Die Regel bestätigt die Ausnahmen

Eine interaktive Frage vorweg. Schreibt mir Eure Antworten einfach in die “Kommis”…

Wann habt Ihr das letzte Mal die “Dino-Uhr” gesehen (TV, Zeitungen, Internet, …) und/oder darüber gehört/gelesen…?


Da ich die Antwort(en) zu kennen glaube, nehme ich mein Fazit mal vorweg: Was bezüglich der “Dino-Uhr” nach dem Abstieg zwingend vonnöten war, nämlich den alten Zopf endlich abzuschneiden, brachte einen kurzen Aufschrei der Ewiggestrigen mit sich, findet nur wenige Tage/Wochen später indes keine Beachtung mehr. #symbolpolitik

Warum schreibe ich das…?! Der HSV schafft es seit Jahren respektive Jahrzehnten nicht, sich von seiner (erfolgreichen) Vergangenheit zu lösen, sondern lebt immer und immer wieder im Gestern. Unter dem Deckmantel der euphemistischen Tradition werden alte Statussymbole vergöttert und angehimmelt, statt sich im Tagesgeschäft (!) Fußball im Hier und Jetzt zu bewegen oder – noch besser – zukunftsorientiert zu denken und zu handeln.

Der HSV vermittelt seit jeher die Angst, sich von diesen früheren Dingen und Themen zu lösen, die ihn mehr belasten als ihn zu stützen. Statt sich eines solchen Ballastes zu entledigen, bürdet man sich immer wieder die “grau-weiß-schwarzen” Päckchen von anno dazumal auf. Immer getrieben vom Bammel, dass man den etwaigen Traditionalisten auf den Schlips treten könne.

Natürlich gibt es solche ewiggstrigen Pappenheimer. Doch der Fehler ist doch genau dieser, dass man sich von MInderheiten treiben lässt. Und das quasi in allen Fragen, die den Verein bzw. die AG betreffen. Die sportlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen wurden zumeist aus individuellen Interessen getroffen oder hatten Vetternwirtschaft als Basis ihrer Entscheidungsfindung. #buddyismus

Und hier zieht sich ein rot-getränkter (blutiger?) Faden durch alle Abteilungen des HSV, der eines deutlich macht: Beim HSV bestätigen nicht die Ausnahmen die Regeln, sondern es verhält sich genau umgekehrt.

Beispiel: Medien- und PR-Arbeit & Marketing
Der jüngste Fauxpas der Medienabteilung mit den FCM-Fans als Spielankündigung für das Gastspiel des HSV beim “Eff-Zeh” stellt ja keineswegs die Ausnahme dar. Zum wiederholten Male hat das “social-media-team” – dem Vernehmen nach mit mehr als einem Dutzend bezahlten Mitarbeitern – versagt und sich und den HSV der Lächerlichkeit preisgegeben.

Zur Erinnerung: Es gab bereits HSV-T-Shirts mit Hertha BSC-Fans als Aufdruck. Es gab die Verwechslung des Volksparkstadions mit dem Millerntor – im übrigen auch vor einem (Pokal-)Spiel gegen Köln. Zudem gibt es die allzu erbärmlichen Merchandising-Aktionen, die bei den o.a. Traditionalisten natürlich auf ein williges Publikum treffen. Examplarisch seien hier die “Hamburg”-Pullover oder “Big Titz”-Shirts vom Abstiegstrainer genannt.

Selbstironie kann der HSV medial zwar auch, aber auch hier wurde der “Abstiegseuphorie” ein volkommen unpassender Name bzw. Hashtag für den “Super-GAU” gegeben. Gegrönt wurde das Elend dann mit einem Pflaster (!) auf der Nase des Dino-Maskottchens, der den erstmaligen Abstieg der Vereinsgeschichte nach einem Unfall aussehen lassen sollte.

