Der (etwas andere) Wochenrückblick – No. 4

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Unter dem Eindruck der gestrigen, verdienten Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FC Köln, fällt es mir schwer, einen klaren und ungetrübten Blick auf die Geschehnisse und Ereignisse dieser Woche zu werfen und etwas Witziges und Positives herauszuarbeiten.

Am Samstag ist meine Mutter im Alter von 85 Jahren verstorben. Nach einer länger andauernden, zum Schluss heftigen Leidensgeschichte, wurde sie schließlich erlöst. Bei Überbringung der Nachricht musste ich Lächeln. Ich habe mich gefreut, dass ihr Leiden ein Ende gefunden hatte. Ich war erleichtert und bin es noch. Man kann den Lauf der Dinge nicht aufhalten. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende.

Warum ich das hier erwähne? Nun, vielleicht ist es an der Zeit, dass der über Monate und Jahre dahinsiechende Dino, dieser Koma-Patient HSV endlich einen ähnlichen Weg geht und erlöst wird. Manchmal denke ich, für seine Fans und Anhänger wäre es das Beste – eben eine riesengroße Erleichterung.

♫♫♪ Die Dinosaurier werden immer trauriger ♪♫♫

Aber, auch hier ist es wie so oft im Leben, die Hoffnung stirbt zuletzt und zumindest ein Teil in uns möchte auch immer wieder die masochistische Ader ausleben: Also befassen wir uns weiter mit dem Hamburger Sportverein von 1887 e.V.  –  Auf geht’s!

+ + + PK in Jubellaune: Wunschtransfers und Vertragsverlängerungen mit der Jugend

Ein freudestrahlender Peter Knäbel präsentiert seine Daseinsberechtigung der Öffentlichkeit  (screenshot hsvtotal)

Ein freudestrahlender Peter Knäbel präsentiert seine Daseinsberechtigung der Öffentlichkeit
(screenshot hsvtotal)

Freudestrahlend präsentierten sich Ashton Götz und Peter Knäbel nach der Vertragsunterzeichnung am Dienstag. Das Bild läßt nicht erahnen, wer da wen über den Tisch gezogen hat oder ob dies überhaupt der Fall ist. Götz, jedenfalls zeigt sich ähnlich erfreut wie Peter Knäbel über den neuen, bis 2017 laufenden Kontrakt.

Vor Götz wurde bereits der Vertrag mit dem zur Zeit verletzten Gideon Jung verlängert (2018). Die Verträge mit den U23 Akteuren Ronny Marcos und Mohamed Gouaida hatten sich unter der Ägide von Peter Knäbel bereits per Option ohne sein Zutun bis 2017 verlängert.

Ja, und dann gibt es ja noch den exzellenten Transfer eines Wunschspielers zu vermelden. Ivica Olic is back. Welch ein cleverer Schachzug, erst das ganze Ablenkungsmanöver um Drmic zu inszenieren um dann mit dem Wunschspieler um die Ecke zu kommen, den wohl keine ander Scoutingabteilung ausfindig gemacht hätte. (Zur Verpflichtung von Olic siehe auch)

Bei den Transfergeschichten der letzten Tage stellt sich ohnehin die Frage, wer sich denn nun eigentlich federführend um die Verpflichtung weiterer Spieler für den Profikader des HSV kümmert. Joe Zinnbauer jedenfalls äußerte unter der Woche auf der Pressekonferenz, dass sowohl Dietmar Beiersdorfer als auch Peter Knäbel bis tief in die Nacht am Telefon hingen um Neuverpflichtungen fest zu machen. Beiersdorfer telefonierte dabei offensichtlich gen Osten, währen Knäbel zumindest die (Telefon)Kosten in überschaubarem Rahmen hielt, mit seinen Telefonaten aus der Schweiz.

