Das jährliche Häuten des Bundesliga-Dinos

[– GASTBEITRAG VON Prof. Vitzliputzli –]

Im Zeitalter der Umbrüche: Das jährliche Häuten des Bundesliga-Dinos.

Der HSV kann es einfach nicht. Schon lange nicht mehr. Nein, nicht die Relegation. Das können sie anscheinend immer wieder instinktiv anpeilen. Neben dem kollektiven Chaos, eine weitere Konstante des HSV in den vergangenen Jahren. Bis jetzt! Denn dieser zweifelhafte Nimbus könnte sogar noch in Gefahr geraten, wenn der HSV und Ingolstadt ihre jeweiligen Trends fortsetzen. Es geht um das Fußballspiel an sich. Seit dem gestrigen Katastrophenkick in der Fuggerstadt ist die Gruppe der Zweifler und „Pester“ wieder größer geworden. Weder ist/war der Verein in der Lage, Vereinspolitik glaubhaft und seriös zu vermitteln, noch ist er in der Lage unter „Stresssituationen“ gegen Vereine auf „Augenhöhe“ ein normales, strukturiertes und zugleich ansehnliches Fußballspiel abzuliefern, ohne dabei den Kampf, die Einstellung und den Sinn des Spiels zu vernachlässigen.

Zu dieser Erkenntnis ist man in den letzten Jahren immer häufiger gekommen. Aber immer wieder überwog auch die Hoffnung, dass nach dem nächsten Personalwechsel eine Wende zum Positiven erfolgt. Ein Trugschluss, wie sich inzwischen herausgestellt hat. Eine bittere Erkenntnis, die man vor sich herschob und nie wahr haben wollte. Unabhängig davon, wer gerade die Geschicke des Vereins lenkt, auf der Trainerbank das Zepter schwingt und Spieler, die auf dem Platz stehen (sic). Hand in Hand, gemeinsam dem Abgrund entgegen, immer ein Stückchen näher….

Dachte man bei einem positiven Anfangstrend und einem Hauch von Spielkultur auf dem Weg zur Besserung zu sein, so reißen die Spieler die akzeptablen Eindrücke der letzten Monate in den letzten drei Spielen alles wieder mit dem Hintern ein. Warum, fragt sich der geplagte HSV-Anhänger, ist es seit vielen Jahren nicht möglich, dass der HSV variabler von seiner Spielanlage her agiert? Warum versagt der HSV im kollektiv, wenn es darauf ankommt, einen scheinbar limitierten, aber disziplinierten und organisierten Gegner auszuspielen? Warum scheint das Nervenkostüm der Spieler weitaus dünner zu sein, als sie in der Öffentlichkeit stets vorgeben? Warum überzeugen Neuzugänge fast immer nur in den ersten Spielen und passen sich peu à peu dem Niveau ihrer Mitspieler an? Warum bekommt man den Eindruck, dass verschiedene Aktionen, Aufrufe und Appelle nicht aktiv von den Spielern selbst ausgeht, sondern von Vereinsseite aus gelenkt und aufgesetzt werden und die Spieler eher noch mehr unter Druck geraten? Die Antworten sind sicherlich vielschichtig und insbesondere in der Vergangenheit zu suchen. Bezeichnend auch, dass der Ersatz-Ersatztorhüter Mickel, sonst zuverlässiger Schlussmann der U 21, ein noch größeres Desaster mit aufmerksamen Spiel und tollen Paraden verhinderte.

Die Spieler selbst haben längst ihre Wagenburgmentalität als Dauerzustand verinnerlicht. Schuld daran ist die zu große überregionale Bedeutung des Vereins. So sieht es zumindest Dennis Diekmeier, der sich vor dem Augsburg-Spiel in der WamS vom 30.04.2017 folgendermaßen äußerte:

„Wenn du mit dem HSV in der Relegation spielst, lastet enorm viel Druck auf deinen Schultern. Nicht nur die ganze Stadt, sondern ganz Deutschland schaut auf den HSV“, sagt Diekmeier. Er hat die Häme gespürt, die ihm und seinen Kollegen entgegenschlug: „Viele haben es uns in den vergangenen Jahren gegönnt abzusteigen. Das spürst du als Spieler. Daraus kannst du andererseits aber auch eine Menge Stärke ziehen: Den Willen entwickeln, es allen zeigen zu wollen – egal, wie groß die Widerstände auch sind. […] Wenn wir als Team auftreten, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen.“

