Der (etwas andere) Wochenrückblick – No. 16

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Heute war Marathonrennen in Hamburg und ich musste aus dem Osten in den Westen. Ich war zwar mit dem Auto unterwegs, aber ich habe mich pausenlos “verrannt”, bin von einer Sackgasse in die nächste…überall offenbarten sich neue. Ein Kehrtwende jagte die nächste, doch schließlich gelangte ich, mit den Nerven zu Fuß ans Ziel. Ähnlich stellt sich für mich die Situation beim HSV in dieser Saison dar. Viele Sackgassen, Kehrtwendungen und blank liegende Nerven. Und am Ende…

+ + + wieder im Rennen

Heute vor 5 Jahren musste Bruno Labbadia gehen. Inzwischen ist er wieder da. Die Köpfe bei seinen Spielern wollte er frei bekommen, ihnen Mut und Zutrauen geben und dabei an der Formation möglichst wenig Änderungen vornehmen, um Stabilität und Sicherheit zu fördern. Er setzt dabei auf eine Reihe umstrittener Spieler: Westermann, van der Vaart, Ilicevic und Lasogga und entfacht dabei vor dem Spiel noch nicht einmal einen Sturm der Entrüstung. Zu apathisch sind die Fans inzwischen geworden, zu hoffnungslos die Lage. Mit einem Dreier wäre man wieder mit im Rennen sagte Labbadia, aber es gehöre auch ein Quentchen Glück dazu.

Nun, an diesem Wochenende hat der Bär den Bock umgestossen und dabei das nötige Quentchen Glück gehabt. Beim – zugegeben schön über Olic und Ostrzolek herausgespielten Kopfball zum zwischenzeitlichen 2:0 der Hamburger hätte Lasogga bei einem anderen Keeper im FCA Tor wahrscheinlich seinen Meister gefunden. So aber fand der schön, aber nicht platziert angesetzte Kopfball durch die Beine des unglücklichen Keepers Hitz sein Ziel und wurde zum Brustlöser für Pierre-Michel Lasogga. Sein zweiter Treffer war ein Traumtor. Ohne das besagte Quentchen Glück, würde man den Ball allerdings heute noch verzweifelt an der Hoheluft suchen.

Das Quentchen Glück war bereits beim 1:0 auf Seiten des HSV. Schießt Stieber nämlich den herumstehenden Olic nicht zufällig an, landet der Ball irgendwo an der Eckfahne und es gibt Einwurf für den FCA. Aber egal. Drin ist drin!

Weniger Glück, hatte der HSV bei den beiden Gegentreffern. Ob der stümperhaften Verteidigungsleistung (wie kann der Bobadilla beim 1:2 da so frei rumlaufen? und warum kann der Zwei-Gegentore-Pro-Spiel-Torwart Adler sein Eck nicht besetzen und zu machen?) hätte hier ein Quentchen Glück wohl auch bei Weitem nicht ausgereicht.

Mehr Glück hatte der HSV einmal mehr, dass die Konkurrenz ihre Chancen nicht nutzte und zweimal einen 2:0 Vorsprung verspielte. Würde ich die Tradition meiner Dankesschreiben wieder aufnehmen, so gingen die Schreiben an Werder und an die Mannschaft des SC Freiburg, deren Trainer ich von dem Dank auf eigenen Wunsch extra ausnehme (warum kann man hier erfahren)

Wenig glücklich in meinen Augen auch das Verhalten von Pierre-Michel Lasogga nach seinen beiden Treffern, speziell dem zweiten. Sicher habe ich Verständnis dafür, dass ihm Zentnerlasten von den Schultern gefallen sind, aber….einfach nur zum fremdschämen.

Ansonsten war natürlich noch nicht alles Gold was glänzt. Lasogga noch immer meilenweit entfernt von einem Zusatnd, den ich als fit bezeichnen würde. Ein Jansen, der angeblich schon vor Wochen fit war, jetzt aber immer noch keine Luft für 20 Minuten Bundesliga hat und und und.

