Der Neue ist da! Und nun?

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Nach den vergangenen Chaostagen beim HSV und wilden Pressespekulationen, ist er nun offiziell da, der neue Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV: Heribert Bruchhagen.

Auf der heute früh anberaumten außerordentlichen Pressekonferenz präsentierte sich der Neue, gewohnt ruhig und sachlich, wenngleich nicht immer ganz im Bilde, verwechselte er doch diverse Male die Frankfurter Eintracht mit dem Hamburger SV. Daraus allerdings auf einsetzende Senilität bei dem rüstigen Rentner Bruchhagen zu schließen erscheint nicht angebracht. Der Druck auf den HSV und damit auch auf ihn als altem Fahrensmann der Bundesliga ist enorm und die jetzige Präsentation ist ja auch eine Art Schnellschuss, der Indiskretionen geschuldet, von denen Bruchhagen selber sagt, dass bei Verhandlungen über mehrere Wochen (laut seiner Aussage 3 Wochen) derart viele Leute involviert sind, dass eine Geheimhaltung schlichtweg gar nicht möglich ist. Zumindest hätte er es in seinen bisher 30 Jahren in dem Geschäft noch nicht erlebt.

AR Mitglied und Vereinspräsident Jens Meier wollte sich erwartungsgemäß ohnehin nicht zu irgendwelchen den Aufsichtsrat betreffenden Themen äußern, ließ jedoch durchblicken, dass man sich innerhalb des AR bereits in den letzten Wochen und MONATEN  in einem Findungsprozess bezüglich einer Personalentscheidung für den Posten des Vorstandsvorsitzenden befand. Das bestätigt zumindest nachträglich jene Presseberichte, die schon vor geraumer Zeit davon sprachen, dass Teile des AR eine Ablösung Beiersdorfers forderten.

Beiersdorfer soll nun bis Ende Dezember weiter machen. In enger Abstimmung mit Heribert Bruchhagen und vor allem in enger Abstimmung mit Trainer Markus Gisdol ist Beiersdorfer ein enger Ablaufplan vorgegeben worden, den er abzuarbeiten hat.

Inwieweit Bruchhagen generell und über diese Zeit hinaus gerne an Beiersdorfer als Sportchef festgehalten hätte, blieb letztlich unbeantwortet. Es sei kein Signal von Dietmar Beiersdorfer gekommen, dass er über diesen Zeitraum länger tätig sein wolle. Auf Nachfrage (von Britta Kehrhahn) ob Bruchhagen ihn denn gern hätte, antwortete dieser ausweichend, es sei nicht die Frage, er habe einen klaren Auftrag vom AR bekommen einen Sportchef zu finden und zu installieren und er werde dieser Aufgabe nachkommen. Gleichzeitig ließ er aber durchblicken, dass zu Anfang Januar zumindest noch nicht damit zu rechnen sei.

Man versucht offensichtlich derzeit so wenig Veränderungen wie möglich vorzunehmen und an den ursprünglichen Plänen festzuhalten, erst nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Schalke ans Eingemachte zu gehen. Bis dahin wird Dietmar Beiersdorfer wie gewohnt nah bei der Mannschaft sein und auch mit nach Mainz fahren. Bruchhagen hält sich derweil im Hintergrund und wird sich auch der Mannschaft erst im Trainingslager in Dubai vorstellen in das er nach der am 8. Januar stattfindenden Mitgliederversammlung des HSV e.V. nachreisen wird.

Bruchhagen stellte zu Beginn klar, dass Konzilianz und Unaufgeregtheit alleine nicht ausreichen würden, sondern es einer gehörigen Portion an Kompetenz bedürfe, um die anstehenden Aufgaben zu lösen, er sich aber diese Kompetenz in seinen verschiedenen Funktionen in den letzten 30 Jahren im deutschen Profifußball erworben habe.

Die sportliche Situation beim Hamburger SV sei derart prekär, dass es zu diesem Zeitpunkt nicht darum gehe, sich über mittel- und langfristige Zielsetzungen zu unterhalten. Es gehe einzig und allein darum alle notwendigen Maßnahmen für den Klassenerhalt zu ergreifen und die volle Konzentration der Mannschaft gilt. In diesem Zusammenhang gilt es die Wünsche des Herrn Gisdol zu erfüllen.

Überhaupt ist Markus Gisdol, derzeit der entscheidende Mann im ganzen Konstrukt. Der Trainer wieder einmal als der Hoffnungsträger, der Einzige. Das hatten wir schon bei Tuchel und das hatten wir auch schon bei Labbadia.

