenn man es wirklich gut mit dem Verantwortlichen meint – wie langsam es (entgegen der vollmundigen Ankündigungen, schneller und besser als die Konkurrenz sein zu wollen) hier voran geht.

Der ‘Neue’ Markus Gisdol wird hier jedenfalls jede Menge Arbeit haben und dies machte er auf seiner Premieren-Pressekonferenz auch gleich deutlich. Ihm Ginge es darum eine gewisse Leichtigkeit, Freude und Dynamik in den Verein zu bringen, sagte ein aufgeräumter und strahlender Gisdol. Neben ihm ein müder, geohnt langsam um Worte ringender Vorstandsvorsitzender. Welch ein Gegensatz und welch ein Bild mit Symbolcharakter.

So sehr Markus Gisdol auch die Freude über seinen neuen Job nach einer Zeit in der Arbeitslosigkeit anzumerken war, so sehr ist seine Skepsis nachvollziehbar, die ihn letztlich wohl dazu veranlasste, den anghebotenen Zweijahresvertrag abzulehnen und auf einem Vertrag bis zum Saisonende zu beharren, wie es vor ihm bereits der Trainer der Zwoten, Dirk Kunert, tat. Der HSV mag nach wie vor ‘ein geiler Verein’ sein und immer noch eine gewisse Strahlkraft besitzen, er ist aber auch ein Tollhaus, inn dem man sich erst einmal orientieren möchte bevor man langfristig mit Sack und Pack einzieht.

Aber jetzt ist er erst einmal da, der ‘Gysi’, und er steht vor einer Herkulesaufgabe. Es sei eine interessante Mannschaft hat er gesagt. Wie er das wohl gemeint haben dürfte? Wie auch immer, bei der derzeitigen Kaderzusammenstellung wird er sich etwas einfallen lassen müssen. Alle Spieler starten wieder bei Null, auch ein Alen Halilovic und ein Ashton Götz (ob der wohl schon wusste, dass ein Trainerwechsel anstehen würde, als er das Angebot von Darmstadt nicht annahm, weil er sich unter dem Neuen auch in Hamburg wieder eine Chance ausrechnet?). Neben den fussballerischen Qualitäten käme es ihm auch und insbesondere auf die Teamfähigkeit an (bereits mit einem Seitenhieb auf Halilovic?), liess Gisdol gestern verlauten.

Dass man seine bevorzugte Art von Fussball bis auf Weiteres bei diesem HSV nicht zu sehen bekommen dürfte erwähnte der neue Chefcoach bereits vorausschauend. Man darf gespannt sein, ob ihm dennoch der sportliche Turnaround gelingen wird. Gisdol ist ein relativ unbeschriebenes Blatt in der Branche, dem zwar nachgesagt wird er verfüge über großes taktisches Verständnis und er könne gut mit jungen Spielern arbeiten, großartige Erfolge hat er jedoch bisher nicht vorzuweisen.

Drücken wir ihm die Daumen, dass er diese in Hamburg wird feiern können. In diesem Sinne herzlich Willkommen, Markus Gisdol.

19 Kommentare

  1. HSV Stimme

    Moin Heluecht! Guter Bericht! Wenn der Funke “ich habe richtig Lust”, “ein geiler Verein”, “wieder positive Stimmung verbreiten”, “Spaß haben” mal auf alle Bereiche überspringen würde. Das wäre schön.

    Ich für mein Teil würde mich schon freuen, wenn ich mich mal wieder berechtigter Weise auf ein Spiel des HSV freuen könnte. Einen HSV zu sehen, der Spaß und Leidenschaft auf den Platz bringt, das wäre schon was. Dann kann ich auch mit einem 10 Platz wie im letzten Jahr leben, auch mit einem 12. Wichtig ist doch, dass etwas zu erkennen ist. Eine Verbesserung, Entwicklung. Ich hoffe so sehr, dass dies endlich mal eintritt. Viele Grüße, Stefan

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  2. slobocop plusslobocop plus

    pro gysi.

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  3. pietkunz

    Guten Morgen liebe Leut,

    kein Stück weiche ich von meiner Ansicht ab, dass der HSV langfristig nur wieder in die Spur kommen kann, wenn endlich ein autoritärer Spitzentrainer hier aufschlägt und Beiersdorfer weg ist. Beide Faktoren lassen weiterhin auf sich warten.

    Ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen, dass ein Trainer wie Gisdol nachhaltig hier etwas bewegen wird.
    Gisdol ist im Vergleich mit Labbadia dasselbe in grün.
    Darauf lassen allein die Berichterstattungen schließen – schaut z.B. mal nach bei der “FAZ” im Oktober 2015.
    Die Partie in Sinsheim gegen den HSV am 21.10.2015, als unser Pierre-Michel in der 88. Minute nach einem Konter zum 1:0 den Hoffenheimer Trainer Gisdol abschoss, war bezeichnend für die Probleme unter Gisdol, worüber auch berichtet wurde:

    – Seine Spielanlage des “Gegenpressings” nicht mehr durchschlagskräftig
    – mangelnde Kreativität
    – Ständige Konteranfälligkeit/fragiler Defensivverbund
    – Ständig späte Gegentreffer in der Schlussviertelstunde
    – Katastrophale Fitnesswerte, die selbst seitens der Spieler Schwegler und Volland eingeräumt wurden
    – “Grüppchenbildung” und mangelnder Teamgeist
    – Scharfe Vorwürfe wegen der gemeinsam durch Gisdol und Rosen getätigten Transferflops (u.a. Kuranyi)
    – Mangelnde Bereitsschaft Gisdols zur Kooperation mit Hopp

    Ein Gisdol kann hier wahrlich jetzt nicht als der lang ersehnte Spitzenmann präsentiert werden – war er schließlich fast ein Jahr lang vereinslos. Seine Verpflichtung scheint mir mehr auf die Umstände zurückführbar, dass zeitgleich Bremen auf ihn aufmerksam wurde und um ihn buhlte, so dass auch hier einmal mehr der Nachgeschmack einer unstruktuerierten “Flickschusterei” haften bleibt.
    Und vermochte ich zunächst noch glauben, die Vertragslaufzeit von nur einem Jahr sei endlich mal wohlbedacht vom HSV ausgegangen und nur zur Ehrerhaltung Gisdols als dessen “Wunsch” deklariert worden, so muss man sich angesichts der Statements (Beiersdorfer bot offenbar doch zwei Jahre an) jetzt getäuscht sehen.

    Hätte ein Beiersdorfer hier allein wegen seiner haarsträubenden wirtschaftlichen Minderleistungen und katastrophalen Transferpolitik sowie seiner unfassbaren Führungsschwäche und der damit verbundenen mangelnden Leistungsphilosophie nicht ohnehin schon jegliche Daseinsberechtigung verwirkt, so empfinde ich im Besonderen seine Gestaltung in Sachen Trainerposten als völlig inakzeptabel und nur noch als reines Ärgernis.
    Beiersdorfer ist bereits bei Slomka mit einem Trainer in eine Saison gegangen, von dem er nicht überzeugt war – unverzeihlich, bei Labbadia diesen Fehler zu wiederholen, wie HeLuecht ja auch schon nicht luecht.
    Labbadias Scheitern an der Weiterentwicklung war bereits zum Ende der Hinrunde 2015 absehbar – ein Fehler, dessen Vertrag im Januar 2016 dann noch um ein Jahr zu verlängern – ein Riesenpatzer sogar, nach der abstiegsreifen Rückrunde mit Bruno noch wieder in die bedeutsame Vorbereitung und neue Saison zu gehen!
    Und nicht nur an den gescheiterten Slomka und Labbadia hatte Beiersdorfer zu lange festgehalten, sondern auch an dem heillos überforderten Zinnbauer!
    Auch unter Zinnbauer ging schon zum Ende der damaligen Hinrunde NICHTS mehr – wäre zeitnah die Reißleine gezogen worden und nicht erst sechs Spieltage vor Schluss (!!!), wäre mit einem vernünftigen Übergangstrainer bequem und sicher die Abstiegsgefahr umgangen UND ein wahrlicher Spitzentrainer wie Tuchel nicht so unfassbar peinlich vergrault worden!! Da bin ich mir absolut sicher – ansonsten ist Beiersdorfer auch in der Angelegenheit eine fürchterliche Schlafmützigkeit und ein fatales Zaudern vorzuwerfen, mit einem Tuchel nicht längst alles in trockene Tücher zu bringen, nachdem dieser anfangs regelrecht besessen war von der Vorstellung, HSV-Trainer zu werden, mit dem fast ein dreiviertel Jahr Einigkeit herrschte, für den ein 25-Millionen-Paket mit Kühne abgesteckt und sogar der Transfer seines Wunschspielers Park beinahe perfekt war.
    Tuchels Abdriften nach Dortmund war vielmehr der von Beiersdorfer verbockten sportlichen Ungewissheit sowie Didis Ambivalenz und Unvermögen geschuldet (Tuchel: “Ich hatte das Gefühl, dort mehr sein zu müssen, als nur Trainer…”).