Aus der Schweiz soll nun auch die nächste Verpflichtung kommen. Soll deshalb, weil noch keine Vertäge unterschrieben sind. Der 28jährige Marcelo Diaz kommt für etwa 2,5 Millionen Franken vom FC Basel zum Hamburger SV. Der kleine (166cm) chilenische “Giftzwerg” solle die (mangelnde) Qualität verbessern. Glaubt man einigen Schweizer Kommentatoren, so könnte dies (im Wortsinne!) durchaus gelingen.

“Diaz konnte sich beim FCB nicht wirklich durchsetzen. Seine Fehlpassquote war schlicht und einfach zu gross und sein Wechsel zum HSV sagt eigentlich schon alles. Seine Verpflichtung war schlussendlich nicht mehr als ein beidseitiges grosses Missverständnis. Wünsche ihm alles Gute… viel Spass kann ich ihm nicht wünschen, denn diesen wird er in Hamburg kaum haben.” [Christian Schaub via Facebook bei blick.ch]

Na dann Marcelo: Willkommen in Hamburg, willkommen im Club!

Nun, ohne Häme – warten wir einmal ab, wie die Neuen einschlagen und bewerten wir Peter Knäbel erst nach der Transferperiode im kommenden Sommer. Die Tatsache, dass er sich hauptsächlich in der Schweiz bedient muss ja nicht schlecht sein und dass Diaz kein ganz Schlechter sein kann, hat er in der chilenischen Nationalmannschaft auch bei der WM des öfteren gezeigt.


+ + + Zecken machen sich in Ritze fit!

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Paulis U23 stimmt sich auf das Stadtderby ein
(screenshot fcstpauli.com)

Oha, da geht es aber zur Sache. St. Paulis U23 stimmte sich in der Ritze auf das kommende Derby gegen den HSV ein. Offensichtlich wollen die Paulianer sich beim Spiel am kommenden Samstag nicht auf einen Lucky Punch verlassen.

Ob diese etwas andere Vorbereitung Wirkung zeigt, bleibt abzuwarten. Im letzten Testspiel gegen den Ligakonkurrenten Lüneburger SK setzte es totzdem eine 1:0 Niederlage und das dürfte nicht alleine daran gelegen haben, dass bei Pauli die Verletztenliste lang ist und von daher 4 U19 Spieler eingesetzt wurden.

Patrick Rahmen hätte in diesem Fall mit Sicherheit auch für St. Pauli wieder einmal die richtige Erklärung: „Jetzt heute, wenn man’s isoliert betrachtet, war es sicherlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber man muss alles ein bisschen mit einbeziehen – es fehlt auch noch ein bisschen die Frische“ (O-Ton nach dem schwachen Spiel des HSV gegen Odense BK am vergangenen Sonntag)


+ + + Asiatischer Fussballverband übernimmt Öffentlichkeitsarbeit für den HSV Nachwuchs

Ein besonderer Coup ist der Medienabteilung des Hamburger SV gelungen. Für die Berichterstattung über den HSV-Nachwuchs konnte kein geringerer als die Football Association of Singapore gewonnen werden, die anlässlich des Trainingslagers der Hamburger U23 in der Türkei gleich einmal zeigte, was in ihr steckt und wie Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung von sich geht.

Im Minutentakt wurden Spielstände und Fotos vom Testspiel der HSV U23 gegen die U23 Nationalauswahl von Singapur bei facebook gepostet. Schade, dass die FAS bereits nach diesem einen Event die Zusammenarbeit wieder beendete. „Man sei es gewohnt, mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten und wolle sich seinen Ruf nicht ruinieren“ hieß es hinter vorgehaltener Hand zur Begründung für diesen ungewöhnlichen Schritt.

Und in der Tat ist es dem HSV bis heute nicht gelungen, die interessierte Öffentlichkeit von offizieller darüber zu informieren, wer denn eigentlich mit in das Trainingslager in die Türkei gefahren ist.


+ + + U23 beendet Trainingslager in Side mit einem 5:0 Sieg

Nun, dann wollen wir der Informationspflicht an dieser Stelle genügen.