Ist die normale Vorgehensweise bei Vereinen so, dass der Aufsichtsratsvorsitzende den Vorstandsvorsitzenden bestimmt, dieser den Sportchef und der wiederum den Trainer, ist es beim Hamburger SV gerade andersherum. Markus Gisdol, selber nur mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet, gibt jetzt die Marschrichtung vor. Es wird nur einen Sportchef geben, der mit den Ideen von Markus Gisdol übereinstimmt. Das ist in der derzeitigen Situation zwar pragmatisch und durchaus richtig bedacht, dürfte die ohnehin schwierige Suche nach geeigneten Kandidaten aber zusätzlich erschweren.

Immerhin  habe man einen Plan erstellt, “wie wir die Wünsche von Herrn Gisdol lösen wollen”. Alle handelten zielorientiert, auch und gerade Dietmar Beiersdorfer. Die Situation mache es notwendig “keine Nebenkriegsschauplätze aufzumachen und sich selber zurückzunehmen”.

Zwei dieser Nebenkriegsschauplätze schloß Bruchhagen bei seiner Vorstellung dann auch gleich. Zum einen stellte er richtig, dass er einen wirtschaftliche vernünftigen Kurs einschlagen wolle und dieser selbstverständlich auch beinhalte, dass sein Salär angemessen und weit unter der von der Bild kolportierten Summe (im Gespräch war ein Fixum von 1,8 Millionen Euro p.a.) liege. Zum anderen stellte er unmißverständlich klar, dass es bisher weder Gespräche noch ein persönliches Treffen zwischen ihm und Klaus-Michael Kühne gegeben hätte. “Ich habe Herrn Kühne noch nicht kennengelernt, habe noch nie mit ihm sprechen dürfen.” Ansonsten halte er aber Herrn Kühne für einen Glücksfall für den HSV und er werde natürlich “seinen HAUPTAKTIONÄR” über die Pläne informieren.

Ich muss zugeben, ich habe die Pressekonferenz mit Spannung erwartet. Eine von großer Zuversicht und Aufbruchsstimmung getragene Atmosphäre wie die zum Amtsantritt von Dietmar Beiersdorfer, habe ich nicht erwartet. Die eine oder andere “Vision” für die Zukunft vielleicht schon.

Ich hätte gerne gewußt, wohin die Reise unter Heribert Bruchhagen geht. Gut, letztlich habe ich auch darauf eine Antwort erhalten. Die Zukunft liegt im Pragmatismus. Keine Versprechungen, keine hehren Ziele. Die Zukunft liegt darin,im Hier und Jetzt Lösungen zu finden und diese professionell und uneigennützig, ohne persönliche Eitelkeiten umzusetzen. Alleine das hinzubekommen wäre schon ein Novum beim HSV.

Ich wünsche Ihnen viel Glück dabei Herr Bruchhagen!

P.S. Und natürlich muss man an dieser Stelle auch dem Herrn Gisdol viel Glück wünschen, denn an ihm hängt das Kerngeschäft jetzt. Nur er und seine Schützlinge können es richten. Also geht’s raus und zeigt den Mainzern und Schalkern wo der Hammer hängt!

P.P.S. Und noch etwas: Ich bin froh, dass das Kapitel Beiersdorfer zum Ende des Jahres beendet sein dürfte, halte es aber Sinne einer professionellen Übergabe (die ja auch entsprechend entlohnt wird) für richtig, dass er noch bis zum Jahresende seine Vorgaben abarbeitet. Gleichzeitig gestehe ich: Schade, es tut mir leid Didi!

 

18 Kommentare

  1. Prof. VitzliputzliProf. Vitzliputzli

    Ich bin mir sicher, dass Platz im Aufsichtsrat frei wird…

    […]Mein großer Lehrmeister war Jürgen Hunke, der ehemalige Präsident des Hamburger SV. Ein steinreicher Mensch, der aber mit dem Geld des Hamburger SV sehr sorgfältig umgegangen ist. Das hat seinerzeit dazu geführt, dass ich als HSV-Manager mich von Jörg Bode, Armin Eck und Thomas von Heesen trennen musste, die damals Top-Stars beim HSV waren. Hunke hat gesagt: „Schluss, aus, dann gehen die halt.“ Da war ich zunächst sehr erschrocken, und wir sind fast vernichtet worden von den Medien in Hamburg. Aber nach einem Vierteljahr war der HSV wieder Neunter, weil drei andere gespielt haben.

    http://www.fr-online.de/eintracht-frankfurt/interview-bruchhagen—der-trainer-hat-den-hut-auf-,1473446,23416078.html

