Der Neue ist da (und seine Co-Trainer)

Der Neue ist da! Wie erwartet wurde Bernd Hollerbach heute auch offiziell vom Hamburger Sportverein als Nachfolger des am Sonntag entlassenen Markus Gisdol präsentiert.

Der Neue ist da und er räumte gleich kräftig auf: mit dem freien Montag und mit der Lethargie auf dem Platz. Laut wie lange nicht beim HSV ging es heute auf dem Trainingsplatz zu. Die Karten für die Spieler werden neu gemischt, da hängt sich jeder gleich doppelt und dreifach rein , um einen guten Ersteindruck zu hinterlassen. Das war heute deutlich spürbar. Spürbar aber auch die weitverbreitete Skepsis, selbst unter den absoluten Hardcore Fans, die inzwischen ziemlich desillusioniert ob der grundsätzlichen Situation die Verpflichtung Hollerbachs mehrheitlich mit einem Kopfschütteln quittierten.

Den Neuen wird es wenig scheren. Dass er unbeirrt seinen Weg gehen und sich dabei nicht verbiegen wird, deutete Bernd Hollerbach bereits auf der Pressekonferenz an, die unmittelbar an das für HSV Verhältnisse mit 105 Minuten außergewöhnlich lange Training stattfand. Hier räumte der Neue gleich weiter auf, in dem er quasi Ganztagesdienst anordnete: Gemeinsames Frühstück um 9:30, anschließendes Training, gemeinsames Mittagessen, Ausruhen, Training. So dürfte der Tagesablauf in der nächsten Zeit aussehen.

Und mit noch etwas räumte der Neue im Laufe der PK auf, mit etwas, was aller Voraussicht nach den meisten Medien keine Silbe wert sein wird. Hollerbach räumte nämlich mit der Mär auf, der HSV hätte einen Plan B gehabt und Hollerbach schon im Vorfelde kontaktiert. Samstag nach dem Spiel sei man das erste Mal an ihn herangetreten, offenbarte Hollerbach auf der PK  („Der erste Kontakt kam nach dem Spiel am Samstag Abend und dann hab ich mich Sonntag auf den Weg gemacht.“ ) und ließ damit die neben ihm sitzenden Heribert Bruchhagen und Jens Todt schlecht aussehen. Letzterer fühlte sich dann auch sofort bemüßigt einzuschieben:

„Also ich hab sehr genau verfolgt, wie Bernd in Würzburg gearbeitet hat. Das war ja eine sehr erfolgreiche Zeit, mit sehr bescheidenen Mitteln. Ich hab mir das genau angeguckt, hatte ihn immer auf dem Zettel, weil ich immer bemüht bin, die interessanten Trainer zu verfolgen und deswegen hatten wir immer mal sporadischen Kontakt.“

Plan B bestand also aus sporadisch geführten Allerweltsgesprächen. Wer erwartet hatte, die versammelten Journalisten würden diese Aussagen zum Anlaß für Nachfragen nehmen, sah sich genauso getäuscht wie im Falle der, zwar eingeräumten, aber nicht näher spezifizierten selbstkritischen Bretrachtung, der sich die Hamburger Führung angeblich unterziehe bzw. unterzogen hat. Die Frage, zu welchem Ergebnis man dabei gekommen sei, welche Entscheidungen und eigenen Handlungen man denn (selbst)kritisch sähe…sie wurde natürlich nicht gestellt. Fragen, die mir auf pawlowsche Art und Weise auf der Zunge liegen, die einem Hamburger Journalisten aber offensichtlich in mühsamen Einzel- und Sonderschichten (die die Profis ab und an mal absolvieren sollten) abtrainiert wurden.

Egal, der HSV hatte wie üblich keinen Plan und jetzt ist Bernd Hollerbach Trainer. Nimmt man Felix Magath zum Maßstab, dann ist der HSV jetzt automatisch nicht mehr in Abstiegsgefahr und gerettet. Alles wird gut!

Bernd Hollerbach kommt aber ja nicht alleine. Mit ihm kommt ein Co-Trainer von extern und ein Co-Trainer aus dem Hause.

Co-Trainer Steffen Rau - eher ein Experte des Frauenfußballs.

Co-Trainer Steffen Rau – eher ein Experte des Frauenfußballs.

