Der (etwas andere) Wochenrückblick No. 25 [“Mark{en}”]

Wochenrueckblick_25-400

Der Blick auf eine an Ereignissen reichen Woche soll kein Blick zurück im Zorn sein…nicht auf den HSV, nich auf irgendwelche Schiedsrichter und auch nicht auf irgendwelche Blogbetreiber. Nein, mein Blick zurück auf diese Woche gilt zunächst dem “Rivalen”, dem “Stadteilclub der Zecken, die in die Phalanx der ganz Großen in Deutschland eingebrochen sind.

+++ Markenindex

St. Pauli ist eine Marke und was für eine, wie die TU Braunschweig in einer repräsentativen Umfrage unter über 4000 Personen herausfand. Die “Zecken” gelten danach als vorbildlich bezüglich des Aufbaus eines unverwechselbaren Vereinsimages. Dieses Image ist durch und durch positiv geprägt und weitestgehend losgelöst von sportlichen Erfolgen und Mißerfolgen.

Auf Platz 4, direkt hinter den beiden borussischen Symphatieträgern Dortmund unnd Gladbach und unmittelbar hinter der deutschen Übermannschaft Bayern München, rangieren die Kiezkicker in dieser Rangliste. Bemerkenswert und Glückwunsch, denn St. Pauli ist etwas gelungen, was der HSV (der sich in dieser Rangliste übrigens auf dem Relegationsplatz 16 wiederfindet) maximal vielleicht in 10 Jahren vor sich hat.

Beim Image hängt der HSV also (auch) meilenweit hintendran, was nun nicht allzusehr verwundert, weiß der HSV selbst ja noch nicht einmal, wofür er stehen will und was nun letztlich seine Identität ausmacht und begründet. Dafür ist nun nach über einem Jahr Amtszeit ja endlich ein “Leitbildfindungsprozess” ins Leben gerufen und wohl auch angeschoben worden.

Spricht man den Vorstandsvorsitzenden auf die Marke “HSV” an, so reagiert er eher verschlossen und dünnhäutig, wie in der Zeitschrift “Die Zeit” in dieser Woche zu lesen war. AUf die Frage, ob die Marke HSV in den letzten Jahre Schaden genommen habe, antwortete Dietmar Beiersdorfer lesbar angesäuert: “Wenn ich widerspreche, kommt ein Medienexperte, der zwölf Semester an der Universität gelehrt hat, und sagt vlt. das Gegenteil.”

In der Tat widersprechen sich die Experten hier und es geht letztlich auch nicht darum, zu bestreiten, dass der HSV in den Medien nach wie vor eine der größten Zugnummern in Deutschland ist. Es geht ums Image und das ist in erster Linie (bundesweit betrachtet, nicht unter den HSV Anhängern) negativ.

+ + + Tief ins Mark getroffen

waren viele HSV Fans am gestrigen Samstag gegen 17 Uhr, als ihr HSV auf die Verliererstraße geriet. Wir sassen gestern bei dem Spiel vorm Fernseher zusammen und diskutierten währen des Spiels und danach die Geschehnisse und waren uns schnell einig, dass sich nun alles auf den Schiedsrichter und seine Entscheidungen reduzieren würde, diese als (alleinige) Ursache für die “unverdiente” Niederlage angeführt werden würden. Und so kam es dann ja auch.

Nun,ist das natürlich “Quatsch mit Senfsoße”!!! Eine Mannschaft, die in der ersten Halbzeit – in einem Spiel Not gegen Elend – das Spiel zumindest dahingehend klar kontrolliert, dass hinten nichts anbrennt, eine Mannschaft die eigentlich alles richtig macht, um die Stärken des Kölner Spiels nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, eine Mannschaft, die dann unmittelbar nach der Pause das 1:0 erzielt, die hat alle Trümpfe in der Hand! Wenn diese Mannschaft nun plötzlich anfängt, die bisherige erfolgreiche Marschroute aufzugeben und nach vorne prescht, weil es hach ja so schön wäre, das 2:0 zu erzielen und man ja gerade einen Lauf hat, dann…. na? … ja, dann geht die gute Grundordnung in der Defensive verloren, dann stehen die Ketten nicht mehr dicht genug beieinander und dann? … tja, dann gibt es Räume, Räume für Konter und schnelles Umschaltspiel, jenes Spiel, was der FC Köln im Gegensatz zum Spiel machen ausgezeichnet beherrscht.

Waren die Spieler nun nach dem 1:0 einfach zu euphorissch und ein innerer Drang hat sie nach vorne getrieben oder haben die Spieler auf Anweisung des Trainers gehandelt als sie sich massiv offensiver orientierten? Letztlich ist das für mein abschließendes Urteil nicht entscheidend. Im ersten Fall hätte der Trainer seine Jungens zurückpfeifen müssen und sie wieder zur und in die Ordnung rufen müssen, im zweiten Fall hätte er sich verzockt.

Für mich hat Bruno Labbadia sich vercoacht, ein weiteres Mal und dummerweise mit dem gleichen Fehler, den er schon gegen die Bayern gemacht hat als er offensiver spielen liess und damit zumindest die Höhe der Niederlage zu verantworten hatte.

Erwartungsgemäß war davon bis auf wenige Ausnahmen in einigen Kommentaren in den diverse n Blogs und Foren allerdings nichts zu hören oder zu lesen. Alles kaprizierte sich auf den Schiedsrichter und seine Entscheidungen, die ich im Übrigen zweifach als Fehlentscheidungen sehe (kein Foul von Spahic und klare Absicht und damit Hand). Interessiert aber alles nicht, denn hätte der HSV an seiner erfolgreichen Strategie der ersten Halbzeit festgehalten, wäre es zu diesen Szenen überhaupt nicht gekommen.

+ + + Dumm bis ins Mark

dann natürlich noch die Holtby Äusserung von der Fehlentscheidung, die der Schiedsrichter (ich nenne den Namen hier abschtlich nicht!) zugegeben haben soll. Das anschließende Dementi des Schiedsrichter sowei das zurückrudern seitens Holtbys und des HSV.