Folgende Spieler waren in der Türkei dabei:
Kevin Otremba, Tino Dehmelt, Dominik Jordan, Francis Adomah, Dongsu Kim, Kerem Carolus, Dominik Masek, Merphi Kwatu, Christian Derflinger, Glenn Schröder, Said Benkarit, Nico Charrier, Roan Kwon.

Komplettiert wurde die Mannschaft durch sechs U19 Spieler: Sebastian Haut, Finn Porath, Maximilian Dittrich, Armando Tikvic, Benjamin Safo-Mensah und Leon Pascal Kroiß sowie einige Testspieler unter ihnen der Ex-Oldenburger Kai Pröger von Mainz 05 (U23).

Francis Adomah im Spiel gegen die U23 aus Singapur
(screenshot FAS facebook)

 

Im Trainingslager präsentierte sich die “ersatzgeschwächte” Truppe – immerhin fehlten mit Götz, Marcos, Gouaida, Mende, Steinmann, P. Müller und Nils Brüning 7 ehemalige Leistungsträger – mit ansteigender Form. Nach dem 2:2 gegen die U23 Chinas, konnte ein nie gefährdeter Sieg gegen die U23 aus Singapore eingefahren werden. Die 5 Tore beim standesgemäßen 5:0 Sieg für die Hamburger erzielten: Finn Porath, Roan Kwon (2), Maximilian Dittrich und Test-Spieler Kai Pröger.


+ + + U23: Letztes Testspiel endet mit Niederlage

Trotz einer 1:0 Führung durch Nico Charrier konnten die Hamburger ihre Vorbereitung nicht mit einem Sieg abschließen.

Gegen den SC Verl, den 6. der Regionalliga West, reichte auch eine spielstarke Vorstellung des HSV, der  dieses Mal auch wieder mit den Dubai Fahrern Ahmet Arslan, Philip Müller, Sven Mende und Nils Brüning antrat,  nicht. In dem guten Spiel schlugen die Gastgeber in der heimischen Tönnies-Arena eiskalt zurück und hatten am Ende mit 2:1 das glücklichere Ende für sich.


+ + + und sonst so?

Ach ja, da war doch noch was, da gab’s doch noch was, was war das noch gleich – Moment – Moment – ach ja, ich hab’s, das Spiel gegen Köln.

Auf die Frage eine Journalisten bei der offiziellen Pressekonferenz vor dem Spiel, wie wichtig das Köln Spiel sei, entgegnete Joe Zinnbauer: “Wir wollen ganz klar gewinnen! Alle sind gierig. Wenn wir’s umsetzen ist gut, wenn nicht spielen wir schon 4 Tage später gegen Paderborn.”

Nach dem Spiel konstatierte der HSV Trainer, die Mannschaft hätte sich fast von alleine aufgestellt. Sie habe taktisch sehr gut gespielt inden ersten Minuten, aber die Möglichkeiten nicht ganz zu Ende gespielt. “Wenn da mal einer reinrutscht!”

Trainer Stöger sah ein sehr sehr gutes Spiel seiner Kölner bis auf die Anfangsminuten. Er war hochzufrieden mit seiner Mannschaft, die schöne Tore gemacht habe, allerdings auch gute Chancen liegenlassen hat.

Joe Zinnbauer beim Fantalk

Joe Zinnbauer – Beim Fantalk noch in Jubelpose – jetzt mit dem Latein am Ende? (screenshot hsv.de)