Co-Trainer Steffen Rau(47) ist ein relativ unbeschriebenes Blatt, zumindest im Herren Fußball, wo er lediglich zwei Engagements bei unterklassigen Herrenvereinen vorzuweisen hat. Eine Saison (2012/13) bei Preussen Magdeburg in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt sowie eine Saison (2014/15) beim SV Irxleben in der Landesliga Nord (ebenfalls Sachsen Anhalt).

Der ehemalige Stürmer war jahrelang eher im Frauenfußball zuhause. Zunächst als Verbandstrainer in Sachsen-Anhalt, wo er das Landesleitungszentrum (weiblich)leitete bevor er die Frauen des FFC Magdeburg aus der Regionalliga in die zweite Bundesliga führte (2008 – 2012). In dieser Zeit war er auch immer wieder als Scout und Spielebeobachter für den DFB (U17 Juniorinnen) unterwegs.

Nach seinem Engagement im unterklassigen Herrenbereich verschlug es Rau 2015 zu den Frauen von Werder Bremen, mit denen er mit einem Punkteschnitt von 0,59 aus der 1. Bundesliga abstieg, im darauffolgenden Jahr allerdings sofort den Wiederaufstieg perfekt machte. Dennoch wurde der auslaufende Vertrag mit ihm nicht verlängert.

Dem HSV scheint es das Engagement seines neuen Co-Trainers im Frauenfußball eher peinlich zu sein. Wie sonst wäre es zu erklären, dass man ihn trotz seiner dortigen Erfolge lediglich als langjährigen Verbandstrainer und Sportwissenschaftler vorstellt?

Steffen Rau kommt auf Vorschlag von Bernd Hollerbach und machte einen guten Eindruck auf Jens Todt, der ihn (Plan B!) in der Nacht von Sonntag auf Montag, das erste Mal kontaktierte. Der derzeit vereinslose Rau setzte sich dann früh um 6 Uhr nach Hamburg (um den Kontrakt seines Lebens zu unterzeichnen?!).

Chefanalyst Matthias Kreutzer ist der neue Co-Trainer aus dem eigenen Stall.

Chefanalyst Matthias Kreutzer ist der neue Co-Trainer aus dem eigenen Stall.

Der aus dem eigenen Stall stammende Co-Trainer Matthias Kreutzer, vom HSV als Individual- und Übergangstrainer NLZ/Profibereich vorgestellt, ist ebenfalls ein eher unbeschriebenes Blatt und maximal Insidern als rechte Hand von Bernhard Peters bei der Jahresplanung der internen Trainerfortbildungen bekannt. Dabei ist der 35jährige Kreuzer bereits seit über 10 Jahren für den HSV tätig. Im September 2006 begann er als Praktikant in der Scouting Abteilung. Seit März 2007 festangestellt, stellte er unter anderem für Huubb Stevens PowerPoint Präsentationen zusammen und analysierte für ihn Spiele, zu einer Zeit, als die Videoanalyse noch in den Kinderschuhen steckte. Als festangestellter Spielanalyst arbeitete er über Jahre intensiv mit Mannschaft und inzwischen unzähligen Trainerteams und stieg Leiter Spielanalyse auf. Seine Fähigkeiten der Gegnerbeobachtung und -analyse sollen nun Bernd Hollerbach aus unmittelbarster Nähe zugute kommen.

Das Team, welches es nun richten soll, kann zweifelsohne als nicht sonderlich arriviert bezeichnet werden. Da nimmt es nicht Wunder, dass die Herren – losgelöst von der ohnehin scheinbar ausweglosen Situation (gefühlt!) – einstweilen mit Argwohn und Skepsis betrachtet werden. Allerdings liegt gerade hierin auch eine wenn nicht die Chance: die Herren gehen unvorbelastet und frisch an die Sache heran, sie können und wollen sich beweisen.

Raümen wir ihnen dazu eine faire Chance ein. In diesem Sinne Willkommen in Hamburg, Bernd Hollerbach undSteffen Rau sowie Willkommen im Team, Matthias Kreutzer!