All das zählt aber momentan nicht. Was zählt, sind die drei Punkte. Die sind eingefahren und damit hat der Trainer alles richtig gemacht. Der HSV ist wieder mit im Rennen und kann die Klasse jetzt aus eigener Kraft halten, zumindest aber zunächst den Abstieg vermeiden. Das ist mehr als man Bruno Labbadia, als man dem HSV nach den Knäbel-Wochen noch zutrauen konnte.


+ + + noch im Rennen

Trotz 8 Niederlagen in der Rückrunde ist die U23 des HSV noch im Rennen um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord. Ausgerechnet unter Rudolfo Cardoso, jenem Trainer, der Ende letzter Saison wegen Erfolglosigkeit gehen musste, wurde die Trendwende geschafft. Mit dem heutigen 2:0 gegen die FT Braunschweig gelang der dritte Sieg in Folge. Dabei macht es sich positiv bemerkbar, dass die Hamburger personell wieder aus dem vollen schöpfen können.

Heute mit dabei auch Götz und Gouaida, die gestern noch im Bundesligakader gegen den FC Augsburg standen, aber ohne Einsatzzeiten blieben. Der HSV mit Maxi Beister als alleiniger Spitze begann wie in den letzten Spielen mit einem 4-2-3-1 (mit Otremba – Götz, Kim, Jung, Marcos – Mende, Masek – Gouaida, Derflinger, A. Arslan – Beister) und legte los wie die Feuerwehr. Gleich in der 1. Minute eine Ecke von rechts von Derflinger, die zu kurz abgewehrt wurde und bei Mo Goouaida landete, dessen schönen Flachpass konnte Maximilian Beister allerdings nicht verwerten. Sein Schuss aus 18 Metern flog rechts am Kasten von Braunschweigs Keeper Reck vorbei.

In der Folge stellten die Braunschweiger allerdings die Hamburger konsequent zu und versuchten ihrerseits etwas für die Offensive zu tun. Zwar zeigten sie sich dabei nicht sonderlich durchschlagskräftig, aber die eine oder andere Unsicherheit in der Hamburger Defensive offenbarte sich dabei in den ersten 10 – 15 Minuten doch, in erster Linie beim rechten Innenverteidiger Kim, sowohl in der Luft als auch am Boden (das wird der Ju aus Qu gar nicht gerne lesen!).

Erst in der 14. Minute die nächste Gelegenheit für die Hamburger. Einen Freistoß nach einem Foull von Beister zirkelte Gouaida gekonnt über die Mauer hinweg. Keeper Reck brachte aber noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte ihn geradesoeben über die Latte. Die anschließenden drei Eckbälle brachten keine weitere Gefaht für das Braunschweiger Tor. In der 17. Minute tankte sich Arslan auf dre linken Seite fein durch. Seine flache Hereingabe verpasste Beister aber freistehend in der Mitte.

In der Folgezeit erspielte sich der HSV so etwa alle 5 Minuten eine ordentliche Torchance (Freistoss Arslan, Schuß Gouaida, Schuß Derflinger) ohne insgesamt wirklich zwingend zu sein. Die Braunschweiger standen kompakt, verschoben gut und verteidigten insgesamt clever ohne überhart zu agieren. Ihre einzige echte Chance hatte die FT in der 35. Minute nach einem Freistoß in Folge eines Kim Fouls, für welches er zurecht Gelb sah. Eine Kopfballchance schloß sich in der 40. Minute an. Beide Chancen konnten aber mühelos von dem an diesem Wochenende den Hamburger Kasten hütenden Otremba vereitelt werden. So ging es mit 0:0 in die Kabine.

Nach der Pause kamen Cigerci und Steinmann für Masek und Derflinger und insbesondere Cigerci im offensiven Mittelfeld belebte das Spiel der Hamburger sofort. Nach einer feinen Kombination von Steinmann und Beister hatte er sogar die Chance zum 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Reck (50.). Auch an der nächsten Chance in der 52. Minute war Cigerci mit einem tollen Pass auf Beister beteiligt. Dessen flache Heringabe von rechts verpasste Marcos aber am linken Pfosten um wenige Millimeter. In der 57. Minute wieder Cigerci mit einem feinen Durs´chstecker auf Gouaida, der allerdings alleinstehend vor Reck verzieht.