Dabei wurde selbstverständlich keine Sekunde darüber nachgedacht, nach der Uhr auch das Maskottchen aussterben zu lassen. Kann sich irgendjemand an einen Aufschrei erinnern, als der Wasserträger *hummel-hummel-mors-mors* nicht mehr im Volksparkstadion auftauchte…?! Und selbst in der heutigen Zeit wäre es – wie bei der Uhr – eine Sache von Stunden. Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang natürlich die unsägliche angebliche HSV-Hymne von Lotto-King-Karl. Warum man dieses Ritual nicht einzustampfen gedachte, spottet insbesondere wegen der Arroganz und selten übertroffenen Überheblichkeit des Textes jeglicher Beschreibung. Dass mittlerweile kein besungener Verein mehr Gegner des HSV ist, verkommt dabei sogar zur lüneburger Randnotiz. So oder so schafft es der HSV nicht, sich in diesem Ressort einen neuen (freundlicheren) und modernen Anstrich zu geben. Im Gegenteil: Es staubt gewaltig. Die Regelz sind die Regelz.

Beispiel: Sponsoring & Anteilseigner
“Wir sind in guten Gesprächen.” und “Wir stehen im stetigen Austausch.” werden die HSV-Verantwortlichen nicht müde zu Protokoll zu geben. Ob “Gönner” Kühne oder Hauptsponsor “Emirates”. Wasserstandsmeldungen sind die neuen Erfolgsmeldungen. Gefeiert werden derweil vertragliche Vereinbarungen mit einem (Soft-)Getränkehersteller zu überschaubaren Konditionen. Seit mehr als einem halben Jahrzehnt vermochte es der HSV zudem nicht, einen weiteren und/oder richtigen strategischen Partner zu finden, obwohl solche angeblich schon mehrfach in chinesischen Warteschlange standen. Mehr Worte statt Taten sind die Regel bei der Generierung von externen Geldflüssen, wenn man von Schmuckurkunden und Anleihen absieht, die eben in der Regel nur neue Schulden bedeuten und die Probleme in die Zukunft tragen..

Beispiel: Finanzen & Lizenzierung
Seit mehreren Jahren verbucht der HSV nun schon ein dickes Minus zum Jahresabschluss. Immer wieder wurden Gründe und Fakten benannt, die man selbst zu verantworten hatte, aber mit “Sie wissen ja, was wir vorgefunden haben?” entschuldigt wurden. Dabei wäre es über all die Jahre so leicht gewesen, einfach ein Gleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen herzustellen. Stattdessen wurden alle legalen (?) Tricks bemüht, dass Frank Wettstein gendergerecht zu “Mr. & Miss Wirtschaft” in Personalunion mutierte. Besserungsscheine. Umbuchungen. Verschmelzungen (AG). Anteil-Verscherbelungen. Anleihenwahnsinn. Auch hier zeigt sich deutlich ein Muster der Regelmäßigkeit der Unregelmäßigkeiten. Dass der HSV unter diesen Umständen der fingierten Schenkungen und der Miss(m)achtung des Financial Fairplay regelmäßig die Lizenzen erschwindeln kann, weil sich die DFL zur Regel macht, dass die Liquidität das “Non-(HSV-)Plus-Ultra” ist, spottet jeder Beschreibung und ist an Ungerechtigkeit gegenüber den übrigen 55 Vereinen in den drei deutschen Profiligen kaum zu überbieten. #wettbewerbsverzerrung

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, die die Gesetz(regel)mäßigkeiten beim HSV manifestieren. Ob in der Personal- und Transferpolitik oder bei der Trainings- & Belastungssteuerung, es zeichnen sich überall die gleichen Parameter ab. Aus Fehlern wird nur selten gelernt. Lieber macht man den/die Fehler ein zweites oder drittes Mal, um auch sicher zu gehen, dass es falsch war und der Spott der Öffentlihckeit maximiert wird. Man verlässt dabei nur höchst ungern alte Pfade, sondern sucht den Weg des geringsten Widerstandes der Tr(ampelpf)aditionalisten…!