    Beiersdorfer hat gleich mehrfach die Gelegenheiten vertorft und verpatzt, endlich hier mal einen Spitzentrainer anzuwerben und zu installieren.
    Seine Zauderhaftigkeit und Führungschwäche verursacht eine unverantwortlich unstrukturierte Flickschusterei eben auch beim Trainerposten mit der Folge, dass nach all den 08/15-Trainern sich nunmehr gleich der nächste mit begrenzter Haltbarkeit im dunklen Loch verliert.

    Die Sache Tuchel hat in mir regelrecht ein Trauma entfacht – nicht zuletzt dadurch, wenn man seine großartigen und mit einem unfassbaren Sachverstand geprägten Leistungen beim BVB mitverfolgt. Es ist nicht in Worte zu fassen, welche Chance der HSV dabei verspielt hat…
    Und im Übrigen ist ein Tuchel auch von der In­tel­lek­tu­a­li­tät her zwei Nummern größer als all die Trainer, die der HSV hatte und hat. Und DAS sollte auch mal ein Maßstab für einen Trainer sein – und nicht bloß immer das sich stets wiederholende und vom Anhang jedes Mal optimistisch aufgesogene “geile Stadt”, “geiler Klub”, “geiles Brett”…

    Habt einen schönen Tag und danke für´s Gehör.

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    1. der Coach

      Und warum sollte ein absoluter Spitzenzrainer ausgerechnet zum HSV kommen wollen?

  4. Aradia

    Guten Morgen.
    .
    Alles brav gelesen und ja…..ich finde mich darin wieder.
    Na und wenn das mit dem neuen Trainer schief geht, Bruno ist ja
    wohnhafter Hamburger und hilft seinem fliegenden Freund gerne
    in der Not wenn er wieder Fliegen fängt :lol: und der Neue
    Trainer verzweifelt die Landungsbrücken sucht um ab zu dampfen.
    :mrgreen:
    Ist zwar ein Trainer den im Supermarkt nur die Kleinen finden
    (Augenhöhe) aber besser als ein Frischling von der Sportschule
    der die ersten Gehversuche auf den Rasen macht und sich an
    seinen neuen Job ergötzt.
    .
    Die Laufzeit des Vertrages lässt darauf schliessen, dass er erst
    als Tabellensechster verlängert.
    Was ein edler und guter Mensch.
    .
    Leider geht nun das ganze Theater von vorne los, wegen dem
    kennenlernen und so.
    Lasso macht wieder den Brustklopfer um nach sechs Spielen
    auf Trockenfutter umgestellt zu werden.
    Messi der zweite, spielt so schnell ab das keiner den Ball
    sieht.
    Müller wird Strafraum-Zuspieler.
    Kostic und Diekmeier laufen als Randläufer um den Sieg.
    Als Belohnung gibt es eine Eckfahne usw.
    Auf deutsch: null Point.
    .
    Wir brauchen wieder Geduld, :mrgreen:

    Antworten
  5. AlbatrosAlbatros

    @ der Coach: Da gehe ich mit Deiner Meinung voll konform. Tuchel wird sich wohl anfangs mit den HSV befasst haben, aber spätestens nach einem Gespräch mit Bayersdorfer tunlichst das Weite gesucht haben. Gisdol sieht den HSV als Wiedereinstiegschance in die BL. Hoffentlich wird es nicht sein absoluter Ausstieg und er wird irgendwann seine Entscheidung gegen Bremen bereuen.

    Antworten
  6. ky

    PietKunz, schön, von Dir zu hören/lesen.
    Du hast leider mit allem recht, der HSV unter Beiersdorfer ist genau so ein Pflegefall wie unter Jarchow. Es braucht schon ein gestandenes und vor allem ehrgeiziges Führungspersonal, um die Wohlfühloase des Dinos auszutrocknen und Phönix zu befeuern…

    Über DB ist alles gesagt (über seine “Karriere” habe ich mich gestern hier und schon mehrfach vorher umfassend ausgelassen), was mich noch verwundert, ist die Rolle des KM Kühne. Nach strategischem Plan sieht das alles nicht aus, eher nach dem reichen Onkel, dem das Gitarre-Spiel seines drogenabhängigen Neffen immer gut gefallen hat (früher) und dem Junkie gelegentlich Geld für den nächsten Schuß gibt, anstelle ihm eine Entziehungskur zu verordnen. Dabei verkennt er völlig, dass der Neffe aufgrund seiner Labilität nie wieder so gut musizieren wird. Daher ist das wohl eher unter “Hobby” oder Gönnertum zu sehen, und kein strategisches Investment wie RB Leipzig oder Bayer Leverkusen.