In der 58. Minute dann Rot gegen den Braunschweiger Fricke, der Maxi Beister am Sechzehner foulte. Da Fricke der letzte Mann war und mit seinem Foul eine klare Torchance verhinderte war die Rote Karte berechtigt, wenngleich die Braunschweiger natürlich vehement protestierten. Der anschließende Freistoß (60.) brachte dann endlich das erlösende 1:0. Ein unglaublicher Schlenzer über die Mauer, unhaltbar für Keeper Reck. Und wer ist es gewesen….natürlich Cigerci über den in dieser Phase sämtliche gefährlichen Aktionen liefen.

Nach dem Platzverweis kontrollierten die Hamburger zusehends das Spiel. Wirklich sicher und zwingend wirkte das allerdings immer noch nicht. Ab der 60. Minute kam auch Matti Steinmann immer besser ins Spiel und gestaltete dieses mehr und mehr mit klugen Diagonalpässen oder solchen in die Spitze. Cjancen von Gouaida (70.). Beister (71.), Cigerci (72.) und nochmals Gouaida(73.) hätten die Hamburger gut und gerne 3:0 oder 4:0 führen lassen können.

In die Drangperiode der Hamburger fiel ein Konter der Braunschweiger nach einem leichtfertigen Ballverlust in der Vorwärstbewegung in der 78. Minute. Der Ball klatschte allerdings nur ans linke Aussennetz. Dann wieder die Hamburger am Zuge mit Cigerci und Steinmann in der Vorbereitung und weiteren Chancen für Maxi Beister, der insgesamt zwar bemüht wirkte und auch immer wieder clever das eine oder andere Foul zog, aber insgesamt zu abschlußschwach blieb.

In der 87. Minute dann schließlich doch noch das 2:0 für den HSV. Cigerci blockte in einem Zweikampf geschickt und während die Braunschweiger lauthals Foul reklamierten, passte er den Ball auf halb links zu A. Arslan, der mit einem trockenen Schuß einnetzte und zu seinem 17 Treffer kam. Gleichzeitig auch seine letzte Aktion, denn nach einer für ihn eher durchwachsenen Partie, wurde er zwei Minuten vor Spielende ausgewechselt. Für ihn durfte Nico Charrier noch ein wenig auf der rechten Aussenbahn herumtraben.

Unterm Strich ein nie gefährdeter Sieg der Hamburger, die allerdings ihre Chancen besser hätten nutzen müssen. Auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Bester Mann beim HSV an diesem Tag: Tolcay Cigerci, Mo Gouaida mit Abstrichen. Erneut mit einer eher schwachen Partie: Kapitän Sven Mende, dem viele leichte Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung unterliefen. Auch A. Arslan nicht so aktiv und gefährlich wie gewohnt.

Dank des Unentschieden von Wolfsburg in Lüneburg ist die U23 noch voll im Rennen um die Meisterschaft. Tabellendritter mit 55 Punkten, hinter Bremen (57) und Wolfsburg (57). Das Nachholspiel gegen Bremen muss gewonnen werden. Nächste Woche spielen Bremen und Wolfsburg gegeneinander. Im Falle eines Unentschiedens wäre der HSV wieder ein ganz heisser Titelaspirant.


+ + + ein totes, aber wichtiges Rennen

hat die U19 absolviert. Tot, weil es für sie um nichts mehr geht. Die Klasse ist gesichert und nach oben geht nichts mehr. Wichtig, weil es gegen den Erzrivalen Werder Bremen ging. Wie im Hinspiel blieben die Rothosen auch dieses Mal siegreich. 4:2 stand es am Ende für den HSV, der bereits in der 2. Minute durch Ercetin in Führung ging. Kwatu erhöhte in der 16. Minute zum 2:0. Eggestein brachte die Bremer zur Pause zwar auf 1:2 heran, kurz nach der Pause erhöhte der HSV allerdings per Foulelfmeter durch Melvin Krol (54.) und einen Treffer von Njie auf 4:1. Der zweite Bremer treffer kurz vor Abpfiff, war nur noch kosmetische Korrektur.