    Jürgen Hunke (72) holte Bruchhagen 1992 als Manager zum HSV, wo er von seinem Nachfolger rausgeschmissen wurde: „Ich habe Heribert geholt – aber im Jahr darauf mein Präsidentenamt niedergelegt. Und mein Schatzmeister Ronny Wulf wurde mein Nachfolger. Mit dem habe ich jahrelang nicht mehr geredet, weil er Heribert entlassen hat.
    .
    Herri und ich kommen ja aus der gleichen Ecke, Gütersloh. Das meiste hat er bei mir gelernt, das hört er als Oberstudienrat natürlich nicht gern. Herri ist ein autoritärer Mensch, aber ein lieber. Und seine Ironie muss man verstehen können. Er ist mein Freund.
    .
    Später, als er in Bielefeld arbeitete, habe ich Bielefeld gerettet, nur Bruchhagen zuliebe. Das war im Nachhinein sehr unüberlegt. Herri hatte damals sogar sein Haus überschrieben. Das hätte schief gehen können – dann wären sein Haus und mein Geld weg gewesen… Wie er das in Frankfurt gemacht hat, das war hervorragend! Eintracht wird es schwer haben ohne ihn. Ich verstehe auch nicht diese Lösung mit drei Vorständen. Einer muss das Sagen haben.“

    http://www.bild.de/sport/fussball/heribert-bruchhagen/schenkt-bobic-adler-jacket-46065944.bild.html

    […]”Ich traue ihm das Amt absolut zu. Wenn ein 70-jähriger Präsident der USA werden kann, wird Heribert ja wohl mit seinen 68 Jahren den kleinen HSV hinkriegen, ich bin da sehr optimistisch”, sagte Hunke dem Abendblatt.

    https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article208953585/Holt-Heribert-Bruchhagen-jetzt-doch-Horst-Heldt.html

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Sorry Prof. der Kommentar war zum genehmigen hängen geblieben, weil er als Spam klassifiziert wurde (mehr als 2 Links!). Habe ihn jetzt hierhin verschoben, weil er besser passt (auch zum Titelbild ;) )
      .
      Tja, man darf gespannt sein wie und wo der Hunke demnächst auftauchen wird.

  2. Dylan1941Dylan1941

    Die Hauptverantwortung und Augenmerk liegt immer auf dem Trainer. Den es geht um den sportlichen Erfolg und dieser führt auf dem Platz statt. Also muss man alles VV und Sporti diesem das erforderliche Rüstzeug an die Hand geben und Handeln wenn dieser das nicht umsetzen kann.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Wobei sich dann grundsätzlich die Frage stellt, bestimmt der Verein die Philosophie und sucht danach den Trainer aus oder läßt der Verein den Trainer die Philosphie bestimmen und holt dann die Spieler, die der Trainer möchte. Letzteres hat der HSV in den letzten Jahren gemacht. Bei permanenten Trainerwechseln nicht von Erfolg gekrönt, jetzt sicherlich alternativlos. Ansonsten ziehe ich den Weg von RB Leipzig und Rangnick vor.

  3. WORTSPIELERWORTSPIELER

    nur mal zur klarstellung: der AR ist laut hafen-meier “seit wochen und (!) monaten” dabei, einen neuen VV zu finden, beauftragt in selbem zeitraum herrn beiersdorfer, einen neuen spodi zu finden, was ja durch herrn gernandt via presse mitgeteilt wurde. dieser beiersdorfer hat aber so gar keinen bock auf einen neuen spodi, weil er es lieber selbst machen will. die fingierten und auf “bloß-kein-abschluss”-gespräche werden durch die wettstein-verhandlung mit hochstätter getoppt, womit “null-bock-didi” seine haltung klar zum ausdruck brachte. nach der zusage von bruchhagen, der zwar nicht zuckte, aber dennoch eine “pflicht” sah, den vertrag zu unterschreiben, hat der AR – lt. gernandt – einstimmig entschieden beiersdorfer zu beurlauben. eigentlich war als termin “nach schalke” vorgesehen, was auf grund der informationsflüsse aber eben nicht geheimgehalten werden konnte. im übrigen, wie naiv, dass man es wider besseren wissens versuchte. zumindest bruchhagen ahnte dies ja mit seiner 30-jährigen erfahrung und als mitarbeiter des einzigen TV-fussi-pay-tv-senders. dass beiersdorfer höchst selbst zur plaudertasche avancierte und dritte informierte…geschenkt.