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten am Zöpfchen (erkennen). #schnippschnapp
Aber dafür braucht man Mut und starke Leute.

27 Kommentare

  1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

    Es gab die Verwechslung des Volksparkstadions mit dem Millerntor – im übrigen auch vor einem (Pokal-)Spiel gegen Köln.

    *gucksu*
    https://twitter.com/fcstpauli/status/791584097432920064

    .

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  2. HeLuechtHeLuecht

    Hach, ich habe die “Dino Uhr” erst gestern im Internet gesehen:

    https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/Bilder_HSV.de/Kdis/Kids_Club/Kids_Club/Osteraktion_427.jpg

    Dachte ich jedenfalls. Bei genauem hinsehen, habe ich mich dann aber wohl getäuscht. Tja, ansonsten kann ich mich nicht mehr erinnern, ich glaube es muss in etwa zu der Zeit gewesen sein, als die schwarz vermummten die Böller warfen und die Reiterstaffel Piaffen im Volkspark übte.

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  3. GVGV

    Für den HSV ist die Uhr abgelaufen …
    real.
    Und das hat natürlich auch Symbolwirkung.

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  4. Krischan1887Krischan1887

    Olle Kamellen wegen diesem blöden Bild? Und das hat jetzt welchen Sinn?

    Neue Anteilseigner / strategische Partner für 1,… % ?

    Ja, Dino und Uhr hätte man verbannen können. Gab ja irgendwann mal so eine Umfrage, wo die Uhr kaputt war. Ich war auch fürs einmotten. Schade. Aber ist halt so.

    Die Uhr hab ich irgendwo mal die letzten Tage gesehen.

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      richtig, “olle kamellen”. das ist genau der tenor des blogs, der sich auf die ewiggestrigen (fehler) bezieht und mit diversen beispielen belegt, dass es eben nicht nur die “wohlfüloase” gibt und das “leistungsprinzip” auf allen ebenen ausgeblendet wird, sondern dass die verblendung intern wie extern seltsame bvlüten treibt, die dann auch noch schön geredet werden (müssen)…!

      alleine schon dein “aber ist halt so” entlarvt dich als ertappter wiederholunsgtäter der angesprochenen problematik. damit ist mein sinn erfüllt.

      p.s. ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dir die 1,…% noch einmal um die ohren fliegen werden. im übrigen schrobte ich ja auch vom letzten halben jahrzehnt. und: es gab/gibt ja auch überlegungen, dem gönner seine anteile abzukaufen…! ferner müssen strategische partner nicht zwingend anteilseigner sein…

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      1. Krischan1887Krischan1887

        Aber ist halt so bezieht sich auf die Abstimmung bzgl. Stadionuhr. Muss man halt akzeptieren, auch wenn man es gerne anders hätte.
        Warum sollten mir die 1,… um die Ohren fliegen? Ich bin absolut gegen eine Erhöhung der 24,9%. Sollte diese Erhöhung kommen, bin ich raus und werde hinnehmen & nur noch Fan sein.

  5. GVGV

    Seitdem hat keiner mehr piaffiert !

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  6. slobocop plusslobocop plus

    wortpester raus!

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  7. AvatarHSVDonald

    Sinnloses, Substanzloses populistisches Wortgeblubber!