Joe Zinnbauer stellte letztlich resigniert fest: “Wenn es zwei null steht, ist das Spiel gegen Köln schon fast gelaufen.” Ja, das hat seine Truppe wohl auch so gesehen und nach dem zweiten Treffer die eigenen Spielbemühungen fast gänzlich eingestellt. DAS gibt zu denken! Mannschaften wie Frankfurt, Augsburg oder Stuttgart, angeblich ja Teams auf Augenhöhe, haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sogar mehr als ein 2 Tore Vorsprung aufzuholen ist – auch wenn nur noch wenige Minuten zu spielen sind. Aber das ist wohl eine Frage der Mentalität und eine Frage der Einstellung. Die fehlende Mentalität einiger Spieler wurde ja schon mehrfach (auch vom Trainer) beklagt, da ist unter Umständen wirklich nichts zu machen, aber für die Einstellung mit der die Spieler auf den Platz kommen, ist der Trainer zuständig und da muss er sich schon fragen lassen, wie es angehen kann, dass die Truppe immer so verschlafen aus der Halbzeitpause kommt, dass sie nicht in der Lage ist 2 Halbzeiten am Stück konzentriert zu Werke zu gehen.

Aussagen wie “Nicht rumjammern jetzt , jetzt müssen wir uns auf Paderborn konzentrieren” lenken nur von den entscheidenden Dingen ab. Entscheidend war, dass der Trainer sich gegen Köln vercoacht hat. Mit Heiko Westermann auf der 6, mit viel zu späten Wechseln und mit den falschen Auswechselungen. So hat er den Kölnern ein gemütliches Spiel serviert, welches sie genüsslich mit einer Tasse Kaffee in der Hand nach Hause spielen konnten.

Paderborn wurde jetzt vom Direktor Profifussball als Schlüsselspiel deklariert. Die Frage ist nur, welcher Schlüssel passt und vor allem wo befindet er sich. Joe Zinnbauer jedenfalls scheint ihn noch nicht gefunden zu haben. Das Spiel gestern zeigte dies überdeutlich. Die Luft wird dünner für ihn!

Der HSV wollte Konstanz in seine Leistung bringen. Das ist ihm 1887% gelungen. Das Heimspiel gegen Köln knüpft nahtlos an das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen Stuttgart an: Offenbarungseid reloaded.

Bewundernswert oder bemitleidenswert, dass immer noch über 50.000 Menschen in das Stadion pilgern um sich diese “Grottenkicks” anzutun. Aber wie eingangs erwähnt, das ist wohl die masochistische Ader und Hamburg ist eine große Stadt, da sind 50.000 Masochisten nun wirklich nicht viel. Vielleicht sollten man doch zwecks besserer Versorgung dieser kleinen aber feinen Minderheit an einen Stadionausbau denken…

…aber nicht vergessen, der Letzte macht das Licht aus! Gute Nacht HSV!


P.S. Zum Abschluss noch die gute Nachricht der Woche: Wir haben immer noch die Chance auf zwei gewinnende Unentschieden in der Relegation ;-)

10 Kommentare

  1. cool downcool down

    danke für die Mühe und Details auch aufgrund des Todesfalles; HeLuecht:
    kurze Anmerkung:
    Knäbel packt Ilo in die U23 zwecks Empfehlung für höhere Aufgaben …

    Antworten
  2. Flambo

    Wirklich sehr schöner Text! Näheres dazu im Live-Chat. Ich bin nicht immer ganz sicher, wo welcher Text gerade besser aufgehoben ist…

    [aus dem Live Chat hierher kopiert (HeLuecht)]
    Guter Text, das mal vorab! Deine beißende Ironie ist schon schön :grin: ABER: wieso telefoniert Didi ständig mit dem Osten? OK, WOB liegt natürlich östlich von HH. ;-)

    Weiter: das ist doch nicht wahr, was Du über die FAS geschrieben hast, oder? Das wäre wirklich (und wieder mal) ein Offenbarungseid. Würde mich nicht wundern, aber ich nehme es erst einmal als Realsatire :cool:

    Zinne hat sich, meiner Meinung nach, korrumpieren lassen. Die Eitelkeit, Erstliga-Trainer zu sein ist wohl doch größer, als das Wissen um die sichere Knete auf der Bank. Anders kann ich mir seine zunehmend hasenfüßigere Art aufzustellen kaum erklären. Vor dem Spiel stetig die “brutalstmögliche” Ansprache, die anscheinend schon verpufft, wenn jemand die Tür von der Umkleide öffnet…

    Antworten
  3. Totti61

    HeLuecht,

    erst mal mein herzliches Beileid.

    wie immer sehr gutter Rückblick – weiter so

    Gruß,
    Totti

    Antworten
  4. Hope

    Moin HeLuecht,

    mein aufrichtiges Beileid!
    Egal wie alt, egal wie krank, es schmerzt letztendlich immer wenn man einen geliebten Menschen verliert.