    nun wird es aber intersseant. der AR hat “einstimmig” entscheiden, dass beiersdorfer das “kerngeschäft fußball-bundesliga” nicht beherrscht, teilt eben diesem beiersdorfer aber die aufgabe zu, die vielleicht wichtigste transferperiode der vereinsgeschichte einzuläuten und zu gestalten ggf. sogar zu finalisieren. hierbei vertraut man offensichtlich, dass beiersdorfer sein baby nicht fallen lassen wird. bundesliga ist tagesgeschäft. dieses tagesgeschäft wird nunmehr von einem geschwächten, ja was eigentlich, spodi (?)…verwalter…interimsdingens geführt.

    und das ganze, weil bruchagen erst nach dem 16. spieltag zur verfügung steht. die verpflichtungen bei bezahlsender sky lassen keine andere handhabung zu, wenn man nicht draufzahlen will…?! dass bruchagen nicht per sofort die geschäfte übernimmt, stellt abermals einen kompromiss dar – wie eigentlich immer und immer wieder beim HSV. nun kann man argumentieren: “es sind doch nur zwei zweieinhalb wochen”. ich entgegne: im tagesgeschäft bundesliga sind dies 14-17x tagesgeschäft.

    der neue VV wird “nach dem schalke-spiel sein büro beziehen und seine arbeit beginnen. auch mehr als eine woche ohne tagesgeschäfte. bis dahin und darüberhinaus wird beiersdorfer seine aufgaben übernehmen. der geschasste beiersdorfer. einstimmig. die wurzel allen übels erhält vom neuen VV das vertrauen, weil der trainer es so möchte. à propos, trainer: er ist aktuell der starke mann und soll es auch in zukunft sein, denn bruchhagen will einen spodi suchen/finden, der zu gisdol passt. dass der trainer derzeit selbst nur einen vertrag bis 30.06.2017 hat, macht die absurdität perfekt. durch die heute veröffentlichte haltung von bruchhagen ist ein neuer spodi ja bereits vorher enteiert, da seine eigenen ideen nichts wert sein werden, denn der trainer – oder etwa die von peters (?) – hat die macht. seinen ideen und vorstellungen ist folge zu leisten. daumen hoch. daumen runter. nach den o.a. kriterien passt nur noch ein kandidat ins schema: beiersdorfer. der beiersdorfer, den der neu-installierte VV entgegen der AR-entscheidung für kompetent hält und der dem neu-installierten VV ganz offenbar nur noch “signale senden” müsste, um seine spodi-suche schon vor dem beginn enden zu lassen. die arbeit bis ende dezember und die übergabe wird ganz sicherlich hoch-professionell und zur vollsten zufriedenheit gelaufen sein, so dass es viel sinn machen würde, den gemeinsam eingeschlagenen weg weiterzugehen…!

    etwas anderes ist nach der heutigen PK kaum noch vorstellbar, denn vor januatr will bruchhagen nicht vor januar anfangen zu suchen und ein neuer spodi würde wohl ohnehin erst frühestens im frühjahr kommen können. da nimmt man doch den, der ohnehin noch gehalt bekommt…

    es ist in der bewertung aber völlig egal, ob die arbeit nach dem 31.12.2016 für beiersdorfer weitergeht, denn die entscheidung des AR ist durch eine vertrauensvolle zusammenarbeit von bruchhagen und beiersdorfer ohnehin konterkariert.

    p.s. dass sich bruchhagen erst anfang januar bei der mannschaft vorstellen will, irritiert mich zutiefst…

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  4. ky

    Sehr späte Zeit, ich weiß.
    Erstmal: Schön, Euch alle zu lesen, gerade Worty und Dylan.

    Der HSV steht in einer vertrackten Situation. Alles, was mit HSV+ begann, ist Makulatur. Stellt Euch nur mal für eine Sekunde vor, wenn Gisdol und Nico-Jan Hoogma im Mai 2014 übernommen hätten.. Dann wäre Stammel-Didi immer noch glorreich, weil der HSV seit 2 Jahren den Weg von RB Leipzig gegangen wäre.

    Hätte, hätte, Fahrrad-Kette…

    Der moderne Fussball ist extrem laufintensiv, und es braucht auch noch willige und intelligente Spieler, die verschiedene Defensiv- und Offensiv-Systeme beherrschen. Und das bedeutet: Einen Trainer, der das nicht verstanden hat (Labbadia, Veh, et al.) ist eine völlige Verschwendung von Resourcen. Labbadia, Sözer und Trares kommen zusammen auf einen IQ von 90; Gisdol allein dürfte bei 130 liegen.