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      zum Thema RB Leipzig, hat sich Eilenberger in seiner Reihe ‘Kabinenpredigt’ gerade ausgelassen: http://www.zeit.de/sport/2016-09/rb-leipzig-bundesliga-traditionsvereine

      Ansonsten ist es in der Tat so, dass Onkel Klaumi zum Sterben zuviel und zum Leben zu wenig gibt respektive Einfluss nimmt. Der Junkie wird nur angefixt. Mit welchem Zweck???

    2. Hallo

      Jau, ky, ein sehr anschauliches Bild: Der reiche Onkel gibt dem drogenabhängigen Neffen gelegentlich Geld. Und er verbindet damit eben keinen strategischen Plan (verordnete Entziehungskur), sondern nur eine sentimentale Hoffnung (gefälliges Gitarrenspiel).

  7. der Coach

    Wobei der Onkel dem Neffen das Geld in diesem Fall nicht schenkt sondern nur leiht. Wenn es dem Neffen besser geht muss er Onkelchen auszahlen.

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    1. Hallo

      … aber nur, wenn der Neffe in der Konzert-Arena die fetten Millionen scheffelt!

  8. ky

    @hallo, coach:
    Dem HSV werden diese Saison ca. 12-15 Mio. “fehlen”. Und KMK wird die nächsten Anteile kaufen. Dann kann Didi ohne Jens Meyer nicht mehr weiter wurschteln.Es braucht eine außerordentliche MV, um weitere Anteile (über 24,9% ) zu verscherbeln.
    Dieses wird passieren, und es ist für die Mitglieder (auch mich) ein “no option game”. Kühne wird dann auf 49% aufstocken, und das gibt dann nochmal 50-60 Mio. Auch die wird Düdü verbrennen…
    Wann stoppt endlich jemand diesen technisch limitierten Innenverteidiger, der glaubt, ein Manager zu sein?

    Antworten
  9. ky

    btw:
    Ich bin im Matz-Ab Blog gesperrt (ohne Grund), wie auch PietKunz, Wortspieler, Dylan etc.

    Der HSV hat 2 eigene Medien eingestellt (Foren auf hsv.de und supporters), angeblich, um Geld zu sparen.
    Der Matz-AB-Blog Gründer Dieter Matz, der lt. eigenen Aussagen niemals die Kommentare liest, ist jetzt “Legenden-Betreuer” beim HSV, sein Sohn Andre Matz seit langem “Moderator” des Matz-Ab-Blogs.
    Wenn das keine Gleichschaltung der Hamburger Medien ist…

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      ky, dies ist meine letzte Bitte und gleichzeitig Aufforderung, hier sachbezogen kommentieren. Wir beide wissen, dass es – unabhängig von einer nicht immer nachvollziehbaren Moderation – genügend Gründe für deine Sperren gibt. Ich erwähnte bereits, dass du bei mir bei derartigen Dingen Verbot auf Lebenszeit gehabt hättest. Also halt den Ball flach.

      Piet hat im Übrigen da mehr Einsicht und weiss, dass er überzogen hatte. Damit ist dieses Thema hier im Kommentarbereich ein für alle Mal durch. Du weisst wo das wenn nötig diskutiert werden kann.

      Ich mache hier jedenfalks von meinem Hausrecht Gebrauch, ob das für dich dann auch unter Gleichschaltung der Medien fällt, ist mir schnurz. Wahrscheinlich bin ich auch inzwischen von dem HWPler gekauft.