Prima Leute!!! Ihr schafft es immer wieder, den Club bundesweit zum Gespött zu mmachen und ihn der Lächerlichkeit preis zu geben. Wer in Gottes Namen ist denn eigentlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim HSV zuständig? Und warum ist es nicht möglich Spielern und Trainern endlich mal eine Medienschulung zu verpassen, damit diese lernen ihre Emotionen in den entscheidenden Momenten zu zügeln. Solche Sachen können einem in einem Blog passieren, einem Spieler oder Trainer des HSV sollten sie nicht passieren. Diese Leute werden schließlich auch dafür bezahlt zu einem Positiv Image beizutragen – auf und ausserhalb des Platzes, womit sich der Kreis wieder schließt und sich Platz 16 in der Rangliste wie in der Tabelle erklärt.

+ + + markerschütternde Schreie

vor lauter Freude gab es heute Nachmittag an der Hagenbeckstrasse nicht, als nach fast 5 Minuten Nachspielzeit endlich die Partie der U23 gegen den Aufsteiger Drochtersen/Assel abgepfiffen wurde und der erste Heimsieg der Saison für die Zwote perfekt war.

Es war ein schlechtes Spiel, wohl das schlechteste, welches der HSV in dieser Saison abgeliefert hatte und es war ein schweres Stück Arbeit gegen aufopferungsvoll kämpfende und spielerisch über weite Teile bessere Drochtersener, die ihren mitgereisten Fans (wohl gut 400 der anwesenden 540 Zuschauer kamen aus Drochtersen) viel Freude bereiteten. Dem HSV gelang in der Vorwärtsbewegung wenig, immer wieder leichte Ballverluste, die der Aufsteiger aus Niedersachsen allerdings nicht für sich nutzen konnte.

So war es wieder einmal Ahmet Arslan, der mit einem Standard die Kastanien für die Rothosen aus dem Feuer holen musste. Ein sehenswerter Freistoss in den rechten Winkel, bedeutete die 1:0 Führung, die aber wie üblich kein Bestand hatte, Drochtersen glich aus (auch hier wieder ein Ballverlust nach eigenem Einwurf und kein konsequentes klären am eigenen Sechzehner trotz diverser Möglichkeiten, die es dazu gab), baute gegen Ende der Partie allerdings konditionell ab, so dass der frische, eingewechselte Nico Charrier nach einer Unachtsamkeit in der Deckung, dann doch noch das ersehnte Siegtor erzielte. Danach noch etliche Minuten des Zitterns, die Niedersachsen warfen noch einmal alles nach vorne, aber es langte zum ersten Heimspielsieg, der den Hamburgern auch kräftemäßig alles abverlangte, weswegen die Freude bei den vor Erschöpfung am Boden liegenden Spieler auch verhalten ausfiel.

+ + + Duftmarke in einem furiosen Spiel

Ach ja, es gab an diesem Wochenende ja auch wieder einmal ein Derby. Bei der U19 stand das Derby gegen Werder Bremen am Samstag an. Ein furioses Spiel, wie eigentlich alle bisherigen U19 Spiele. Die Truppe hat eine unglaublich Power im Spiel nach vorne. Auch Bremen wurde zunächst quasi an die Wand gespielt, logische Folge eine 2.= und eine 3:1 Führung und dann… Erinnerungen an das Spiel gegen Hertha wurden wach… den Gegner eingeladen und stark gemacht. 3:2, 3:3 und es sollte noch schlimmer kommen in der Schlussminute, sozusagen mit dem Abpfiff das 3:4 und der Sieg für Werders U19. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, das Tor erzielte jemand, dem es durchaus eine Genugtuung gewesen sein dürfte hier in allerletzter Sekunde noch seine Duftmarke zu setzen…das Tor erzielte Melvin Krol. Mehr will und muss ich an dieser Stelle dazu wohl auch nicht sagen.

Markige Worte zum Abschluß gibt es heute nicht, denn ich habe im Spiel aller drei Mannschaften in den letzten Wochen eine Reihe positiver Ansätze gesehen, die zumindest auf Besserung und Verbesserung hoffen lassen und die anderen kochen eben auch nur mit Wasser, wie man momentan am nächsten Gegner des HSV, Borussia Mönchengladbach sehen kann. Da ist es schon schade, dass ausgerechnet jetzt Länderspielpause ist.

Das bedeutet aber auch Zeit zum Durchatmen, für mich, die Spieler, die Trainer, die Blogbetreiber oder wen auch immer. Holt tief Luft, genießt das Leben und kommt gut in die Woche!

26 Kommentare

  1. PaderbornerPaderborner

    Zu +++ Markenindex

    Tja, also die Zecken haben da sicherlich eine Nische für sich entdeckt und das machen sie auch wirklich clever diese auszufüllen. Der Beiersdorfer Kommentar aber mal wieder symptomatisch, denn er sollte in so einem Interview doch mal lieber erklären warum denn die Marke HSV immer noch so toll ist, anstatt bockig so einen Kommentar abzugeben. Auch wenn der aktuelle Vorstand sicherlich nicht alleine daran Schuld hat das der HSV so eine Lachnummer ist, hat er für mich doch weiter dazu beigetragen das es eher schlimmer wie besser wurde und da muß man sich auch der Kritik stellen und auch mal wirklich aufzeigen können was man denn „auch gutes gemacht“ hat. Leidet der Typ etwa so an Wahrnehmungsstörungen das er es wirklich nicht mitbekommt wie der Ruf des HSV weiter leidet, denn eigentlich kann es doch nun wirklich keine zwei Meinungen geben welche deutsche Mannschaft zur Zeit das schlechteste Image hat (abgesehen von den Rasensportlern)?

    Zu + + + Tief ins Mark getroffen

    Sehe ich ziemlich ähnlich, der Trainer und die Spieler würden gut daran tun immer das eigene Spiel zu analysieren und zu bewerten. Fehlentscheidungen der Schiedsrichter wird es immer geben und ja, die gleichen sich tatsächlich in der Saison wieder aus (siehe Relegation).