    Dr Weg von RB Leipzig ist die Zukunft: Schnelle, intelligente Spieler unter 25, die noch eine mögliche Marktwertsteigerung vor sich haben. Rangnick hat das alles begriffen, und Hasenhüttel setzt das um. Klopp geht bei Liverpool den gleichen Weg, ja, RB Leipzig mag gegen Bayern verlieren, weil ihnen die Erfahrung (und der Kaderwert des FC Bayern…) fehlt, aber wenn Du angreifen willst, geht es nur um hungrige, junge Spieler und keine Diekmeyers oder Spahics.

    Die Zukunft des HSV liegt in einem perfekten Scouting der 20-22jährigen, weltweit. Und in einem Trainer-Spodi-Kollektiv, welches sich perfekt verzahnt. Alleine, dass Beiersdorfer Knäbel Anfang Mai entliess, und bis Dezember keinen Nachfolger präsentieren konnte, rechtfertigt seine Entlassung. Aber im Milliarden-Business Fussball werkeln halt noch viele Amateure…

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Dieses blinde Draufhauen ist mir zuwider und ich sehe mich auch außerstande den Intelligenzquotienten eines Labbadias oder Gisdols zu beurteilen – genausowenig wie übrigens Deinen.

      Also mal einige Fakten in den Raum:

      Der Altersdruchschnitt des derzeitigen HSV Kaders beträgt lt. transfermarkt.de 24,4 Jahre, der von RB Leipzig 24,0.

      Der HSV hat sich nach eigenen Aussagen ebenfalls auf die Fahne geschrieben junge Spieler mit Marktwertsteigerungspotenzial verpflichten zu wollen und man höre und staune, er ist diesen Weg (von der Papierform her zumindest) wirklich gegangen:

      Zugänge Saison 2016/17
      ———————-
      Mathenia (24)
      Kostic (23)
      Wood (23)
      Waldschmidt (20)
      Halilovic (20)
      Ferati (18)
      dazu bekamen aus dem eigenen Nachwuchs Lizenzspielerverträge:
      Jatta (18)
      Christian Stark (18)
      Frank Ronstadt (18)
      Jonas Behounek (18)
      Mats Köhlert (18)

      Zugänge 2015/16
      —————-
      Hirzel (22)
      Gregoritsch (21)
      Sakai (24)
      Bahoui (24)
      Holtby (24)
      sowie:
      Dren Feka (18)
      Finn Porath (18)

      [Altersangaben zum Zeitpunkt der Verpflichtung]

      Nicht, dass wir uns an dieser Stelle mißverstehen. Ich attestiere dem HSV damit durchaus keine gelungene Transferpolitik. Dagegen sprechen die überhöhten Ablösen z.B. für Lasogga, Holtby und letztlich Kostic sowie die Tatsache, dass die Baustellen in der IV und im DM nicht geschlossen wurden, ebenso wie die Tatsache, dass im Gegensatz zu RB Leipzig in Hamburg nach wie vor kein homogenes, aufeinander abgestimmtes Team auf dem Platz steht, also keine wirkliche Mannschaft.

      Leipzig hatte prinzipiell aber auch den Vorteil, dass a: von Anbeginn an eine (Spiel)Philosophie vorhanden war (die beim HSV immer noch entwickelt werden muss) und b: mit seinen jungen Spielern zunächst in der 3. Liga antreten konnte um ihnen Spielpraxis und Entwicklungsmöglichkeiten geben zu können.

      Ich würde im Abstiegskampf in der 1. Bundesliga auch keine 11 19jährigen spielen lassen und wäre froh einen alten Sack und Routinier wie Spahic in meinen Reihen zu haben, auch wenn der aufgrund seines Alters Geschwindigkeitsdefizite hat.

      Nur mal so, als Diskussionsgrundlage, wenn es denn wirklich um Meinungsaustausch gehen soll.

    2. Hallo

      Auch das zeichnet Deinen Blog aus, HeLuecht: Du verstehst es, klug und argumentativ auf mitunter schon arg derbe Kommentare einzugehen!
      (Gell, ky?)