26 Kommentare

  1. WORTSPIELERWORTSPIELER

    super job, „heluecht“. danke für die hintergrundinfos, was die bezahlten herren eben nicht liefern können/wollen, weil sie lieber von 10.00-18.00uhr auf dem parkplatz vorm volksparkstadion ihre eier schaukeln…

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Nachdem ich mir nochmal die PK angeschaut habe und Todts Aussagen zu Steffen Rau, ist mir klar geworden, dass die beim HSV Null über ihren neuen Co-Trainer wussten. War halt mal Verbandstrainer, hat uns überzeugt… Hör mir auf. Jeder blamiert sich so gut er kann. In dieser Kategorie hat es der HSV zur Exzellenz gebracht, zur Parexzellenz gar.

  2. Zu gut für die Mannschaft

    Danke für die guten Hintergrundinfos, gerade zu den Co-Trainern.

    Echt peinlich oberflächlich die meisten Fragen auf der PK. So oft wie Todt ungefragt eingegriffen hat, scheint er mächtig unter Druck zu stehen.

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  3. Georg Richter

    „Eine starke positive Einstellung verursacht mehr Wunder als jede Wunderdroge.“

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ja, aber auch die benötigt Nahrung in Form von Erfolgserlebnissen und die waren im Volkspark in der letzten Zeit mehr als rar gesät.

  4. slobocop plusslobocop plus

    die genialste frage auf der PK ging an todt von irgendeiner SAT1-„reporterin“, die ernsthaft wissen wollte, ob arp denn noch zu halten sei. ich vermute, die hat gar nicht mitbekommen, dass ein neuer trainer vorgestellt wurde beim fc st. pauli.

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  5. slobocop plusslobocop plus

    was die co-trainer angeht, so sollte man sicherlich auch den aspekt berücksichtigen, dass diese sehr günstig sein dürften. normalerweise bringt ein neuer trainer ja seinen eigenen stab mit, der ordentlich was kostet. bei entlassung des trainers dann noch mal abfindung. von daher wären die HSV-verantwortlichen sicherlich auch voll überzeugt gewesen, wenn hollerbach seinen alten greenkeeper aus würzburg mitgebracht hätte.

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    1. Fischkopp58Fischkopp58

      Ich halte es da eher wie die damalige Aussage von Huub Stevens im DP…“ die Trainer sollten vom Verein gestellt werden, ich bringe nur meine Co-Trainer mit. ! Vertrauensperson benötige ich.“

  6. slobocop plusslobocop plus

    zu hollo: im gegensatz zu seinen letzten 8-10 vorgängern wirkte er in der PK recht wortkarg und sammelte punkte durch dinge, die er nicht sagte. kein gefasel von großer verein, einmalige chance, schönste stadt der welt, ehre hier sein zu dürfen oder viel qualität in der truppe. man darf gespannt sein, ob hollo diese ruhige, unaufgeregte art nun auch dazu nutzen kann, den mausis zeitnah ein paar grundlegende dinge in sachen fußball spielen zu vermitteln. dadurch dass unsere auf plan B vorbereiteten exzellenzen ihn erst am samstag kontaktierten, scheint dies bis zum leipzig-spiel ein ding der unmöglichkeit zu sein. aber wir werden sehen.

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  7. HetschfongHetschfong

    wieso hast du Holler und dem grossen Vorsitzenden diese Schnapsnasen verpasst?

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  8. Fischkopp58Fischkopp58

    Übringens….erstmal Hallo zusammen……vielen Dank für die Hintergrundinformationen zu den Co-Trainern HeLuecht….
    Auch ich persönlich bin eher skeptisch bei Hollerbach….auch im schlimmsten Fall der Erneuerung in der 2ten Liga ( sollte es zu einem Abstieg kommen ).
    Ich halte auch nicht viel von “ Stallgeruch“ oder ähnliches…..Jens Keller wäre mir lieber gewesen, zumal er nicht nur die erste, sonder auch die 2te Liga bestens kennt, doch warten wir erstmal ab.
    Warum JT immer noch Spodi ist bleibt ein Rätsel.
    Wolfgang aus Remscheid

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  9. Fischkopp58Fischkopp58

    Übrigens, das man diesen angeblichen Plan B hatte, ist und war daher schon unlogisch, zumal man dann ja schon nach dem Augsburg-Spiel hätte Hollerbach kontaktiert.
    Dies allein wäre ja schon eine „verarsche“ gegenüber den Fans und dem Trainerteam gewese

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  10. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    Nun, „Verarsche“ der Fans wäre so neu nicht, oder? Und was die Trainer anbelangt: Gisdol und Co hatten selber ja schon viel früher mit einer möglichen Entlassung gerechnet. Es obliegt da alleine schon der Sorgfaltspflicht auf Eventualitäten vorbereitet zu sein und für den Fall der Fälle bereits frühzeitig Kontakte geknüpft zu haben, die weit über das „schon immer auf dem Zettel gehabt“e Kontaktieren eines „interessanten“ Trainers hinausgehen sollten.