    Zu + + + Dumm bis ins Mark

    Also es sind ja immer alle dabei wenn’s darum geht sich in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen (Vorstand, Trainer, Spieler, … ) aber ich verstehe einfach nicht wie der aktuelle Mediendirektor immer noch seinen Posten behalten darf, wie kann es sein das der HSV nicht mal den Versuch unternimmt besser an seiner Außen Darstellung zu arbeiten, oder scheitert er dabei ständig intern? Eigentlich bin ich nicht der Meinung immer erst nach nem Schuldigen zu suchen, aber irgendwann muß doch mal ein Zeichen gesetzt werden, das man ernsthaft versucht in den Medien einen professionelleren Auftritt zu generieren. Irgendeiner muß doch für das Auftreten in der Presse verantwortlich sein und im Verein (oder AG) alles dafür tun das es besser wird, oder sitzen die Montagmorgens in ihren Meetings und schieben den bösen Medien und der Fussballmafia alles in die Schuhe (wundern würd’s mich nicht)?

    BTW Super Wochenanalyse :-)

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    1. ky

      @ Paderborner:
      zu 1. Markenindex:
      St. Pauli hat vieles richtig gemacht, vieles falsch und hat auch noch ein paar Vorteile, für die sie nichts können, die aber sehr hilfreich sind. Mit letzteren fange ich an:

      Ein Name, der weltweit bekannt ist für Reeperbahn, Amüsierviertel, junge Leute, Tabubrüche, Hafenfolklore, etc. ist per se mal “positiv” vorverkauft. Dazu ist der Name St. Pauli sehr gut in fast allen großen Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Portugisisch) auszusprechen, bei kantonesisch/Mandarin, Russisch und Hindi bin ich mir nicht so sicher…
      Viele große Hauptkirchen/Kathedralen heissen weltweit in Anlehnung an Paulus St. Paul …

      Was der Verein richtig gemacht hat: Totenkopf-Logo auf braun, Piraten-Style, etc. haben das Image des Unangepassten, des Freigeistes und Freiheits-Kämpfers, des unbeugsamen Davids, der gegen Goliath in den Kampf zieht. Die meisten Menschen sympathisieren mit den vermeintlichen “underdogs.”

      Was der Verein aber richtig, richtig gut gemacht hat, sind seine Fans. Ich war häufiger da, und da wird gesungen wie in England (da war ich auch häufiger, früher), da wird hingebungsvoll unterstützt – bis zum Schluß, und selbst nach einer Klatsche gibt es aufmunternden Beistand in Form von Applaus und keine Pfeifkonzerte.
      Und – es gibt immer Respekt für den Gegner und die Gästefans (vielleicht nicht unbedingt gegen RB Leipzig, die als rotes Tuch zum Thema Komerzialisierung gesehen werden, ähnlich wie der Verein aus St. Ellingen, der als erster Bundesligist seinen Stadionnamen verkaufte…). Und Marcel Halstenberg wird sich wohl auch ein paar unfreundliche Zurufe am Millerntor gefallen lassen müssen…

      Was der Verein nicht richtig gemacht hat: Seine Merchandising-Erträge sind verkauft, menes Wissens nach noch bis 2025 (?).

      Zum HSV: Der hat weltweit als einziger bedeutenden Fussball-Club ein Logo ohne Namen, welches sehr prägnant und visuell eindrucksstark daher kommt (bei Länderflaggen würde ich eine Analogie zur japanischen und zur Schweizer Flagge ziehen, die auch extrem aufmerksamkeitsstark und entsprechend geläufig sind).
      Der HSV hat es aber versäumt, an seine wirklich starken Jahre (1979-1984) anzuknüpfen und solide weiter zu arbeiten. Nach der Ära Klein/Netzer haben sich allerlei “Dilettanten” bemüht, im Sonnenlicht zu stehen, ohne Erfolge vorweisen zu können. Erinnert leider sehr an Schalker Verhältnisse; die früher auch mal mehrfach Deutscher Meister waren, aber es außer ein paar Minuten in der Neuzeit (BuLi) nicht mehr geschafft haben, daran anzuknüpfen.

      Der HSV hat es erneut versäumt nach der Ausgliederung, sich professionell aufzustellen.

      Und damit komme ich zu DB, dem großen Vorsitzenden. Der Mann kann nicht anders.
      Ein integrerer Spieler (bei Werder, HSV, in der Nati), ein Abräumer ala HW4, kein Ästhet ala Platini.
      Sicherlich ein fleissiger Arbeiter, aber kein Denker, Lenker, An-Führer.
      Sein “Zaudern” ist ihm schon 2005-2009 unter und von Bernd Hoffmann angekreidet worden, und rhetorisch wird er wohl nie aufschliessen zu einem Mindest-Standard.
      Und was er auch nie wieder bekommen wird: 1,5 Mio Gehalt p.a. in der Stadt Hamburg; ich kenne keinen angestellten GF/Vorstand eines 100 Mio. Umsatz-Unternehmens, der das in HH verdient, keinen.
      Und das weiß auch DB, und deswegen haben wir eine Pattex-Heidi, die niemals freiwillig ihren Stuhl räumen wird. Aber ist das der Fehler von DB? Sicher nicht.
      Genau wie hier sehr viele mittelmässige Spieler in der Vergangenheit mit Gehältern und Laufzeiten weit über ihrem Wert (und der wirtschaftlichen Ertragskraft des Vereins) geholt wurden, genau so verhält es sich in der causa DB.
      Eigentlich sollte er ja auch nur eine Integrationsfigur sein, um die Lager und Gräben im Verein zu befrieden. Aber dann hat KG als ARV den entscheidenden Fehler gemacht – eine Integrationsfigur ist kein Sanierer, Veränderer, Visionär, kein “leader”. Und so darf der Zauberlehrling als Vorstandsvorsitzender nun weiter lernen, wie eigenmächtig die Besen im Stall des HSV ihr Unwesen treiben…