  5. Aradia

    Guten Morgen ihr Lieben.
    .
    Alles wird einem verboten.
    .
    Einen Link setzen wird gefährlich wegen Rechte.
    Lügen darf man auch nicht mehr, weil wegen Putin-Trolle.
    Müll darf man nicht mehr auf die Strasse werfen, weil zu wenig Personal. :-)
    Kauft man wegen Nix-Parkplätze in der Mö nicht ein, hat bei Pleite, IT schuld.
    Ruft man Beiersdorfer raus, löst sich die Führung auf.
    Spielt der HSV gegen Tabellennachbarn siegreich, fliegen deren Trainer.
    Schreit man, HSV…HSV..verlieren sie, okay ist nicht mehr ganz verboten.
    .
    Was passiert zur Zeit.
    Die Muttis von früher…. haben nicht den richtigen Partner zur Vermehrung
    gesucht…. sondern sich mit Bob Dylan Songs :-) ….beweihräuchern lassen und
    so Söhne geboren…. die nun ja irgendwie verteilt werden mussten.
    Und so ergibt es sich, dass viele überfordert sind….. und die Alten
    retten müssen.
    Ja und darum wurde Heribert vom Altenstuhl der Mumien befreit
    um jung und voller Tatendrang, den HSV, retten zu wollen.
    .
    Ich hoffe, dass ich euch das klar und nachvollziehbar erklären konnte
    das die wahren Schuldigen, nicht beim HSV sitzen. :-)
    .
    Mit Freude lese ich die Vorkommnisse in den Medien und stelle
    fest das unser Lasso bald in der englischen Liga spielen könnte.
    Welch eine Ehre für den HSV!
    UNSER……LASSO…!
    .
    Euch einen guten Tag.

    Antworten
  6. PaderbornerPaderborner

    Oh man, Beiersdorfer gibt die Tankarte wahrscheinlich doch nicht ab? Es ist doch wirklich zum in den Tisch beißen!
    “Den Bock zum Gärtner 2.0 Reloaded”

    Antworten
  7. Prof. VitzliputzliProf. Vitzliputzli

    Wir müssen jetzt alle ganz artig sein. Denn die Mannschaft wird in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause alles reinhauen um die Serie auszubauen, um diese dann dem scheidenden SD und VV zu widmen.
    .
    http://www.mopo.de/sport/hsv/didi-schwur-der-hsv-profis–wir-spielen-jetzt-fuer-dich—25268360
    .
    Es menschelte so schön unter ihm, diese wohltuende zaudernde Ruhe, woraus auch die gut dotierten Verträge entsprangen. Didi war einfach einer von ihnen/uns. Er nahm ihnen auch den Druck, der so unerträglich war. Diese Geborgenheit, Wärme, Nähe und Zuwendungen in einem Traditionsverein, wo sich die Herzen rautenähnlich verformen und die Aufwandsentschädigungen pünktlich überwiesen werden, ist schon ein längerer Aufenthalt wert, in der geilsten Stadt dieses Universums.
    .
    Der Weg war das Ziel. Nur den Start hat man immer irgendwie verpasst. Macht ja nichts. Rotkäppchen ließ sich auch erst ablenken und kam von der eigentlichen Marschroute ab. Nach einigen Turbulenzen konnte sie sich wieder ihrer Leidenschaft zuwenden: Hol(l)under pflücken…
    .
    https://scontent.xx.fbcdn.net/v/t1.0-0/p403x403/15541566_1350614818303612_8253558354518663582_n.jpg?oh=fb5abedd7f0ae8733f346b144ca3d9f8&oe=58B42EF8
    .
    Ob Spieler oder Fans – der Didi hat sie alle mitgenommen. Das bestätigen auch eindrucksvoll Axel Formeseyn und Tim-Oliver Horn. Diese Zwangsadoption seines Babys, ist eine der dunkelsten und unmenschlichsten Kapitel in der Geschichte des deutschen Profifußballs überhaupt. Da trösten auch keine knapp 2 Millionen Abfindung darüber hinweg. Mit viel Seele und ohne jegliche Allüren, hat er viele €uronen durchgebracht und den Verein mit großer Nachhaltigkeit an die Wand gefahren. Ein bisschen mehr Dankbarkeit wäre angebracht (gewesen). Da kann man schon mal aus der tätowierten Haut fahren.

    Nun darf Didi noch ein wenig Betreuer und Maskottchen auf der Abschiedstournee spielen. Das haben sich alle so gewünscht. Der VV möchte da auch erst keine Stimmungsschwankungen aufkommen lassen und die aktuell prächtige Form aufs Spiel setzen und entsprach dementsprechend dem Wunsch und hält sich bewusst bis zum 05.01.2017 von der Mannschaft fern. Die Spieler und Fans werden Didi sicherlich noch einmal hochleben lassen. Seine Jungs werden dann statt weiße Taschentücher, ihre Kontoauszüge schwenken. Denn sie wissen – von nun an könnte es nur noch leisungsorientierte Verträge geben…