    Ist das typisch HSV Fans / Umfeld, oder Deutsch oder was?
    Kommentare aus einer Zeitung müssen herhalten um im Vorfeld einen Neuzugang (welcher noch nicht unterschrieben hat) und damit auch unsere Führungsriege, als deplatziert anzuzählen.
    Die von Dir erwähnten Kommentare aus der Blick, geistern “überall” im Netz herum.
    Dazu fällt mir nur eines ein: Herzlich Willkommen Diaz! Von mir zumindest, erhälst Du eine reelle Chance.

    Antworten
  5. Kieler HSV-Fan

    Hallo HeLuecht,
    .
    mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl.
    Ich wünsche dir für die kommende Zeit viel Kraft und bedanke mich bei dir, weil du trotz der traurigen Ereignisse hier einen tollen Rückblick verfasst hast. Danke……….

    Antworten
  6. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    @all
    Danke für eure Anteilnahme :-)
    +++
    @Hope
    Die Verpflichtung von Marcelo Diaz fällt in eine ungünstige Zeit – nach der desaströsen (das wirst auch du zugeben!) Niederlage und vor allem Vorstellung gegen die Kölner. Es ist die Zeit in der sich die “Pester” bestätigt sehen und sich feiern können, weil sie kaum noch Widerspruch, sondern zunehmend Zuspruch erhalten. So herrscht dann Einigkeit und Harmonie, in dem man gemeinsam auf alles und jeden einschlägt. Das ist aus meiner Sicht der puren Verzeiflung geschuldet. Ein Ventil um sich Luft zu machen. Wenn man an seine Gesundheit denkt und es wirklich ernst meint, kann man sich in diesen Tagen nur still vom HSV abwenden und mit seinem Hund längere Nachmittags- und Abendspaziergänge vornehmen.
    Ich bin in meinem Wochenrückblick ja auch oft sarkastisch und manches muss man sicher zwei Mal lesen. Das ist auch so beabsichtigt – boulevardesk zum Nachdenken anregen und eben auch nicht immer alles schönreden.

    Bei mir macht sich inzwischen soetwas wie Ratlosigkeit breit, auch eine gewisse Leere, was das Schreiben angeht, denn immer nur draufhauen ist mir zu billig, zum Loben finde ich momentan allerdings auch nicht viel. Ich kann ja nicht die ganze Zeit Alexander Otto beklatschen, denn was zählt das alles, wenn die Wahrheit auf dem Platz so grausig und hoffnungslos aussieht wie in diesen und vermutlich auch in den kommenden Tagen.

    Ich freue mich, dass es am Wochenende wieder zu meinen Wurzeln der U23 zurück geht, obwohl auch da wahrscheinlich die Erfolgsspur nicht wieder gefunden werden dürfte.

    So das Transferfenster ist ja nun zu und wir stehen da mit Diaz und Olic. Vom Papier her nicht schlecht, aber das waren Holtby, Müller, Behrami und Ostrzolek auch nicht. Wünschen wir den beiden Neuzugängen, dass sie hier nicht gleich untergehen, wie es so vielen anderen vor ihnen gegangen ist. Wie du Hope, gebe auch ich ihnen eine reelle Chance und ich setze auch den größten Teil der noch verbliebenen Hoffnung auf die beiden. Als einer der wenig Verbliebenen setze ich auch immer noch auf Joe Zinnbauer. Allerdings hat er auch nicht mehr viele Patronen frei und darf sich von nun an nicht mehr vercoachen, wie gegen Köln.