      zu 2.
      Taktisch war es für Bruno Labbadia schwierig, nach den Auswechslungen von Stöger entsprechen zu reagieren, musste er doch zur Halbzeit bereits Adler und Jung verletzungsbedingt auswechseln, und hatte damit nur noch einen Schuss frei. Leider war Kacar an dem Tag nicht die erhoffte Beruhigung, Diaz hätte sicherlich mehr Ruhe und Struktur gebracht.
      Betrachtet man die Statistik (und das Spiel), hat der HSV ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, hatte Ruhe und Ordnung, lies den Ball gut zirkulieren und war auf dem Wege, sich freizuspielen und ggf. einen Dreier mitzunehmen.
      Mein Vorwurf geht bei beiden Elfmeter-Entscheidungen übrigens nicht an Deniz Aytekin, sondern an seine Assistenten.
      In der Situation Modeste/Spahic war es ein schneller Konter, der Schri war gut 35 Meter entfernt, und der Ball durch die beiden Spieler verdeckt (genau in der Linie).
      DA konnte nicht sehen, ob Spahic Modeste von hinten foulte, aber er konnte es erahnen, weil Modeste nicht zum Schuß gegen Hirzel (der seine Sache sehr ordentlich gemacht hat, nbw) kam. Das Modeste über den Ball stolperte, war für DA nicht zu sehen! Aber für seinen Assistenten… Und wenn er Elfer gibt, dann ist das lt. Regel auch automatisch eine Rote Karte.

      In der zweiten Situation – Handspiel Risse – konnte DA, der mittig vor dem 16er stand, auch nicht genau sehen, ob Risse (den angelegten Arm) aktiv zur Klärung des Balles Richtung linkes Strafraum-Eck nutzt (was dieser Tat, absichtliches Handspiel, Elfmeter). Sehen musste es aber wiederum der Assistent, der an der Seitenlinie stand – übrigens der gleiche wie in der Situation Modeste-Spahic…

      Was mich ehrlichweise total nervt, sind aber die Schiri-Aussagen nach Ansicht der TV-Bilder. Wie schön wäre mal ein klares Eingestehen der Fehl-Entscheidungen, insbesondere der Bremer Gagelmann als Sky-Experte muss wirklich sehr im Elfenbein-Turm sitzen. 99% der Zuschauer sehen es richtig, nur Herr Gagelmann bleibt seiner Wahrnehmungs-Störung treu. Das hat Chuzpe, System oder Verblendung, und alles drei hat in der Funktion keinerlei Berechtigung. Zum im Strahl kot…

      zu 3.
      Der Flaschenöffner JW hat in all seinen Jahren noch nie etwas Positives zur Außendarstellung des HSV geleistet, zumindest kann ich mich an nichts erinnern. Aber der ist immer so strahlend, gutaussehend und locker, das ist bestimmt ein fröhlicher Zeitgenosse, der sich wahrscheinlich mit Thorsten Fink am Besten verstand (“Hey, Puppe…”). Tja, und darf sich Mediendirektor nennen, ohne Medienarbeit zu leisten. Seine Twitterei zur Rucksack-Affäre entspricht eben seinem Selbstbild – alles easy, null Problemo, die Band auf der Titanic spielt fröhlich weiter. Geiler Job…

      und DB? Schaut zu, und wird versuchen, das alles kanzlerinnenmässig auszusitzen.
      Und – es wird ihm gelingen, solange die Pressekonferenzen beim HSV durch Medienvertreter besucht werden, die Lachsschnitten und gekühlte Getränke für eine 15 Minuten Hof-Audienz kritischen Fragen vorziehen.

  2. ky

    btw, HL, bedankt für den schönen Wochenrückblick. Das ausgerechnet Mervin Krol das entscheidende Tor gegen unsere A-Junioren erzielt, ist kein Zufall. Das Schicksal fügt das große Puzzle immer zusammen, es dauert nur manchmal eine Weile…

    Antworten
  3. Aradia

    Ka ypsilon hat es gut beschrieben.
    Die Zecken und die Reeperbahn mit Totenkopfsymbol ist mehr als
    eine Raute. Es ist Hamburg und ihre Seeleute, der Hafen sowie
    der Treffpunkt der jungen Leute.
    Jetzt mit ihrem schönen Stadion, zu erreichen bequem mit Buss und U Bahn
    sowie mit Bummel auf der Reeperbahn, Disco im schiefen Turm,Dom….ja ja..
    das hat schon was.
    .
    Hingegen der HSV war…..die Mannschaft, die international spielte.
    Dort waren die Weltstars….naja…son kleines bis,chen zu Haus.
    Allerdings in meinem Kurzseminar am Weststrand über den Teich
    kannte keiner der jungem Leute Hamburg; geschweige, den HSV :lol:
    Aber dafür hatten sie einen braunen, knackigen Körper….grins..
    .
    HeLuecht, du gibst dir immer soviel Mühe.
    Die Dinobilder finde ich auch lustig.
    Aber in Punkto Beurteilung der HSV Oberen bin ich hier
    vorsichtig, weil ich mich im Privatblog befinde.
    Wenn dieses blaue Ding aus den AB BLOG verschwindet,
    würde ich da auch mal wieder schreiben.
    Aber so…eine falsche Bewegung und alles ist weg.
    Nö..!!!!
    Für Deutschland ist das Internet neu….sagte schon Mutti.
    :mrgreen:

    Antworten
    1. der Coach

      Ich glaube nicht, dass Du hier vorsichtig sein musst – im Gegensatz zu anderen Blogs oder Foren wirst Du hier nicht doof angemacht wenn Du Deine Meinung schreibst – auch wenn sie nicht jedem gefallen mag. Ist hier bisher jedenfalls so, dass jeder offen seine Meinung sagen darf ohne das er (oder sie) dafür persönlich angegriffen wurde oder ähnliches, hier wurde bisher auch noch niemand gesperrt. Also hab weiterhin Deinen Spaß hier im Blog, ich freue mich jedenfalls immer Deine morgendlichen Texte zu lesen.