    Wir werden ‚verarscht‘ und zwar nach Strich und Faden, denn die Herren wollen sich natürlich in einem möglichst positiven Licht darstellen. Das ist legitim und sogar nachvollziehbar, darf aber nicht dazu führen, dass wir uns blenden lassen!

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    1. Fischkopp58Fischkopp58

      Gisdol und Co hatten sich schon zur Winterpause „gedanklich“ verabschiedet. Es hat alle nur „gewundert“, das sie noch für 2 Spiele durften.
      Vorbereitet auf Eventualitäten habe ich in den letzten Jahren nicht gesehen….in allen Bereichen.
      Natürlich ist die“Verarsche“ legitim und nachvollziehbar, denn sie wissen um den „Zustand und der Glaäubigkeit“ der meisten HSV-Fans.

  11. ky

    Besten Dank für die Hintergrundinfos, insbesondere zu den Co-Trainern, der ersten Einheit von Hollerbach sowie der unfassbar schlechten Vorbereitung von Todt/Bruchhagen.

    Solange solche „Blendgranaten“ auch nur an irgendeiner Stelle im Verein „werkeln“, solange bleibt es ein Wohlfühl-Sumpf erster Güte. Raus ohne Applaus!!!

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  12. bopsi

    Mich wundert, dass die Pfeifen Slomka, Labbadia und Gisdol von der Masse der HSV-Fans freudig empfangen wurden, während man bei Hollerbach durchweg skeptisch zu sein scheint.
    Der HSV-Fan möchte wohl geblendet, verarscht werden, anders ist das nicht zu erklären.
    Ich behaupte mal kühn, Hollerbach wird der beste Übungsleiter sein, den wir nach Stevens hatten. Allein, dass endlich trainiert wird, wird dieser Truppe enorm helfen.
    Viel Glück Holler!

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ich kann da nur für mich sprechen und feststellen, dass extreme Ermüdungserscheinungen auftreten. Ich habe zwar weder Slomka, noch Labbadia oder Gisdol euphorisch begrüßt (bei Zinnbauer hatte ich ernsthafte Hoffnung) und ich bin, was die Trainerleistung bzw. das Potenzial auch nicht skeptisch bei Holler, ich bin schlicht und ergreifend skeptisch, ja mehr noch, desillusioniert und eigentlich hoffnungslos, was diesen HSV anbelangt. Aus meiner Sicht bedürfte es eines Zauberers.

      Wie gesagt, Holler soll seine Chance bekommen und ich wünsche ihm, dass er sie nutzen kann. Ansonsten: „Sollen sie doch endlich absteigen!“

  13. AlbatrosAlbatros

    Hallo HeLuecht, bin auch mal wieder da. Seit jetzt Holler Trainer ist habe ich neue Hoffnung geschöpft und kann mich dem Kommentar von Bobsi nur anschließen. Ich glaube zwar nicht, daß sich bis zum nächsten Spiel schon viel getan hat,aber ich werde es mir unbedingt ansehen. Drücken wir die Daumen. Ich wünsche jedenfalls Hr. Hollerbach viel Glück und Erfolg.

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  14. HSVFan1970HSVFan1970

    Ich bedanke mich, hie sein zu dürfen.

    Ich bin kein Fußball Experte, nur ein kleiner Hsv Fan seit 1982. Doch möchte ich sagen das man HB doch eine faire Chance gibt. Es regt mich auf das man Ihn gleich so negativ betrachtet. Haben Wir alle nicht auch in unserem Beruf unten angefangen?
    Ich hoffe das dieser Block mehr mit dem HSV zu tun hat, als gegenseitig mit Pfeilen auf einander zu schießen wie in der Rautenperle.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Nun, das liegt ja auch an dir und an der Art, wie du kommentierst. Der Kommentarbereich hier ist in der Tat dem jeweiligen Blogthema bzw. allgemeinen HSV Themen vorbehalten und wird im Zweifel auch moderiert.