    Antworten
  8. ky

    HL, ja, es geht um den Meinungsaustausch :-)
    Schöne Liste von Dir, aber von all denen, die Du genannt hast, spielen nur Kostic und Gregoritsch. Mathenia nur, weil sich Adler verletzte, Ferati ist in Düsseldorf, und wenn spät gewechselt wird, kommen Hunt und Lasogga anstelle Waldschmidt…
    Gisdol macht vieles richtig, vor allem hat er mit der Ernennung von Sakai zum Kapitän einen “geradlinigen Kämpfer” zum Vorbild der Mannschaft gemacht. Sollte der HSV in Liga 1 bleiben, und Gisdol die Chance haben, über den Sommer hinaus zu bleiben, wird er in 2 Transferperioden das Gesicht der Mannschaft deutlich verändern.

    Und das Labbadia immer nur ein System spielen ließ, egal ob auswärts oder zuhause, egal ob gegen Bayern oder Darmstadt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Und das er seit 17 Jahren immer den gleichen Co-Trainer aus seiner Darmstädter Zeit, ebenfalls. So viel zur faktischen Begründung… Scheun Tach noch.

    Antworten
  9. ky

    User “Hallo”: Ich hatte meine Replik um 14:28h heute geschrieben, nun trägt sie die Uhrzeit 15:31h und ist anscheinend erst deutlich später veröffentlicht worden. Ich vermute mal, es waren wohl Serverprobleme :-)

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      was hat die Uhrzeit mit Hallos Post von 17:21 zu tun?

  10. Aradia

    Guten Abend ihr Lieben.
    .
    Ich weise darauf hin, dass dies Falschmeldungen sind.
    .
    Beiersdorfer, was unser Didi ist, würde am 31zigsten, sein Büro
    in der oberen Etage verlassen.
    Da er so an uns hängt und sich ohne HSV die Zukunft nicht vorstellen kann,
    habe ich beschlossen, in der Besenkammer einen Stuhl hin zu stellen
    wo er, es, aus sitzen kann.
    .
    Calli der Didiflüsterer wird ab Sommer nächsten Jahres einen Doppelsitzer
    bei einem Sender der feindlich übernommen wird, beantragen.
    Für die Fernsehübertragung wird man zum ersten mal die Doppelkamera einführen,
    um das Blickfeld zu vergrössern.
    Leider müssen dafür neue Monitore angeschafft werden.
    Der Sender meint, dass wir für die digitale Zukunft, Opfer bringen müssen.
    .
    Am Samstag spielt der HSV gegen Mainz.
    Es wird auf allen Positionen getauscht um den Gegner zu verwirren.
    Aus diesem Grund sprach Trainer Gisdol besonders eindringlich
    auf die Mannschaft ein und meinte, dass dies nötig ist weil
    in der Vergangenheit, trotz Geheimtraining, immer die Aufstellung
    bekannt wurde.
    Und das wird jetzt mit dem verschieben der Positionen unterbunden.
    .
    Ausserdem wird überlegt, Spieler die wochenlang nicht berücksichtigt wurden
    zwecks Verkauf ein zu setzen.
    Man vertraut ihnen das sie gemäss ihres Verdienstes aussergewöhnliches leisten.
    Es sind gute Jungs!
    .
    Ein neuer Sportdirektor wurde bei den vielen Bewerbungen, zufällig gefunden.
    Es wird überlegt ihn zu sich einzuladen.
    Nur das Datum steht noch nicht fest.
    Es soll aber nach der Mitglieder Versammlung, die alle Aufmerksamkeit
    beansprucht, nahemöglichst vorgenommen werden.
    Damit wird der Leitfaden eingehalten der da sagt, ohne Sportdirektor ist
    wie Mannschaft ohne Ball.
    .
    Der HSV wird auch im neuen Jahr “Das Haus der Jugend” eröffnen.
    Dort können Mütter ihre Neugeborenen abgeben damit sie mit der Raute
    gekennzeichnet werden um spätere Transferrechte zu sichern.
    Man überlegt ob eine Schmiede dafür eingerichtet wird
    oder Stecher eingestellt werden.
    .
    So seit entspannt, ihr seht, alle machen sich Sorgen.
    Macht es wie Didi. Schiebt eure Sorgen einfach weg. :mrgreen:

    Antworten
  11. Prof. VitzliputzliProf. Vitzliputzli

    Welch ein wahnsinniger Auftritt eben wieder von “Uns Didi” im Sport1-Doppelpass. Gibt es wirklich keinen verantwortlichen Vereinsvertreter, der solch ein desaströses Schauspiel im Vorfeld verhindern kann? Das ist doch vereinsschädigendes Verhalten! Ein völlig verwirrtes Positivsymptom versucht sämtliche Peinlichkeiten noch zu unter-/überbieten…