    2. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Na, dann hoffe ICH in diesem Zusammenhang mal, dass das kleine blaue Ding dort noch gaaanz lange stehen bleibt ;-)

      Selbstzensur ist hier übrigens alles andere als erwünscht. Es ist schön und wichtig, unterschiedliche Meinungen zu schreiben, lesen, hören. Dafür war der Kommentarbereich hier gedacht, nicht (in erster Linie) für Lobeselegien, obwohl es die jeweiligen Autoren natürlich freut, wenn ihre Texte gelesen und gemocht werden.

      Also, du musst dir jetzt eine andere faule Ausrede einfallen lassen, warum du hinterm Berg hältst.

      Ja, ich gebe mir Mühe…das ist das mindeste, was ich tun kann!!!

  4. ky

    so, der Werder-Aaron ist jetzt ein HSVer, der unser 10er-Problem lösen soll.

    Man kann über die Personalie trefflich streiten (zu lange verletzt, zu langsam, Werderaner im Herzen) oder das positiv sehen (gute Quote Tore und Assists, guter Standard-Schütze), das sollte man einfach abwarten, wie AR hier “performed”.

    ABER: Eines geht gar nicht in unserer Situation: Schon wieder 9 Mill. Euro raushauen (3 Mio. Ablöse und 3-Jahresgehälter a 2 Mio.), wahrscheinlich plus signing fee, Berater und Prämien über 10 Mio.
    Und das am letzten Tag auf dem Grabbel-Tisch der Unzufriedenen.
    Sorry, PK/DB, seid Ihr überhaupt nicht schlauer geworden? AR ist 28, bei Vertragsende 31 (da wird wohl kein großer Erlös mehr zu bekommen sein…). Er war sehr viel verletzt (lt. Transfermarkt-Datenbank), und jetzt kommt der Renten-Vertrag aus Hamburg wie gerufen.

    Wenn der Spieler da weg will, weil er mehr Einsätze haben möchte, und Allofs/Hecking ihn nicht unbedingt aufhalten wollen, dann – als klammer HSV mit Jugendkonzept… – LEIHE ICH IHN MIT KAUFOPTION AUS, um das wirtschaftliche und sportliche Risiko zu minimieren.
    Und wenn Spieler oder WOB das nicht wollen, dann gehe ich eben nicht “all in”, sondern sage “Danke fürs Gespräch” und stehe vom Verhandlungstisch auf.

    Ein Leihgeschäft mit Kaufoption wäre aus meiner Sicht gewesen:
    1 Jahr Leihe (Leihgebühr 1 Mio; dafür trägt WOB die Gehaltsdifferenz), KO 2,5 Millionen Sommer 2016; Grundgehalt 1,8 Mio.
    Das hätte den HSV 2,8 Mio jetzt gekostet und nicht 10 Mio. sicher.

    Und wenn Rapid für Schaub 4,5 Mill. haben wollte, der Spieler aber sicherlich mit 1,5 Mio. zufrieden gewesen wäre, dann wären das bei einem 4-Jahres-Vertrag auch 10.5 Mio gewesen, aber mit einem 20jährigen, der bereits in intern. Spielen seine Klasse bewiesen hat und Wertsteigerungs-Potenzial en masse besitzt.

    Lieber Aaron Hunt, gib hier Gas, und zeige, dass Du Dein Geld wert bist. Wenn Du hier aber einen Renten-Vertrag aussitzen willst, dann bleibe besser in Bremen oder WOB wohnen, denn dann wird das hier sehr schnell ungemütlich. Die Geduld der Fans ist hier ziemlich überstrapaziert (nicht Dein Verschulden!), aber als Werderaner, der sich in Wolfsburg nicht durchsetzen konnte, stehst Du hier unter besonderer Beobachtung – viel Glück.

    Antworten
    1. PaderbornerPaderborner

      @ky

      Guter Beitrag zu Aaron Hunt, da gibt’s nicht mehr viel hinzuzufügen, sehe ich genauso.

      Wobei Schaub hätten sie glaube nicht mehr verpflichten können, das kann ich sogar verstehen, denn sonst hätten sie ja wirklich wie die volldeppen ausgesehen (da von Hessen den Spieler ja scheinbar schon mehrfach für weniger angepriesen hat) und in den Medien zählt nunmal nur die Ablösesumme wenn’s um das Volumen eines Transfers geht. Was die Sache natürlich nich besser macht, denn beim beim HSV hat man ja schon wieder gepennt.

      Überhaupt kann man ja wohl jetzt langsam eh darüber diskutieren ob der HSV noch eine Scoutingabteilung oder einen Sportdirektor braucht, das hätte man auch alles mit hilfe von TM.de und der Footballmanager Datenbank hinbekommen und harte Gehaltsverhandlungen haben ja offensichtlich auch nicht stattgefunden. lol ;-)

    2. hektohekto

      Moin,
      ich bitte um 2 einfache Erklärungen.
      1.Wo bitte gibt es heute einen 10er im Fussball? Wer den bislang spielte?
      2. Ein gesicherte Grundlage das der Spieler Schaub zu haben war. Das der HSV wirklich nur aufgrund seiner Dösigkeit ihn nicht bekam. Vielleicht weißt Du ja auch, warum ihn kein anderer Verein gekauft hat.
      :)

  5. cool downcool down

    @ Hexe: Hier sind wir unter uns – feel safe, feel good ;)

    Antworten
  6. ky

    @ paderborner:
    Ich verrate Dir jetzt eines der grössten Geheimnisse aller Zeiten…

    Wo Geld ist, sind Blender.
    Alle in einen Sack: Ob Jarchow, DB, PK, Platini, Blatter, etc. – alles “personal optimizer”; zu gut Deutsch: Sie lachen, wir leiden…

    Antworten
    1. PaderbornerPaderborner

      Yup in der tat und das diese Leute bei diversen Verbänden ihr unwesen treiben, daran hat man sich gewöhnt. Das der HSV aber auch eine Wohlfühloase für diese Menschen ist, daran kann ich mich nicht gewöhnen, aber ja es ist jetzt schon ein Jahrzehntelanger Dauerzustand beim HSV, ganz ganz schlimm. Diese Blender geben sich leider die Klinke in die Hand.