Man braucht kein großer Prophet zu sein, dass in dieser aktuellen „Form“ der HSV keinen Punkt aus den letzten drei regulären Punktspielen holen wird. Am ehesten traut man ihnen noch aus bekannten Gründen ein Erfolg über Schalke zu. Im Vorfeld des Spiels in Augsburg, kündigte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen mal wieder einen Umbruch beim HSV an. Die wievielte Veränderung möchte man fragen. Und welche dieser Vorgaben werden dann endlich auch konsequent mal umgesetzt?

Die Umbruchsph(r)asen des HSV im Medienspiegel seit 2011:

Der Umbruch, März 2011:

[…] “Es geht hier nicht um Mängelverwaltung. Die Saisonplanung steht ganz oben auf unserer Liste”, bekräftigte Jarchow auf NDR 90,3. “Es geht darum, Ruhe einkehren zu lassen im Verein und mit den entsprechenden Herren gezielt die nächste Spielzeit vorzubereiten.” […] “Es wird einen Umbruch geben. Wie groß der sein wird, kann ich noch nicht sagen. Aber wir werden natürlich auf die Jugend setzen. Andere Vereine haben schon gezeigt, dass dies der richtige Weg ist.” […] “So schlecht, wie viele es wohl denken, stehen die Dinge nicht. Es gibt die Chance, dass wir diese Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen können. Wenn auch mit einem kleinen.” […]

https://www.welt.de/print/die_welt/sport/article12914996/HSV-Boss-Jarchow-kuendigt-Umbruch-an.html

Der Umbruch, April 2012:

Sportchef Frank Arnesen will den eingeleiteten Umbruch beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV fortsetzen, dabei aber maßvoller als im vergangenen Sommer vorgehen. “So viele Wechsel wie vor dieser Saison wird es nicht geben”, verkündetet der Däne am Sonntagabend in der Sendung “Sportclub” des NDR-Fernsehens. Vor dieser Spielzeit hatte sich der Club auch aus finanziellen Gründen von 14 Profis getrennt und dafür acht junge Spieler unter Vertrag genommen. Auch dadurch war der HSV in akute Abstiegsgefahr geraten, […] “Es ist ja kein Geheimnis, dass wir Bedarf im kreativen Mittelfeld haben.” […]

http://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article107783513/Planungen-Frank-Arnesen-will-Umbruch-in-Massen.html

Der Umbruch, Mai 2013:

[…] Vorstands-Boss Carl-Edgar Jarchow vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hofft auf die Teilnahme an der Champions League und schließt für die kommende Saison einen Umbruch im Kader aus. “Das wäre der falsche Ansatz. Wir haben grundsätzlich eine vernünftige Qualität in der Mannschaft, die wir an einigen Stellen – sprich in Verteidigung und Sturm – verbessern müssen. Und wir haben einen zu großen Kader, aber deswegen werden wir noch keinen Schnitt machen” […] Er werde keine neuen Spieler verpflichten, “die dazu führen, dass wir im nächsten Jahr ein Minus machen”, unterstrich Jarchow […] “Mal ein Gespräch mit jemand zu führen, der einem weiterhelfen könnte, kann man machen. […] Bei Neuverpflichtungen denke er “sehr stark an den Inlandsbereich”, berichtete Jarchow. Grundsätzlich habe der HSV die Möglichkeit, personell nachzubessern: “Das wird der HSV können” […]

http://www.zeit.de/news/2013-05/12/fussball-hsv-boss-jarchow-kein-umbruch-nach-der-saison-12190802

Der Umbruch, Mai/Juli 2014:

[…] „Eine Mannschaft in dieser Verfassung, und vor allem mit dieser Führung, steht zwangsläufig vor dem Abgrund“, sagt Kühne. […] „Da stößt dann eine frische und ehrgeizige Mannschaft auf HSV-Profis, die alle nicht zusammenpassen und teilweise sogar satt sind“, sagt Kühne. Der Hamburger Elf fehle schlicht der Teamgeist. „Ich bin deswegen sehr skeptisch, ob sie es schaffen, drinnen zu bleiben“, erläutert Kühne. Er selbst habe sich schon lange mit dem Gedanken angefreundet, dass der HSV in der zweiten Liga landet. Und das „hätte auch Vorteile“, wie der 77-Jährige unumwunden zugibt: „Man könnte den Verein dann von unten wieder aufbauen.„ Eine Regeneration nach einem steilen Fall sei manchmal gar nicht so schlecht, meint der Workaholic. Aber was so harmlos klingt, käme einem Totalumbau des Clubs gleich. Viel spannender als den Erfolg oder Misserfolg im Abstiegskampf findet Kühne nämlich, was am 25. Mai passieren wird. […]

http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/maezen-klaus-michael-kuehne-ich-stehe-zum-hsv-auch-in-der-2-liga-/9872764.html

[…] Der dienstälteste Verein der Bundesliga lagert nach gut zehn Jahren Debatte seine Profiabteilung aus, darf 24,9 Prozent seiner Anteile an Investoren verkaufen und verkleinert seinen Aufsichtsrat. Der HSV verpasst sich durch eine historische Vereinsreform eine moderne Struktur, ein zukunftsweisender Schritt. Aus dem Dino wird die Dino AG. Wird jetzt alles gut beim HSV? Noch deutet nicht viel darauf hin, die Arbeit der Reformer fängt jetzt erst an. Und ob sie mehr Erfolg haben werden als ihre Vorgänger, daran gibt es Zweifel. Wichtiger als Strukturen sind nämlich Figuren. Doch der neue HSV setzt auch auf alte Gesichter. Der Kopf von HSVPlus, Ernst-Otto Rieckhoff, war vor wenigen Jahren Chef des Aufsichtsrats. Er wird zwar kein Amt übernehmen ist aber wie der Vorstand Joachim Hilke Teil der HSV-Geschichte, die vor einer Woche fast mit dem Abstieg endete. […] Der wichtigste Mann der Reform ist Dietmar Beiersdorfer, er soll Vorstandsvorsitzender werden. […] HSVPlus ist eine Chance für den Verein. Und immerhin gibt es beim neuen HSV Ausnahmen, etwa ,Karl Gernandt der mit seinem Auftritt viele Fans überzeugt hat. Kühnes rechte Hand wird als neuer Aufsichtsratschef gehandelt. Er hat keine HSV-Vergangenheit. Gernandts Aufgabe wird es sein, zu verhindern, dass die Reform verpufft. Zu verhindern, dass HSVPlus eine neue Versuchung wird, Geld aus dem Fenster zu werfen.

http://www.zeit.de/sport/2014-05/hsv-plus-hamburger-sv-beiersdorfer

[…] “Ich bin mit Sicherheit kein Heilsbringer, aber der HSV ist mein Baby, und ich möchte dem Verein wieder eine Orientierung geben”[…] “Auf der Kultur des Miteinanders und der Geschlossenheit, die vom Respekt lebt, will ich dafür sorgen, dass wir wieder ein richtiger Fußball-Club sind. Weniger reden und mehr machen. […] “Es geht nicht nur darum, ein, zwei Spieler zu holen, es geht um viel mehr. Ich möchte eine Kultur schaffen, so dass alle HSVer wieder aufrecht gehen können”, betonte der ehemalige Abwehrspieler – stolz präsentierte der neue Chef den Generalschlüssel für das Stadiongebäude. Es müsse sich einiges verändern beim Bundesliga-16., ein Herzensanliegen von Beiersdorfer ist die Nachwuchsarbeit: “Wir haben die Wettbewerbsfähigkeit zu anderen Clubs verloren.” […]

http://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article129959434/Beiersdorfer-ist-zurueck-Der-HSV-war-immer-mein-Baby.html