+ + + voll im internationalen Rennen

ist Mats Köhlert, der vom Rivalen St. Pauli gekommene Köhlert, dessen Vertrag zum Saisonende ebenso ausläuft wie der von Melvin Krol, ist von Christian Wück in den 18köpfigen Kader für die U17 Europameisterschaft berufen worden. Herzlichen Glückwunsch!

Wir sind gespannt, ob er nach der EM immer noch HSVer sein wird, oder ob ein weiteres Talent verloren geht.


+ + + und was gab es sonst noch für Rennen

Joe Zinnbauer rannte mal wieder am Volkspark herum. Zu Gesprächen über seine Arbeit als Cheftrainer wie es hieß. Ansonsten lief er bei Bild rum und bei der Mopo, liess verlauten, dass er noch an dem Verein hänge und es viele Anfragen gegeben hätte, aus dem In- und Ausland. In der nächsten Woche sollen nun Gespräche geführt werden, ob er in der Saison 2015/16 wieder die U23 übernehmen wird. Zur Erinnerung: Zinnbauer hat noch Vertrag bis 2016.

Im Rennen um den Verbleib in der zweiten Liga hat der FC St. Pauli einen herben Rückschlag hinnehmen müssen (1:2 in Heidenheim) und grüßt nun wieder vom Tabellenende. Das wird viele HSVer freuen. Mich nicht!!! Ich sehe es nicht gerne, wenn eine Hamburger Mannschaft allen anderen hinterherrennen muss.

Hinterherrennen musste auch Holstein Kiel an diesem Wochenende. Die Holzbeine taten dies allerdings erfolgreich, besiegten am Ende Chemnitz mit 2:1 und festigten ihren zweiten Tabellenplatz. Damit liegen sie vor den schweren Restspielen gegen Bielefeld, Köln, Duisburg und Stuttgart allerdings bei nur 5 Niederlagen und 23 Gegentoren exzellent im Rennen um den Aufstieg in die 2. Liga.


Zum Schluß noch die gute Nachricht des Tages: 3 Partien des HSV, 3 Siege. § Tore und 3 Punkte für die Buli-Truppe. 3.-Letzter und 3 leichte Gegner mit Mainz, Stuttgart und Freiburg. Bei 3 Siegen kann gegen Schalke am 3und20. gefeiert werden.

Nein, im Ernst: der HSV ist wieder im Rennen mehr nicht, aber er hat es wieder im eigenen Fuß :-)

Euch allen trotzdem eine wundervolle und erfolgreiche Woche!

10 Kommentare

  1. Hallo

    HeLuecht, danke dass Du bei all der Rennerei noch einen so umfassenden Wochenrückblick fertiggestellt hast – klasse!

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  2. ky

    Moin, Hl, schöner Wochenrückblick, bedankt. Wenigstens gibt es wieder etwas Hoffnung für die letzten 4 Spiele, und das die U23 anscheinend wieder – zumindest etwas – in der Spur ist, ist ja auch erfreulich.

    Adler war ziemlich unsicher, und ein 35m Bogenlampen-Freistoß auf das Tor, der 6-7 Sekunden in der Luft ist, darf niemals aus 4 Metern über die Linie kommen. Interessant, dass kein Medium (Zeitung, Online, TV) das angesprochen hat. Und beim 2:1 war der Schußß zwar etwas verdeckt, aber weder sonderlich hart und auf das Torwart-Eck.

    Westermann war defensiv wirklich großartig, Djourou spielt alle Pässe mit zuwenig Druck, da hatte ich häufiger “die Luft angehalten”, ob nicht doch ein Augsburger dazwischen sprintet, und in jedem Fall ist der angespielte Spieler (Ostro oder Westermann) auf Aussen sofort unter Druck.
    Kacar war eine Wohltat, wie schnell er die Bälle festmacht, ob mit beiden Füssen oder Kopf, der kann kicken…
    RVV 23 hat gekämpft, aber auch nicht mehr, nach vorne ging wenig.
    Ilicevic ist einfach verschenkt, ein Gouida ist da deutlich souveräner und klarer in seinen Aktionen.
    Und bei PML sollte ein Teil des Gehaltes mal in Ernährungsexperten und persönlichen Fitness-Trainer investiert werden, unfassbar, er erzielt zwar zwei glückliche Tore (völlig frei beim Kopfball, unplatziert durch die Haxen von M Hitz; den Hammer in den Knick trifft er im Training wahrscheinlich 1 aus 10), aber ansonsten kaum Sprungkraft, kaum Antritt. Willen war vorhanden, aber seine Phhysis ist bedenklich, und seine Ego-Nummern beim Torjubel – hast Du ja auch angesprochen – nö, das geht gar nicht.