  10. bopsi

    Ich fragte nun oft genug, warum JETZT Gisdol? Eine Antwort bekam ich keine.
    Fraglos steht Gisdol für attraktiven Offensivfußball, der allerdings eng verbunden ist mit absoluter körperlicher Fitness.
    Der Anhänger der “Backnanger Schule” übernahm einst als Chef bei Hoffenheim einen Kader, der diese Schule kannte, aber durch wirre Trainerwechsel nicht mehr ausüben durfte/konnte. Gisdol musste “nur” auf alte Muster umstellen, um Hoffenheim einigermaßen in die Erfolgsspur zu bekommen, siehe aktuell auch Nagelsmann.
    Aber wie verhält es sich beim HSV? Hier gibt es nur ganz wenige Spieler, die dieses Spiel überhaupt spielen können, das weiß auch Gisdol, was er versuchte ganz vorsichtig anzumerken. Gisdol kann beim HSV auf gar nix zurückgreifen, muss für diese Mannschaft eine eigene “Spielidentität” (er)finden. Labbadia stand für “gesicherte” Defensive, war bereit dafür die offensive Krativität zu opfern und setzte auf die vorhandenen individuellen Fähigkeiten. Der Vergleich zu Zinnbauer drängt sich geradezu auf, der ebenfalls eine defensive Stabilität erreichte.
    Nun soll endlich Offensive erfolgen, das ist der Wunsch des VV. Auch hier drängt sich mir die Parallele zu Zinnbauer auf. Wie soll das innert weniger Tage, Wochen erfolgreich umzusetzen sein?
    Offensichtlich bestand schon länger kaum mehr Vertrauen in Labadia, sonst wäre ein Entlassung nach Spieltag 3 (wie einst Slomka) ja nicht denkbar. Nur die engl. Woche bescherte Brüno 2 weitere Spiele, was für ein Irrsinn. Und wenn das Vertrauen nicht mehr vorhanden war, warum hat dieser VV nicht den Arsch in der Hose, sich von Labbadia rechtzeitig zu trennen, damit der Neue diese lange Vorbereitungsphase für einen kompletten Spielumbruch nutzen kann, zu dem Labbadia angeblich nicht fähig war?
    Sorry, dieser Trainerwechsel, zu diesem Zeitpunkt, erscheint mir wenig sinnvoll. Ich befürchte, es wird nicht der letzte Trainerwechsel in dieser Saison beim HSV sein.

    Antworten
  11. ky

    Danke für Deine Warnung, HL, aber wofür? Ist die Wahrheit zu hart? Ich beleidige Niemanden, aber unser Lieblingsverein wird geführt von einem Personal, welches ich niemals auf einer Unfall-Station sehen möchte. Der HSV braucht einen Sanierer, keinen “Versöhner”. Was qualifiziert Didi für seinen Job? Freue mich über gute Antworten…
    GLG, Kay (HSV-Fan seit 1968)

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ky, es ging um die Sperrungen im Matz Ab Blog, speziell um Deine und da hast du eine sehr spezielle Wahrnehmung, um es mal freundlich auszudrücken. Deine Kritik an Beiersdorfer, dem HSV etc. war nicht gemeint und das weisst du auch, soviel bekommt man selbst im WiWi-Bunker mit :-D

  12. Aradia

    Guten Morgen ihr Lieben.
    .
    Erstes Spiel mit dem neuen Trainer.
    Wird er uns Punkte schenken, so drei Stück von den Berlinern.
    Oder kriegen wir nur Marmelade für die Rückreise, als Andenken.
    Wird Bruno grinsend um die Alster laufen um für die Rettung
    fit zu bleiben?
    Den Zeitungen jedenfalls freuts. Müssen sie doch die ganze Tabelle
    zeigen und da…..ganz unten….ja da, wo die Tabelle aufhört,
    steht unser HSV.
    .
    Und das, nachdem blühende Landschaften mit leuchtenden Augen
    und einem Glas vom edlen in der Hand und mit den Worten
    von Mutti, …..versprochen wurden.
    .
    Die Frage ist überhaupt, gibt es sie noch….die Macher…die Wissenden?
    Wurden/werden wir falsch geschult von suspekten Lehrern.
    Weil, Geld allein reicht nicht. Da muss noch mehr sein….ein Wille!
    Ein Flurcleaner, mit der Aura eines Administrators.
    Okay….ich verkörpere all dies, habe aber schon bei uns genug zu tun. :lol:
    Mein Esel macht schon Terror im Dorf und leidet unter Entzug.
    Man hat mir schon angedroht das Bussgeld wegen Lärm und verschrecken
    der Mitmenschen, zu erhöhen.
    Dabei krähen ihre Hähne auch immer lauter, wegen des Lärms…allgemein.
    .
    Naja also zurück, ist oder könnt ihr euch vorstellen das unser Didi
    ein administratorischer Flurcleaner ist? :mrgreen:
    Nein! Er ist zu gut für diesen harten Sport.
    Ich würde ihn zum Bundespräsidenten wählen.
    Die suchen gerade.
    Nur bei einem Sieg geht es uns allen besser.
    Hoffen wir mal.
    .
    Gruss an ky…WiWi..? ..brrr….
    HAW….da werden erna geholfen. :-)

    Antworten
  13. ky

    Liebe Aradia,

    Deine Texte haben so etwas Leichtes, Freundliches, und verpacken Kritik in Geschenkpapier :-)
    Gib dem Esel die Sporen, sattel die Hühner – Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin :-)
    Ob’s hilft? Schaun mer mal.

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