Der Umbruch, Juni 2015

Fußball-Bundesligist Hamburger SV treibt nach dem Fast-Abstieg seinen personellen Umbruch voran. […] “Ich hoffe, dass der eingeschlagene, der neue Weg der genau richtige für den HSV sein wird und dass sich der gesamte Verein stabilisieren kann”, sagte Westermann, der 173 Pflichtspiele für die Hamburger bestritt und drei Jahre lang die Kapitänsbinde trug.[…] “Wir haben Spieler identifiziert, in denen wir Potenziale sehen. Jetzt sind wir dabei, die Transfers in Abschlussreife zu bringen”, sagte HSV-Sportchef Peter Knäbel. […] “In Anbetracht der Gesamtsituation und auch aus Überzeugung kann und wird es nicht unser Weg sein, erneut Millionen-Ablösesummen zu investieren. Es muss das Ziel sein, Spieler zu verpflichten, die ihre große Karriere noch vor sich haben”, sagte Knäbel.

http://www.zeit.de/news/2015-06/25/fussball-umbruch-schreitet-voran-hsv-trennt-sich-von-westermann-25150808

Der Umbruch, Mai 2016:

Dietmar Beiersdorfer (52) will den Hamburger SV in Zukunft als Vorstandschef und Sportdirektor im Alleingang wieder in die Erfolgsspur führen. Nach der Trennung von Peter Knäbel, Direktor Profi-Fußball, wird er beide Aufgaben ausfüllen und bezeichnet sich als Dauerlösung. “Ich habe das über Jahre hinweg getan und habe die Kompetenzen, das auszuüben. Ich mache das”, […] Zudem wird er Vorsitzender der HSV-Fußball-AG bleiben. “Ich habe mich noch nie vor Arbeit gedrückt. Das wird aufwendig, klar”, […] “Wir werden hart daran arbeiten, einen Schritt weiter zu kommen”, sagte Beiersdorfer und kündigte Gespräche mit Spielern an, deren Verträge beim HSV auslaufen […] Unter Knäbel sah Beiersdorfer, der den 49-Jährigen vor zwei Jahren beim Schweizer Fußball-Verband loseiste, zuletzt nur noch Stagnation. “Das kam nicht von heute auf morgen. Die Situation hat sich nicht verbessert”, sagte Beiersdorfer: “Ich hatte nicht das Gefühl, dass das in Zukunft besser wird.”

http://www.zeit.de/news/2016-05/10/fussball-hsv-umbruch-beiersdorfer-machts-im-alleingang—stagnation-unter-knaebel-10120006

Der Umbruch, April 2017:

[…] “Dem HSV steht ein Umbruch bevor, das kann ich schon sagen. Was genau geschehen wird, darüber zu reden, ist es zu früh und jetzt auch nicht zielführend. Aber es wird sich einiges tun”,sagte Bruchhagen vor dem wegweisenden Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenzen FC Augsburgs am Sonntag […] “Ich habe keine Erklärung für das Darmstadt-Spiel. Speziell, dass wir so wenig Torchancen herausgespielt haben, hat mich besorgt gemacht. Natürlich fehlten wichtige Spieler, aber das darf gegen Darmstadt ja keine Ausrede sein. Das hätte ich nicht für möglich gehalten” […] “Ob die Spieler Angst haben, weiß ich nicht, aber die Leute hier in der Geschäftsstelle, die von einem Abstieg unmittelbar betroffen wären, die haben mit Sicherheit Angst um den Verein. Ich übrigens auch, und alle, die hier Verantwortung tragen. Denn ein Abstieg hätte mit Sicherheit nachhaltige Auswirkungen auf den Klub” […]

https://www.welt.de/newsticker/sport-news/article164132148/Bruchhagen-HSV-steht-ein-Umbruch-bevor.html

– Prof. Vitzliputzli –

10 Kommentare

  1. HeLuechtHeLuecht

    Kommt der Dino noch einmal mit dem Häuten davon, oder wird ihm das Fell gänzlich über die Ohren gezogen und es hat sich ausgedinot?

    Momentan, vom Trend her, scheint es auf letzteres hinauszulaufen und das hielte ich auch für das Beste. Ohne Dino, ohne Uhr muss der HSV sich endlich einmal definieren und herausfinden und klar machen, wofür er eigentlich stehen will.