    Die Stimmung war ganz gut, auch bedingt durch den Spielverlauf, und für mich war das Engagement von Bruno an der Seitenlinie eigentlich das Highlight – Mr. 100.000 Volt…
    Peter Knäbel daneben scheint nicht mal im Erfolg eine Miene zu verziehen – der scheint alle Emotionen im Schweizer Banktrseor gelassen zu haben…

    Guten Wochenstart für Alle!
    In Mainz wird es erneut schwer – die haben gegen allerdings etwas bocklose Schalker schon gut aufgezogen.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Moin ky.

      Danke für die Ergänzung mit Deinen Eindrücken vom Spiel.

      Der “Tanzbär” präsentiert sich in der Tat erschreckend unfit. Aber, wenn er zwei Buden macht und den Bock umstößt…. was will man da noch sagen.

      Noch ist aber gar nichts erreicht und überhaupt kein Grund für Euphorie. Gegen Mainz wird sich zeigen, ob es ein Muster ohne Wert war und die zuletzt schwächelnden Augsburger wirklich so schwach waren, wie sie von Einigen gesehen wurden.

      Klar ist ein 3:2 schöner anzusehen als ein ermauertes 1:0. So viel Glück wie gegen den FCA wird es allerdings nicht jedes Mal geben. Wir werden sehen, ob Bruno Labbadia wirklich etwas bei der “Mannschaft” bewirkt, ob er wirklich nicht nach Namen geht. Mir fehlt ein wenig der Glaube und ich rechne damit, dass Kacar wieder weichen muss, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

  3. flashbax

    auch hier nochmal danke für den bericht über arslan.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      auch hier nochmal:

      Keine Ursache, gern geschehen ;-)

  4. flashbax

    deine berichte über die u-manschaften sind eine “perle”.
    weiter so.

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  5. Totti61

    Danke HeLuecht!

    wie immer sehr informativ

    Antworten
  6. der Coach

    Ein wohltuend unaufgeregter Rückblick. Was ansonsten teilweise schon wieder abgeht ist erstaunlich – “Endlich eine Mannschaft auf dem Platz” “Viele Verbesserungen erkennbar” “Bruno hat mit denen jetzt schon viel erreicht” usw. – den ganzen Mist hat man auch bei Zinnbauer gehört und auch bei Slomka, van Marwijk, Fink usw. – man sollte allmählich gelernt haben einfach mal etwas abzuwarten und nicht dauernd aus einem Spiel allgemeingültige Wertungen ziehen. Da hebt sich dieser Rückblick doch angenehm ab von dem ewigen Auf- und ab, schwarz-weiss Geschreibe andernorts. Ein Spiel wurde gewonnen, ein wichtiger Sieg – nicht mehr und nicht weniger. Vielen Dank für den Rückblick.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Coach, es ist doch wie immer auf der emotionalen HSV-Achterbahn. “Zu Tode betrübt” und “Himmelhoch jauchzend” wechseln in gesundheitsschädlichem Ausmaß von einem Spiel zum nächsten. Zu gerne, werden dann die vorhandenen Defizite vergessen, neue Langzeitverträge gefordert, für die, die man gestern noch als “Graupen” vom Hof jagen wollte.

      Alleine das, wäre schon ein Grund einen Abstieg zu befürworten. Bei Klassenerhalt wird weitergewurschtelt. Bei Abstieg aller Voraussicht nach auch. Ist halt der HSV!

  7. FlamboFlambo

    @HL Merci vielmals! War wieder schön zu lesen- Gerade über die unteren Mannschaften erfahre ich immer sehr viel Interessantes. Und zu den Profis: ein Tanzbär macht noch keinen Klassenerhalt.

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