  7. Aradia

    Guten Morgen ihr Lieben.
    .
    Hm..Hunt, war so einer wie Pizza und Frings die einem immer das Spiel
    vermiesten. Wobei Frings mit seinen Freistössen nervte.
    Tja auch in der Stadt, die es eigentlich nicht gibt :grin: ist der
    Umbruch nach verlassen des Spodi und dessen Schaf eine schwere Geburt.
    Waren auch verwöhnt von Allofs Fischereiboot, der bei seinen Fängen
    meistens dicke Fische im Netz hatte.
    Ein Erfolgsmensch geht eben anders ran in den Fanggebieten.
    Und das er es kann ist in Wolfsburg zu sehen.
    Natürlich darf man das viele Geld in seinem Tresor nicht ausser
    acht lassen.
    .
    Natürlich handelt es sich um Menschen die auch durch unbekannte
    Umstände versagen können. Ehe/Freunde/Eltern usw.
    Daher gehört Können des Trainers mit Zeit zum denken und Versuche,
    in Trainingsspielen dazu.
    Und schon bin ich bei Bruno.
    .
    Es sieht so aus, dass Bruno viele Wünsche erfüllt bekam.
    Durch die vielen Neuen, wird er also weiter seinen Stamm suchen.
    Nur setzt er immer die Gleichen ein, werden der Rest unruhig.
    Diese Situation wird Ihm bei Krisen um die Ohren fliegen.
    Zumal jetzt der Erfolg nicht um schön spielen sondern in Punkte
    erwartet wird.
    .
    Ja und Knäbel/Beiersdorfer sind nun abhängig von Bruno.
    Wenn das nicht funktioniert macht ihr Job keinen Spass mehr.
    .
    Ich hätte es eh anders gemacht.
    Aber auch ich übersehe einiges was ich nicht wissen kann.
    Wir wissen einfach nicht ob es von Seiten Sponsoren, Berater
    und sonstiges Beeinflussungen gibt.
    Um einen Spieler zu kriegen werden nun mal Zugeständnisse gemacht.
    Daher ist auf Spieler rumzuhacken leichter, weil ihre Leistung
    zu sehen ist..
    .
    Euch noch einen schönen Tag.

    Antworten
  8. ky

    Hekto:
    zu 1. 10er beim HSV waren bislang RVV23 (durch Holtby z.B. gegen Dortmund sehr gut vertreten), früher mal Magath… Holtby könnte das auch jetzt sein, wenn er mal etwas mehr “Ruhe” in seine Aktionen kriegen könnte, der ist immer so hibbelig, leider.

    zu 2. Schaub: Es gab eine AK von 1,5 Mio bis zum Sommer (durch Rapid bestätigt). Durch das Erreichen der CL-Quali und der Hoffnung auf CL haben wohl Spieler und Verein lange gepokert und gehofft, durch die CL (Einnahmen ca. 15-20 Mio, 12 garantiert…) entweder Schaub ein deutlich besseres Gehalt zu bieten oder b. nach der Saison Schaub für eine dann deutlich höhere Ablöse (7-9 Mio.)zu verkaufen.
    Wie an vielen aktuellen Beispielen ersichtlich (KdB, Draxler, Son, etc.) ist es zumeist immer eine Frage des Geldes, ab wann Verein und Spieler sich trennen.
    Ich denke, dass der HSV für Schaub 4.5 Mio (+ Bonus und Weiterverkaufsbeteiligung) an Rapid hätte überweisen müssen, und dem Spieler garantiert 1,5 Mio (dürfte eine Verdoppelung seiner Rapid-Bezüge sein) zzgl. Prämien häte bieten müssen, dann wäre der Deal wohl eingetütet gewesen.
    Damit wäre das Paket insgesamt nicht teurer als der Hunt-Transfer gewesen, die mögliche Weiterentwicklung und der mögliche Weiterverkauf hätten jedoch eine ganz andere Perspektive gehabt…

    Antworten
    1. hektohekto

      Das mit dem 10er überdenk noch einmal. Es gibt keine 10er mehr… schon lange nicht mehr. vdV war schon mal gar kein 10er mehr beim 2. mal HSV. Da liegst Du leider vollkommen daneben.
      Ref zum nachlesen
      http://spielverlagerung.de/positionen/
      http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Positionen-im-modernen-Fu-szli,98621.html
      Durch Pressing/Gegenpressing und all seine Abwandlungen ist diese Position nicht haltbar.
      .
      Zum Thema Schaub hast Du genauso wie ich keine gesicherten Infos. Es handelt sich um Mutmassungen.
      Schmale Infos aus der Presse die sich auch nur etwas zusammengereimt haben.
      Also fishing in the dark nichts anderes..

      + + + + WICHTIGE INFO + + +
      An dieseer Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Kommentare, die mehr als einen Link enthalten, automatisch zur Genehmigung auflaufen und nicht gleich, sondern erst durch Freischaltung meinerseits veröffentlicht werden. Ist Spamschutz und muss leider sein. — HeLuecht —

  9. ky

    Rucksack-Gate:
    Auf Sport1 etc. machen sich mal wieder alle Kommentatoren über den HSV lustig…
    Und womit? Mit Recht!

    Zu den Fakten: Der HSV hat erst Strafanzeige viele Tage nach der angeblichen Entwendung gestellt. In der NZZ steht dazu ein schöner Artikel, die als Schweizer Tageszeitung ziemlich “neutral” sein dürfte. In diesem Artikel wird u.a. davon berichtet, dass neben den vertraulichen Vertragsunterlagen zu Spahic und Gehaltsabrechnungen auch Kreditkarten, Führerschein und ein Schlüsselbund gefunden wurden.