    Die Aussicht in der kommenden Saison an glorreiche Oberligazeiten anknüpfen zu können ist durchaus gegeben, Derbys gegen St. Pauli und gegen den KSV Holstein Kiel werden die Stadt elektrisieren. Vorher dürfte es allerdings noch brennen – im Volkspark.

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    1. Dylan1941Dylan1941

      Seit wann hatten Dinos Fell?

    2. HeLuechtHeLuecht

      Seit Currywürste im Darm kommen, Dylan.

  2. Aradia

    Hallo, ihr Lieben.
    Hexenmeeting am 1. Mai Anno 1799 über den Einfluss in der Zukunft.
    .
    Heimreise.
    Guten Morgen zum 1.Mai Genossinnen und Genossen.
    Stehe in Berlin an der Frankfurter Allee und warte auf die Panzerparade
    die der Vorsitzender des Zentralkommitee der Komunistischen Partei Deutschlands
    Genosse Honecker, abnehmen wird.
    Habe ein rotes Tüchlein um und einen Blumenstrauss zur Begrüssung
    unserer sowjetischen Freunde die diese Kriegsmaschinen als Garant für
    den Frieden lenken. Upss…………………..falsche Zeitschiene………….
    .
    Boing……voll im Dreck gelandet…….
    Gucken auf Uhr……hmm…1. Mai
    Jaaaa…sehe Bunker, es riecht nach Rauch, Pflastersteine liegen rum
    Strasse voller verkohlter Gummireifen………ich bin wieder zu Hause.
    Die Schönste Stadt der Welt hat mich wieder.
    Oh auf einem Zeitungsfetzen steht, dass die HSV Fans immer noch den
    letzten Sieg feiern.
    Ich werde nachdenklich……….wie denn das?
    Und weiter: ……..haben sich für Europa qualifiziert.
    Nein…Nein….was ist mit mir los?
    Wo bin ich?
    .
    Verzweiflung……………..schimpfe mit Besen!
    .
    Hat geholfen. Hinter mit ein riesiger Feuerschweif……………..
    Sehe die Alster……sieht alles so aus wir ich es kenne.
    Ein komisches Gefühl ist zu spüren. Manno…..was ist los…..
    Keine Demo, hängende Köpfe. Lese Zeitung…………da steht:
    Ihr elende Versager. Spieler reden, …………wir sind mental fertig.
    4 : 0 verloren.
    Ja……………………ich hab es geschafft, bin im Jetzt gelandet.
    Nur etwas ist anders.
    Der Trainer wird nicht gefeuert.
    Das isr doch nicht normal.
    Ich halt’s nicht mehr aus……..Ich halt’s nicht mehr aus….,,
    Ich öffne mein schwarzes Buch der Zukunft und suche…..
    und suche……Nix !
    Was soll man davon halten……….es stand doch immer was drin!
    :
    Ach was solls …..einen schönen Maifeiertag wünsch ich euch.

    .
    -

    Antworten
  3. WORTSPIELERWORTSPIELER

    wie geil. danke für deine “harte arbeit”. was für eine freude, eine solche rechercheleistung inkl. deren einordnung in einem amateurblog zu erleben.

    vielen dank für diesen blog [ heluecht ]. vielen dank für diesen beitrag [ prof. ]. vielen dank für die meinungsfrei- und hoheit hier.

    Antworten
  4. PaderbornerPaderborner

    Toller Beitrag Prof.

    Tja, ich bin mir langsam auch nicht mehr sicher ob ich mir den Klassenerhalt für den HSV noch wünsche. Die Kühne Millionen stehen schon bereit und somit der nächste Pseudo-Umbruch beim HSV.

    Ich denke die Leistungstrends von Mavraj, Papa und Wallace deuten ganz klar darauf hin das etwas nicht stimmt beim HSV und das man es offensichtlich nicht auf dem Transfermarkt lösen kann. Ist es wirklich Kopfmüdigkeit das der HSV partout kein 6 Punkte Spiel bestehen kann?
    Man weiß es nicht und vielleicht sollte man der Sache mal in Liga 2 auf den Grund gehen …

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  5. slobocop plusslobocop plus

    wenn wir absteigen, wird es zum ersten mal tatsächlich einen umbruch geben, von dem nicht nur gelabert wird. nach dem desolaten auftritt gegen augsburg wünscht man es sich fast. dino weg, uhr weg, ballerinas weg, hüpfer weg, singsang weg. nur die pyro, die bleibt.