      Und wie gesagt: Hollerbach negativ betrachtet? Ist wohl eher der trüben Gesamtsituation geschuldet. Ansonsten hat man das ja bei jedem Trainer.

      Schaun mer mal.

  15. Darmzotte

    Sehr schöner Blog. Bin selber kein HSV, sondern Bayernfan, wünsche dem HSV aber den Klassenerhalt.

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  16. Darmzotte

    Als Frankfurter kann ich sagen, dass es eine große Erlösung für den Verein Eintracht Frankfurt war, als Heribert Bruchhagen den Verein verließ.
    Von der Persönlichkeit ist er eher ein Entschleuniger und Ruhebewahrer. Dies kann in manchen Situationen durchaus hilfreich sein, aber im modernen Profifussball wohl nicht. Dieses Geschäft ist immer schnelllebiger geworden und erlaubt kein Zaudern. Erst recht nicht im Abstiegskampf.

    Ich wünsche dem HSV an seiner Spitze einen dynamischen Leader mit Visionen und klaren Vorstellungen. Dies kann und wird HB nicht leisten.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ein Frankfurter Bayern Fan, der dem HSV die Daumen drückt. Die Welt ist bunt!

      Hier gibt man sich (bis auf wenige Ausnahmen) bezüglich Bruchhagen keinerlei Illusionen mehr hin. Die größte Hoffnung, er möge sparsamer mit den knappen, eigentlich gar nicht vorhandenen Resourcen umgehen, hat ja bereits getrogen.

      Visionen und klare Vorstellungen muss jetzt erst mal der Neue, Bernd Hollerbach, haben und vor allem Flugs vermitteln. Sonst ist Essig mit den ‚Gurken‘ vom HSV.

  17. HSVFan1970HSVFan1970

    Wir wollen alle das eine schönen Fußball sehen .
    Bruchhagen sollte in Rente gehen, er strahlt nichts aus, bei HB bin ich mir sicher das Er HSV ist. Todel mag ich vom ersten Tag nicht. Es ist schön das auch andere Fans mit reden.

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  18. Kobinho

    Moin, bisher lese ich hier nur mit.
    Heute möchte ich aber mal Dank und Lob aussprechen an HeLuecht für die Fleißarbeit und Informationen zu den Co-Trainern!
    Alle anderen „Journalisten“ und Blogger können und wollen das ja nicht liefern.

    Bezüglich der Müdigkeit und Abgestumpftheit kann ich nur zustimmen. Nicht mal das Spiel am Samstag möchte ich sehen, verbringe lieber meinen letzten Urlaubstag komplett auf der Skipiste.

    Wie oben geschrieben, macht Hollerbach schon deswegen Hoffnung, weil endlich mal wieder im normalen Umfang trainiert wird. Sogar die Dreierkette wird intensiv eingeübt, nicht nur für 20 Minuten zwischen zwei Belastungssteuerungen.

    Bemerkenswert übrigens, wie schnell Walace wieder dabei ist, wenn der Trainer nur mal mit ihm spricht.

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  19. GVGV

    ich halte bekanntlich diesen HSV für überreif für einen großen Abstieg inkl. Insolvenz und möglicherweise Neuaufbau.
    Der wirklich erschreckende PK Auftritt am Wochenende hat das nur zu bestätigen vermocht.
    Von Aufbruch oder gar Perspektiven war dort rein garnichts zu erkennen, nur ziemlich abgehalfterte fertige Gestalten um Hollerbach herum. Die Äußerungen der einschlägigen Herren unterstrichen den Gesamteindruck deutlich.
    Mir ist jegliches plausible Argument für einen Verbleib dieses Club im Profifußball abhanden gekommen.
    Ob mit oder ohne Walace oder Holtby nun angetreten wird, ob Janjicic ein paar Kilo zuviel oder Wood ein kaputtes Knie hat, das ist doch wirklich völlig irrelevant, kleine Nebenanekdoten, um die Öffentlichkeit ablenkend mit Füllstoff zu füttern.

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