    P.S. Hope, schon beim Tippspiel mitgemacht?
    P.P.S. Cool down würde es begrüßen, wenn du auch mal im Live Chat vorbeischauen würdest, um die holde Weiblichkeit zu repräsentieren. Ich würde mich auch freuen ;)

    Antworten
  7. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    @Flambo
    Re.: FAS
    Das ist natürlich Realsatire. Das Problem ist aber, dass es von HSV Seite wirklich keinerlei vernünftige Informationen über das Trainingslager in der Türkei und über die dort stattfinden Spiele gab. Die vorhandenen Infos musste man sich aus irgendwelchen Twitter oder Facebook Schnipseln zusammensuchen. Beim Spiel gegen Singapur’s U23 hat die FAS eben Bilder und Berichte eingestellt. Das war für die Interessierten in Deutschland die einzig zugängliche Quelle.

    Re.: Nach Osten telefonieren
    War glaube ich auf der PK vor dem Köln Spiel kurz Thema als es um Neuverpflichtungen ging und Zinnbauer erzählte Did würde bis Nachts um 3 am Telefon hängen. Da kam die Frage auf, mit wem man um die Zeit noch telefonieren könne und wegen der Zeitverschiebung kam dann eigentlich nur der Osten in Frage (Richtung Südamerika). Stimmt zwar nicht ganz, weil um 3 Uhr Nachts kann ich auch schon prima mit Australien per Neuseeland oder so verhandeln, aber daher stammt es.
    .
    So, denke die Fragen sind beantwortet, wenn nicht, bitte noch einmal nachhaken.

    Antworten
  8. SchbaggnSchbaggn

    HeLuecht,
    mein herzliches Beileid!

    Ich habe letztes Jahr zwei Menschen “verloren” und bilde mir ein, Dich gut verstehen zu können, wenn Du von “Erleichterung” schreibst.

    Dein Blog ist (wie immer) gut geschrieben und sehr lesenswert.
    Aber das nun auch Du unter Ratlosigkeit leidest, trifft mich hart, da ich unter ähnlichen Symtomen leide :grin:

    Antworten
  9. der Coach

    HeLuecht, auch von mir Beileid. Man merkt in solchen Momenten immer wieder, dass es viel wichtigeres gibt als Fußball und all den anderen Blödsinn über den man sich oft aufregt.

    Antworten
  10. Hope

    Guten Morgen,

    so sieht es aus, HeLuecht. Aufgrund von negativen sportlichen „Leistungen“ wird ein Neuzugang, im Vorwege auseinander genommen. Das ist wahrlich der Verzweiflung beziehungsweise wohl auch dem Selbstschutz zuzuordnen. Denn wer begibt sich gerne freiwillig auf die Verlierer Seite.
    Für mich gibt es nur die eine Seite – und die ist blau weiss schwarz und wenn ich eben zu den Verlieren gehöre – dann ist das so als HSVer.

    Das letzte Heimspiel hatte ich zwar mit keiner Silbe erwähnt, da es mich sprachlos gemacht hat, von daher muss ich nichts zugeben ;-)
    Gedanklich hat es mich zu den Anfängen des HSV Grauens zurückgeworfen. Nichts zu sehen von Fortschritt, Spielidee und züge. Am meisten haben mich jedoch Spieler aufgeregt, nein nicht Heiko Westermann, der immer alles versucht was ihm möglich ist. Auch wenn er sich selbst sicherlich nicht auf der 6 sieht.

    Nein vielmehr, Alibi Fussball von einem Herrn Jansen zum Beispiel. Der sich versteckt und alle Verantwortung auf andere abwälzt, sodas er einen Slobo im Stich lässt und das 0:2 mit einleitet. Es waren mal wieder 11 Einzelakteure auf dem Feld. Keine Mannschaft. Kein Kampf. Wobei ich ein paar Spieler wie Götz, Drobny, Rajkovic, Olic ausnehmen möchte.

    Schönen Dienstag!

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