    Antworten
  6. 1887Breisgau1887Breisgau

    Ich bin immer noch nicht sicher…..
    Einerseits glaube auch ich, dass der von vielen erhoffte Umbruch und der Weg mit jungen Spielern erst gegangen wird, wenn wir abgestiegen sind. Andererseits möchte ich eigentlich nicht absteigen.
    Aber alle anderen Gründungsmitglieder der Bundesliga sind den Weg auch (mehr oder weniger erfolgreich) gegangen und ich habe kein Problem mir Spiele auch in Sandhausen anzuschauen (als HSV-Fan!!!).
    M. E. sollte, ob Abstieg oder nicht, das blöde Urgesteingelaber aufhören, die Uhr ins Museum, Lotto vom Kran geholt (dafür lieber Abschlach) und das Anspruchsdenken endlich den Realitäten angepasst werden.

    Aber lasst mir Dino Hermann in Ruhe, der kann nichts dazu, der macht seinen Job von allen beim HSV noch mit am Besten. Denk doch mal einer an die Kinder…..

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  7. der Coach

    Umbruch, Umbruch, Umbruch, jedes Jahr das gleiche Prozedere. Ständig wird vom Umbruch geredet und dieser dann mal mehr, mal weniger radikal vollzogen – Ergebnis? Die Mannschaft ist keinen Deut besser, eher schlechter geworden. Schon zu Zeiten als Bernd Hoffmann die Charakterfrage öffentlich stellte in der späten Phase seiner Amtszeit begann diese Dauerschleife des immer neuen Umbruchs. Dabei ist ein Umbruch eigentlich etwas das bei guter Arbeit eigentlich vermieden werden sollte, eher sollte man über die Jahre etwas wachsen lassen und durch behutsames Wechseln nach und nach das Gesicht der Mannschaft verändern, ein fließender Prozess der eine nachhaltige Entwicklung und gesundes Wachstum ermöglicht. Ein Umbruch steht grundsätzlich immer dafür, dass etwas falsch gemacht wurde. Je radikaler der Umbruch desto größer die Fehler die dazu führten. Ein Umbruch steht für fehlerhafte Arbeit und Nachlässigkeiten. Und was es bedeutet, dass jedes Jahr aufs Neue vom Umbruch geredet wird kann man daraus deutlich schließen. Jahrelange Misswirtschaft, jahrelanges Versagen der unterschiedlichen Führungen, ein sich beim HSV immer mehr verschlimmernder Prozess. Nun steht wohl der nächste Umbruch an, die Fehler der vorherigen Führung und Planung müssen beseitigt werden und scheinbar kann es nur durch einen radikalen Umbruch geschehen – zu schwer wiegen die Fehlplanungen und Aktivitäten der letzten Jahre. Und so gibt es den Umbruch vom Umbruch vom Umbruch…zu hoffen bleibt, dass diesmal etwas bessere Arbeit dabei geleistet wird und zumindest der Grundstein dafür gelegt werden kann solche radikalen Umbrüche beim HSV in Zukunft nicht mehr notwendig zu machen.

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  8. bopsi

    Ganz große Klasse Prof.! Danke.
    Ich bin mittlerweile soweit, dass ich komplett aufgegeben habe. Ob der HSV absteigt oder nicht, ist mir egal.
    Ich habe jede Hoffnung auf Besserung verloren. Von wem sollte sie kommen? Todt? Man schaue nach Karlsruhe.
    Gisdol? Sorry, dafür gibt es auch keinen Anlass.
    Bruchhagen? Hat im Winter schon gezeigt, dass auch er nur zu gern die Mios von Kühne verschwendet. Mavraj und Wallace sind absolute Flops. Papa überragend, sollte er fit sein. Momentan anscheinend eher wieder nicht, der HSV verliert …

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