    So, jetzt mal ganz im Ernst und ohne Häme:
    Der HSV behauptet nun, die Unterlagen wurden aus dem Auto von PK gestohlen. Im Übrigen: Erst jetzt, nicht einen Tag nach der Tat…
    Also, wenn mein Auto aufgebrochen wurde, und mir Kreditkarten, Führerschein und Schlüsselbund entwendet wurden, dann bin ich innerhalb von 2 Stunden bei der Polizei, und erstatte Anzeige gegen Unbekannt. Das macht – glaube ich – jeder normale Mensch…

    Und dann gebe ich das sofort über Homepage, FB und Twitter bekannt und setze einen Finderlohn aus. Als Spodi des HSV…

    Aber: Nichts davon ist passiert. Statt dessen strickt jetzt auch der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer an dieser “Legende” mit, der arme bestohlene Peter Knäbel…

    Ich hoffe inständig, dass Spiegel und Focus ihre besten investigativen Journalisten auf diesen Fall ansetzen, und wir zeitnah die Wahrheit erfahren.
    Ich befürchte den Super-Gau: Alles sollte vertuscht werden, die Finderin wurde mit einer hohen Summe bestochen, das “Täter-Opfer” zu geben.
    Aber dann wären wir diese total unfähige Führung und den Direktor Flaschenöffner los. Auch gut…

    Antworten
  10. Aradia

    Guten Morgen ihr Lieben.
    .
    Der Herr Dr. Knäbel hat ein Zauberauto.
    Es wurde per Computer geöffnet. Natürlich von einer
    technisch hochbegabten Frau, die ihren lang geplanten Raub,
    nämlich….. den Rucksack zu entwenden mit hoher Energie durchführte.
    Natürlich wusste sie
    das dort Verträge usw. drin waren…..wusste ja jeder… :lol:
    .
    Heilige Magdalena, was wird uns da für eine Geschichte erzählt.
    Das geht nun schon wochenlang.
    .
    Über etwas Pilchermässiger Vermischung wie, nun lagen der grosse
    Vereinsvorsitzende Graf zu Beiersdorfer und sein Knecht Dr.Knäbel
    mit befreiende Tränen in den Augen, sich in den Armen, weil die
    Gärtnerin beim besichtigen des Parks einen versteckten Rückenbeutel
    den sie zuvor entwendete, mit strahlendem Lächeln, zurück gab.

    ….Schluchs…..nach Taschentuch….greifen….
    .
    Und so nach Tatortart.
    Dies Frau hat es lange geplant.
    Sie nutzte eine Unachtsamkeit,. nahm die Verträge aus dem Tresor,
    die persönlichen Sachen aus der Jacke und schlich davon.
    Ihr Auftaggeber ein mächtiger Boss wollte den Posten übernehmen
    um Geld zu waschen. Daher musste dieser Knäbel weg.
    Der arme Kerl war Tag und Nacht mit seinem Verein beschäftigt
    das ein Kommissar von der Hafenpolizei ihn damit überraschte.
    Ungläubig guckte er in den Tresor.
    Puh….was mach ich nur.
    Da betritt der grosse Didi den Raum.
    Macht nix, tröstete er, bei mir verschwinden auch immer die Texte
    und ich muss frei reden.
    Wir werden jeden Stein umdrehen und analysieren bis wir etwas finden
    und wenn es Jahre dauert, wir bleiben dran.
    ………….FIN………………….

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  11. Totti61

    Was ich hier lese (von HeLuecht und Coach) fundiert, kompakt, hieb- und stichfest ist besser als der KICKER! … und es betrifft nur den HSV … Blog at it’s best!!!!

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  12. ky

    Hekto, schön, dass Du glaubst, dass ich komplett daneben liege…
    Wahr ist, dass sich der “moderne” Fussball durch verbesserte Athletik und Technik dramatisch verändert hat, dass das konsequente Pressen zu einer deutlich erhöhten Spieleröffnungskompetenz geführt hat. Und diese habe ich in diversen Abhandlungen auch bereits erörtert, dass Spieleröffnung heute beim Torhüter anfängt, von einem, besser beiden Innenverteidigern weiter zu gehen hat, und dann der/oder die 6er die entscheidenen “Figuren” sind, ob ein Spielaufbau mit einem Angriff beginnt oder eben frühzeitig durch ein fehlerbehafteten Pass-Versuch scheitert.

    Deswegen bin ich gegen Adler (kein moderner Torwart mit brilliantem Wurf-Spiel oder zielgenauen Abschlägen), deswegen war ich nie ein Freund von HW4 oder Slobodan Raijkovic, deswegen habe ich u.a. immer Kacar als 6er gefordert, und das kannst Du alles nachlesen…
    Aber: Schau Dir mal bitte das aktuelle Bayern oder Dortmund-System an. Dort wird der Zehner eben modern interpretiert (Reus bzw. Müller) – ein Halbstürmer, der bereit ist, Wege zu gehen, um anspielbar zu sein und dann entscheidet, ob er einen Außenstürmer bedient, den Mittelstürmer anspielbar vorfindet, oder selbst ins Tempo-Dribbling mit Torabschluß geht. Das hat nix mehr mit Netzer, Magath oder van der Vaart zu tun, da hast Du recht. Aber ein moderner offensiver Mittelfeld-Mann mit hoher Laufbereitschaft, technischer Finesse, gutem Auge und guten Torschuss, das ist der “moderene” 10er.
    Schwer zu finden, teuer, wichtig…

    Hunt ist es nicht… Holtby könnte es sein, wenn er einfach mal mehr Ruhe bewahren würde, anstelle wie ein Irrwisch mit gesenktem Kopf planlos über die Räume geistert, um dannzu gefühlt 90% die falsche Entscheidung zu treffen. Aber er hat die Anlagen: Technik, Geschwindigkeit, Athletik, Torabschluss…

    Zu Schaub habe ich die Quelle von Rapid zitiert, dass es eine AK für 1.5 Mio im Sommer gab. Und meinen finanziellen Vorschlag erläutert, wie ggf. der Spieler zu bekommen gewesen wäre. Jedenfalls ist das Experiment Hunt als Transfer deutlich riskanter, denn die 9,5 Mio sind weg für Ablöse und Gehalt (und Nebengeräusche wie Berater etc.) – eine Leihe mit KO (Details vorgestern hier) hätte ich gut geheissen, aber so? Bei Vertragsende ist Hunt 32… Weiterverkauf? lol….