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      hallo “HSVDonald”,
      bist du es, der einst für “HSV-plus” warb und stimmte und sich “für europa aufstellte”…? schon damals setztes du mich solchen vorwürfen von “sinnlos” und “substanzlos” aus. und ein halbes jahrzeehnt später hatte ich mit sehr, sehr vielen sichtweisen recht. DAS sollte dir zu denken geben.

      btw: “populistisch” sind meine worte mitnichten, denn es gibt weiterhin noch eine viel zu große “blau-weiß-schwarze” mehrheit, die noch nicht auf den (nürnberger) trichter kam….

      p.s. mit deinen vier mickrigen worten inkl. ausrufezeichen fühle ich mich mehr denn je bestätigt, richtig in der retrospektive gelegen zu haben.

      mit sportlichen grüßen
      WORTSPIELER

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  8. 1887Breisgau1887Breisgau

    Der Dino ist so ziemlich das Einzige, was in den letzten Jahren funktioniert hat. Der ist das Maskottchen für die Kids und nicht für uns “alten Säcke” gedacht und mit dem erfolgreichen HSV längst vergangener Zeiten hat er auch nichts zu tun, aber er ist ein Sympathieträger und das Bild des Hsv-Kids-Club. Bei Uhr und Lotto bin ich ganz bei Dir.

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      Der ist das Maskottchen für die Kids und nicht für uns „alten Säcke“ gedacht

      das ist das, was du glaubst bzw. glauben willst. es ist und bleibt das statussymbol einer vollendeten HSV-lüge – und nebenbei erfüllt es seinen zweck als maskottchen für die lütten…!

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      1. 1887Breisgau1887Breisgau

        Das ist das, was Du glaubst bzw glauben willst!

    2. GVGV

      Ein Piraten Logo geht bei Kids immer, in jeder Liga.
      “Bochum” steht für sich, lässt sich gar schon neologistisch zur Symbolisierung verwenden, der “Betze” wurde zur Senke
      Der Dino war das letzte verbliebene Symbol von Verbliebenen, also Zurückgebliebenen – bis zum Abstieg.
      Ein Wiederaufstiegsdino/Wiederabstiegsdino … was soll das für ein Wesen sein oder wen soll der locken?
      Ein wiedergängerischer Zombie?
      Bedauerlich, wie nah das sogar der Realität kommt!
      Man hätte es mit einem Phönix probieren können, womöglich allerdings für nur kurzfristigen Gebrauch.
      Die Symbol-Optionen gehen aus.
      Real bliebe noch die Gurke …

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  9. CalaveraCalavera

    Problematisch wird es dann, wenn die ollen Kamellen zum Evergreen werden.

    Abgesehen von den bereits genannten Bereichen möchte ich noch den sportlichen Bereich anführen, in dem das Problem der von Angst getriebenen Entscheidungen ebenfalls offensichtlich wird. Hier lässt sich z.B. die Trainerpersonalie anführen. Man ging wiederholt mit einem Trainer in die neue Spielzeit, von dem man nicht überzeugt war. Hoffmann unterließ es während der Rückrunde, Christian Titz demonstrativ den Rücken über die Saison hinaus zu stärken und zu verdeutlichen, dass man mit ihm auf der Trainerbank den perspektivischen Neuanfang starten wolle. Dennoch hieß der Trainer, der die Mannschaft in die erste Zweitligaspielzeit der Vereinsgeschichte führte, Christian Titz.

    Wieso? Weil auch Hoffmann selbstverständlich die Stimmung im Umfeld des Vereins zu deuten wusste und auch er konnte sich daran erinnern, dass kurz vor der Beförderung des U21-Trainers noch Drohplakate bei Heimspielen ausgehängt wurden und der Trainingsplatz mit Grabkreuzen dekoriert wurde. Wie hätte es wohl ausgesehen, wenn man den Mediator Titz beurlaubt oder wieder in die U21 geschickt hätte, obwohl dieser kurz zuvor noch als Messias bei jeder Gelegenheit an sämtliche Fronten geschickt wurde, um die irregeleiteten Schäfchen wieder in die Herde zu holen? Die Herde hätte sich wieder geteilt und gleichzeitig hätte man sich selber damit ins Rampenlicht gerückt. Schließlich wäre die neue Trainerpersonalie von Hoffmanns Gnaden entschieden worden.