    Antworten
  12. Prof. VitzliputzliProf. Vitzliputzli

    Ein Ausschnitt aus der Printausgabe “Der Spiegel, Nr.51/17.12.2016
    .
    Doyen, Didi, Thommy…

    „Diese Football-Leaks-Scheiße“
    .
    […]Auch der Hamburger Sport-Verein, stets verzweifelnd an seiner Mannschaft und auf der Suche nach einer neuen, ließ sich noch vergangenes Jahr auf Gespräche mit Doyen ein. Im März 2015 traf sich Thomas von Heesen, erst ein paar Tage vorher als Aufsichtsrat zurückgetreten, in München mit einem Doyen-Unterhändler. Das TPOVerbot war schon beschlossen, trat zwei Monate später in Kraft. Trotzdem bot von Heesen für 12,2 Millionen Euro Anteile an sechs HSV-Spielern an, darunter Pierre-Michel Lasogga, Cléber, Jonathan Tah und Maximilian Beister.
    .
    Er berief sich auf einen angeblichen Vorschlag von Klubchef Dietmar Beiersdorfer, Spieleranteile zu verkaufen. Der Plan, den von Heesen skizzierte: Zuerst brauche man einen Vertrag, damit Doyen Sports beim HSV Anteile übernehmen könne – so weit in Ordnung. Aber offenbar sollte auch noch verhandelt werden, wie der Investor nach „dem Verkauf eines Spielers“ am Gewinn beteiligt wird – genau das wäre quasi eine Umgehung des am 1. Mai 2015 eintretenden Fifa-Verbots.
    .
    Der damalige Vorstandschef Beiersdorfer war eingeweiht: Am 10. Juni 2015 schickte ihm ein Doyen-Verhandler eine Liste mit möglichen neuen Spielern für den HSV. Bei einem Profi von Sampdoria Genua hieß es: „Kaufen zwischen Doyen und Hamburg.“ Das wäre TPO und verboten gewesen.
    .
    Am Ende kam es zu keinem Vertrag. Warum? Der HSV bestätigt einen „Informationsaustausch mit der Doyen-Gruppe“. Es sei um die „angestrebte Refinanzierung
    gegangen“, aber am Ende habe man sich dagegen entschieden, auch wegen des TPO-Verbots der Fifa. Möglicherweise musste sich aber auch Doyen-Sportchef Nélio Lucas erst mal neu sortieren.
    .
    Im September 2015 veröffentlichte Football Leaks die ersten Doyen-Dokumente, die der Enthüllungsplattform in die Hände gefallen waren. Gut zwei Monate später schrieb Lucas seinem Anwalt: „Ich weiß nicht, ob ich dich bezahlen kann. Mit dieser Football-Leaks Scheiße ändern sich jetzt alle Strukturen.“[…]

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  13. ky

    Über die subjektive Wahrheit, die Darstellung in den “Medien” sowie möglichen persönlichen Intentionen möchte ich Euch folgenden “joke” zukommen lassen – steckt sehr viel “Weisheit” drin…

    Ein Polizist stoppt einen jungen Mann in einer 30er-Zone mit 80 km/h. Es kommt zu folgender Unterhaltung:

    P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
    M: Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum 3. Mal betrunken Auto gefahren bin.
    P: Aha, kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?
    M: Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.
    P: Der Wagen ist geklaut??
    M: Ja – aber lassen Sie mich kurz überlegen, ich glaube, die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe.
    P: Sie haben eine Pistole im Handschuhfach?
    M: Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.
    P: Wie bitte, sie haben eine Leiche im Kofferraum???
    M: Ja!

    Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von dem Unterstützung bekomme.

    Das Auto wurde umstellt und als der Kollege eintraf, ging er langsam auf den Fahrer zu und fragte noch mal:

    P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
    M: Sicher, hier bitte (Fahrer zeigt gültigen Führerschein)
    P: Wessen Auto ist das?
    M: Meins, hier sind die Papiere.
    P: Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen ob Sie eine Pistole dort deponiert haben.
    M: Wie bitte? Eine Pistole?
    Er öffnet das Handschuhfach. Es ist leer.
    P: Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen. Mein Mitarbeiter sagte mir, dass Sie darin eine Leiche haben.
    Auch der Kofferraum ist leer.
    P: Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein haben, das Auto gestohlen ist, eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum haben.
    M: Na super! Ich wette, er hat Ihnen auch gesagt, dass ich in der 30er-Zone 80 gefahren bin…

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