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    1. hektohekto

      mhmm klingt für mich persönlich ein bischen, als wenn man mir erklären wollte es gibt auch heute noch den Vorstopper. Ist aber alles Ansichtssache.. Gleiches gilt für das Thema Schaub. Rapib erklärt ihn für unverkäuflich und er ist noch da. Alles andere ist Wunsch. Hunt/Skjelbred mit 28 Jahren gebe ich keinen 3 Jahresvertrag mehr raus, da gebe ich Dir recht. Jedenfalls nicht für Wundertüten/Durchschnittsspieler.

  13. SchbaggnSchbaggn

    @ Aradia ….. höööööööööööööööör auf, mir laufen seit heute Morgen die Tränen vor Lachen…. wunderbar! :-*

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  14. PaderbornerPaderborner

    @heluecht

    Guter Kommentar der da im AB-Blog zitiert wurde und Scholle lag da gestern eigentlich auch schon ziemlich richtig.
    Ja ein einziger Blick auf die Sommertransfers offenbart das der HSV mal wieder 20Mio für Transfers ausgeben mußte, damit endlich der Klassenerhalt ohne Relegation geschafft werden kann (alle anderen in der unteren Tabellenhälfte sind da wieder mit weitaus weniger ausgekommen und gerade bei den Vereinen wie Augsburg und Mainz, die ja immer wieder als vorbildlich erwähnt werden, sieht das wieder viel runder aus).
    Auch das schon wieder ein fettes Transferminus gemacht wurde und nur Gladbach und die Bayern noch rötere Zahlen aufweisen (beide aber für die CL qualifiziert und die Bayern eh in ein anderen Liga) zeigt doch eigentlich wieder das man nicht viel gelernt hat und man von Sparkurs nichts hält, das eingesparte Gehalt ist doch eigentlich komplett wieder komplett in die Neuverpflichtungen geflossen.
    Viel schlimmer finde ich aber das diese Investitionen kaum Nachhaltigkeit haben. Der HSV sollte wie andere Vereine in dieser Situation bemüht sein, junge und rohe Spieler günstig zu kaufen und bei entsprechender Weiterentwicklung teurer weiterverkaufen (klar am besten sogar mit eigenen Talenten, aber die Hoffnung habe ich schon fast aufgegeben, vielleicht kommt ja bei Peters irgendwann ein bißchen mehr rum kommt). Die meisten neuen Spieler die man gekauft hat haben sicherlich gewisse Qualitäten, aber auf der anderen Seite auch fast nur wenig potential teuer weiterverkauft werden (die einzigen sind prinzipiell Gregoritsch und Ekdal, aber da haben wir ja gerade erst den “Overpay” geleistet).

    Eine Saison ohne zittern wäre mir natürlich auch lieber und irgendwie habe ich sogar das Gefühl das es ein wenig besser werden könnte, aber eine professionelle und auf die Zukunft ausgerichtete Kaderplanung sieht anders aus.

    Antworten
  15. Rauteee

    Hallo HeLeucht, ich bin in der Regel stiller Mitleser vom HSV-Blog von Matz ab. In letzter Zeit schaue ich hier auch öfter vorbei. Gefällt mir sehr gut der Blog. Auch die Stimmung in den Kommentaren ist wesentlich angenehmer!

    Könntest du vielleicht ein paar Spieler der U-Mannschaften vom HSV vorstellen, bei denen du das Potenzial siehst, gute BL Spieler zu werden? Ich kann leider unseren Nachwuchs schwer einschätzen und würde dazu gerne mal eine Meinung hören.

    Viele Grüße

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Moin Rauteee,

      ich habe in der Tat bereits daran gedacht, immer mal wieder das eine oder andere Spielerporträt einzustellen und damit auch begonnen. Allerdings für Melvin Krol und Thore Jacobsen, die dann allerdings zur Konkurrenz nach Bremen gewechselt sind, wie die HSV U19 ja in allerletzter Sekunde gerade im Derby gegen die Werderaner erfahren musste.

      Hab’ etwas Geduld mit mir (das sollte als HSV-Fan ja nicht schwer fallen)…ich versuche das zeitnah umzusetzen.

  16. Rauteee

    Hallo HeLeucht,

    vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Geduld müssen HSV-Fans ja immer aufbringen ;-)

    Mich würde echt interessieren, ob wir eventuell das eine oder andere Juwel in den U-Mannschaften haben. Im Blog von MatzAb, wird ja hin und wieder von einem Spieler geschwärmt, von dem man aber absolut danach nichts mehr hört. Ein Feka wurde ausgezeichnet, aber das zurecht? Oder nur mangels Konkurrenz? Warum wurde der immer wieder geforderter Arslan noch nie eingesetzt? Ist er vielleicht nicht das Talent, was viele in ihm sehen? Ich bin leider auf die Medien/Blogs angewiesen, da ich nicht nah an Hamburg wohne und mir selber kein Bild machen kann. :-) Viele Grüße

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Rauteee, es ist ja immer schwierig zu beurteilen, ob jemand bundesligatauglich ist oder nicht. Gerade in jungen Jahren ist doch häufig die Rede von Jahrhunderttalenten und dann kommt die Freundin oder etwas anderes. Ich hatte in meiner Schulmannschaft einen Jugendnationalspieler, der mit 17 dann gesagt hat, nö…ich will professionell Musik machen, da hab ich keine Zeit mehr für Fussi. Ein anderer aus meiner damaligen Schultruppe galt auch als großes Talent, war ein feiner Fussi, hat sich dann beim HSV aber auch nicht durchgesetzt und kam nur auf wenige Einsätze (Kai Steffen) und ging dann in die USA.

      Feka ist sicherlich ein großes Talent, an dem auch Bayern München vor einigen Jahren interessiert war. Ob und iwe er sich entwickelt bleibt abzuwarten. Oft sind es Spieler, mit weniger Potenzial aber größerem Willen zu arbeiten, die sich am Ende des Tages durchsetzen. Bestes Beispiel aus Hamburger Sicht ist für mich da Horst Hrubesch, der heute wahrscheinlich gar keine Chance auf eine Profilaufbahn mehr hätte. Auch ein HW4 gehört für mich in diese Kategorie.

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