    Dann wartet man lieber ab, bis der Messias nicht mehr alle Jünger erreicht und erste Zweifel aufkommen. Gesagt, getan. Hannes Wolf wurde installiert und man lehnte sich sogleich weit aus dem Fenster mit der Bemerkung, dass dieser Übungsleiter in jedem Fall noch im kommenden Jahr die Belastungssteuerung beaufsichtigen werde. An dieser Stelle wird die Geschichte aber tagesaktuell. Weder wird dem neuen Trainer nachgesagt, der Mannschaft spielerischen Fortschritt eingeimpft zu haben noch blieben die Ergebnisse auf „Hinrundenniveau“. Nun teilt sich die Meinung in zwei Lager auf: während die einen behaupten, dass dort jeder Trainer an der Mannschaft scheitern würde (sei es an der Qualität und/oder an der Mentalität), wollen die anderen in Hannes Wolf den Übeltäter erkannt haben, der das Ziel Wiederaufstieg gefährdet.

    Man dürfte wohl gestern nach dem erneuten Patzen der eisernen Konkurrenz tief durchgeatmet haben, denn wehe, man rutscht noch auf den Relegationsplatz ab oder fällt ganz aus den Aufstiegsrängen heraus. Dann bin ich sehr gespannt darauf, wie standhaft man zu dem damaligen Versprechen steht oder ob man nicht lieber doch in altbewährter Tradition in die hysterische Menge horcht und sich Kredit erkaufen möchte.

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      so sieht es aus, vera. nur “trapper seitenberg” möcht solche themen leider ausblenden. zu pauschal.

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  10. AvatarThomasToll

    Man muss sich auch mal trennen können, von diesem merkwürdigen Verein :). Ich habe keine Ahnung ob dort Traditionalismus gelebt wird und ob das das Kernproblem des HSV ist. Der HSV hat permanente Probleme im Management, weil dieses so wie die Vorgänger und Vorvorgänger nur aus einem Grund beim HSV ist. Es geht nur um Macht und Abgreifen von überhöhten Einkünften, wohlgemerkt in der Führungsetage vorgelebt.
    Ich hänge nicht an Traditionen. Da der HSV nicht zu einem modernen, glaubwürdigen, seriösen Unternehmen geworden ist und das auch zeitnah nicht werden wird, habe ich auch nichts als Hohn und Spott übrig. Deine Beschreibung dokumentiert das, ob es jetzt aus Vetternwirtschaft und Traditionswahn entsteht, kann ich nicht behaupten.

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      einigen wir und auf “traditionswirtschaft”…! #donnervetter

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  11. Karl-Heinz GrabowskiKarl-Heinz Grabowski

    Wie kommt man eigentlich darauf, daß chinesische Investoren schon Schlange standen? Greift man da auf einen Artikel von Jovanov zurück der vielleicht nur aus dessen Phantasie entsprang? Ausserdem…was ist der grosse Vorteil strategischer Investoren und für wen ist es strategisch? IM Zweifel wie bei den Bayern, wo der strategische Partner sich einmalig als Anteilseigner einkauft, gleichzeitig sponsert und im Zweifelsfall weniger Sponsoringkosten trägt als bei grossen anderen europäischen Vereinen?

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      war ja nur ein beispiel. die chinesen wurden ja von “Hafen-meier” ins spiel gebracht. allerdings hatte jovanov damals imho von “belegten quellen” gepostet…?!

      fakt ist, dass ich ja ganz bewusst nicht nur von “strateghisches partnern” (anteilseignern) sprache, sondern eben auch von sporonsoren, die der HSV eben nicht mehr zu generieren vermag…! dass das “volksparkstadion” – natürlich nur der name – von kühne gekauft wurde, ist zwar traditionell-supi, aber eben auch ein armutszeugnis, dass man über ein halbes jahrzehnt keinen neuen namensgeber fand, nachdem “IMTECH” in die insolvenz steuerte, die HSH nordbank kollabierte und AOL 827x freundlich übernommen wurde. auch hier lässt sich durchaus eine regelmäßigkeit ableiten…

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      1. Karl-Heinz GrabowskiKarl-Heinz Grabowski

        Der HSV ist der erste Verein in D mit einer neuen Arena gewesen und der Vergabe des Stadionnamens gegen Zaster. Das die gewonnen Unternehmen in Schieflage gerieten, kann man nun wirklich nicht dem HSV anlasten. AOL war einer der grössten Player und wurde von seiner Schlafmützigkeit überholt. HSH mutierte von einer Landesbank zur Zockerbude, Imtech hatte seine Skandale in Polen wenn ich mich recht erinnere und wurde reingezogen in den Schlamassel, so daß es auch in den anderen Ländern den Bach runterging. Also man sollte so fair sein und den HSV an eigenen Fehlentscheidungen messen, da gibt es schon genügend.

      2. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

        “der teufel scheisst immer auf den dicksten haufen.”

        ich mag hier weniger an zufall glauben, dass sich der HSV an ausgerechnet diese unternehmen verkaufte…! die argumente lieferst du selber.

  12. AvatarTrapper Seitenberg

    Der Beitrag lässt mich einigermaßen ratlos zurück. Im Grunde wird versucht, die eine These von der regelmäßigen oder besser regelhaften Inkompetenz anhand einiger konkreter Beispiele zu belegen. Der Rest ist dann pauschale und eben unbelegte Behautpung (Personalpolitik, Belastungssteuerung etc.).
    Einige Kritikpunkte teile ich ausdrücklich, andere sollten mindestens grundsätzlich längst hinlänglich bekannt sein und sind tausendfach durchgekaut. Der Neuigkeits-/Mehrwert für mich als Leser tendiert gen 0,0.

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    1. WORTSPIELERWORTSPIELER (Beitrag Autor)

      der beitrag sollte dich rastlos zurücklassen.

      wenn fehler immer und immer wieder gemacht werden und eben eine regel(mäßigkeit) bilden, weil es eben keine höhere instanz (z.b. journaille oder mitgliedschaft) gibt, die sie an- / bespricht, dann sollte man deiner ansicht nach also lieber schweigen…?! von welch einem derben fatalismus muss man getrieben sein…?!

      ich habe gar nicht den anspruch, i-einem verblendeten HSV-fan und/oder HSV-mitglied die augen zu öffnen, aber der blog hat seinen ursprung in der haltung zahlreicher “HSVer”, die sich immer wieder von einzelfall zu einzelfall hangeln, aber gar nicht das große ganze sehen (wollen). hierfür habe ich ein halbes dutzend beispiele genannt, um meine these des übergreifenden mangels zu belegen.

      btw: der “HSV-plus-schal” und der “pauschal” liegen in der selben rinne…!

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  13. AvatarTrapper Seitenberg

    “…dann sollte man deiner ansicht nach also lieber schweigen…?!”

    Das war von mir nicht intendiert und entspricht überhaupt nicht meiner Haltung. Allerdings hatte ich beim lesen den Eindruck, alles, was Du bemängelst, ist größtenteils längst tausendmal geschrieben oder gesagt worden. Nur offenbar noch nicht von jedem…
    Where is the beef?!

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    1. Avatarder Coach

      Längst tausendmal geschrieben? Mag sein – aber scheinbar immer noch von viel zu wenigen verstanden.

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  14. SchbaggnSchbaggn

    ja… tausendmal geschrieben oder gesagt worden…. aber nicht verstanden!

    Das Wiederholen eines Mißstandes bedeutet ja nicht Nötigung (hat keiner behauptet… ich weiss), aber eine gewisse Penetranz bezüglich dieser Thematik ist nicht falsch, weil die FEHLER nicht behoben wurden.

    Kurzum: Worty wagte (mal wieder) den Spagat, EMOTIONEN mit der REALITÄT zu vergleichen.

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