Dino-Lebensretter – Gesichter eines Nicht-Abstiegs

Drei Tage sind vergangen seit der überaus glücklichen Rettung des Dinos. Die Anspannung ist gewichen und schon wird aus den Sesseln in Hamburg und Umgebung minütlich ein neuer Wunschkader für die neue Saison „gepupst“.

Ich möchte noch einmal einen Moment innehalten und zurückschauen, zurückschauen auf jene Protagonisten, die überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass wir uns Gedanken über einen Bundesligakader in der Saison 2015/16 machen dürfen.

Auffällig dabei ist, dass es jene Akteure sind, die den HSV am Leben erhielten, die eigentlich schon aussortiert waren, als „Krücken“, Dauerverletzte oder Fehleinkäufe tituliert wurden. Loser und Outlaws sozusagen. Das taugt zu einem Heldenepos, ist aber insofern erklärbar als dass es neuer Impulse bedurfte um den am Boden liegenden Dino irgendwie noch einmal hochzubekommen und nach vorne zu bewegen, nachdem der Karren von Führungsseite auf unnachahmliche Weise in den Dreck gefahren wurde.


Gojko Kacar: Seine Tore gegen Mainz und Freiburg sicherten den Relegationsplatz.

Gojko Kacar: Seine Tore gegen Mainz und Freiburg sicherten den Relegationsplatz.

Gojko Kacar

Der 28 Jahre alte Serbe, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, spielte lange Zeit beim HSV keine Rolle mehr. 2010 für 5,5 Millionen Euro von der Spree an die Elbe gekommen absolvierte er in 5 Spielzeiten ganze 64 Bundesligaspiele für die Hamburger, in denen er 6 Tore und 2 Assists erzielte. Für die Zweitvertretung kam er in der Regionalliga Nord in 14 Einsätzen auf 2 Tore bei einem Assist.

Während Kacar es in den ersten beiden Spielzeiten noch auf 23 Einsätze bei 1.594 Einsatzminuten respektive 21 Einsätze bei 1.169 Einsatzminuten kam, waren es in der Saison 2012/13 verletzungsbedingt lediglich 34 Minuten in 3 Spielen, die der Serbe für den HSV zum Einsatz kam. Immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück, wenn er sich gerade wieder an die Mannschaft heranzukämpfen schien: Oberschenkelprobleme, Bänderriss im Sprunggelenk, Nasenbeinbruch, Knöchelbruch mit anschließend erneuter Knöchel-OP, diverse Zerrungen.

All dies führte dazu, dass Kacar keine Rolle mehr spielte und in der Saison 2013/14 schließlich in der Bundesliga überhaupt nicht mehr zum Einsatz kam. Mit seinem Dasein in der Regionalliga unzufrieden ließ Gojko Kacar sich schließlich nach Japan in die J-League ausleihen, wo er in der Rückrunde 12 Spiele bestritt und sich wieder ein wenig Selbstvertrauen holte.

Zurück in Hamburg warf ihn während der sasionvorbereitung unter Mirko Slomka erneut eine Verletzung zurück. Dieses Mal verhinderte ein Innenbandabriss im Knie das Comeback des Serben. Wieder genesen spielte Kacar bei Slomkas Nachfolger Zinnbauer keine entscheidende Rolle. Zwei Einwechselungen von je einer Minute um Zeit von der Uhr zu nehmen und weiteren Einwechselungen kurz vor Ende der jeweiligen Spiele stehen lediglich ein Einsatz über die volle Distanz sowie einer über 85 Minuten zu Buche.

Unter Peter Knäbel fand Gojko Kacar gar keine Berücksichtigung mehr. Das änderte sich dann unter Bruno Labbadia schlagartig. Gegen Bremen noch unberücksichtigt, setzte der neue Trainer in den verbleibenden 5 Partien sowie im ersten Relegationsspiel (im 2. Spiel war Kacar gelbgesperrt) auf den Serben im defensiven Mittelfeld. Der dankte es ihm mit drei Toren, einem in Stuttgart, dem Siegtreffer gegen Mainz sowie dem Ausgleich gegen den SC Freiburg und sorgte somit für 4 enorm wichtige Punkte, die dem HSV erst die Relegation ermöglichten.

Ivo Ilicevic verhinderte mit seinem Tor zum 1:1 im Relegationshinspiel den frühen Tod des Dinos.

Ivo Ilicevic verhinderte mit seinem Tor zum 1:1 im Relegationshinspiel den frühen Tod des Dinos.

Ivo Ilicevic

Mit viel Vorschusslorbeeren bei seinem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern bedacht, konnte der kroatische Linksaußen beim HSV nie so richtig Fuß fassen. Der 28jährige Ilicevic, dessen Vertrag ebenfalls zum Saisonende ausläuft, kam im August 2011 als kroatischer Nationalspieler für 4 Millionen Euro zum Hamburger SV. Nach 4 Spielzeiten stehen für ihn 53 Erstligaeinsätze (3.185 Minuten) mit insgesamt 6 Toren und einem Assist.

Seine hohe Verletzungsanfälligkeit und permanent wiederkehrende muskuläre Probleme verhinderten es, dass Ivo Ilicevic in Hamburg zum Stammspieler schaffte, obwohl er rein fußballerisch gesehen, das Zeug dazu zweifelsohne gehabt hätte. Von insgesamt 134 möglichen Spieltagen stand der Kroate dem Hamburger SV alleine an 61 Spieltagen nicht zur Verfügung.

Nach zwei 90 Miuten Einsätzen unter Slomka, bedeuteten wiederum muskuläre Probleme für Ivo Ilicevic auch in dieser Saison wieder das vorzeitige aus. Aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit unter Joe Zinnbauer bereits aussortiert, durfte er die Reise ins Trainingslager nach Dubai gar nicht erst mit antreten und musste sich in der Heimat mit den Spielern der U23 fithalten, in die er dann auch zum Spielen verbannt wurde. In seinen drei Einsätzen dort in der Regionalliga Nord biss er sich jedoch im Gegensatz zu Julian Green durch und spielte sich zumindest wieder in den Kader.

In den letzten Spielen unter Zinnbauer kam der Kroate wieder zum Einsatz, genauso wie unter Peter Knäbel gegen Bayer Leverkusen. Bruno Labbadia verzichtete zunächst auf ihn, brachte ihn dann allerdings bereits in seinem zweiten Spiel gegen den FC Augsburg. Gegen Freiburg musste Ilicevic wegen einer Knocheneinblutung im Oberschenkel erneut pausieren, war aber in den letzten beiden Ligaspielen der Saison sowie in der Relegation wieder erste Wahl und dankte dem Trainer mit dem 1:1 im Relegationshinspiel für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Slobodan Rajkovic - Sein Schuss ermöglichte erst den erlösenden Freistoss von Diaz in der Nachspielzeit und brachte den HSV in die Verlängerung.

Slobodan Rajkovic – Sein Schuss ermöglichte erst den erlösenden Freistoss von Diaz in der Nachspielzeit und brachte den HSV in die Verlängerung.

Slobodan Rajkovic

Auch Slobodan Rajkovic kam in dieser Saison wieder zum Vorschein wie Kai aus der Kiste. Der 26jährige serbische Innenverteidiger kam im Sommer 2011 für 2 Millionen Euro von Chelsea. In Hamburg begann es mit einem Einstand nach Maß. Gleich in seinem ersten Spiel, am 27.08.2011 in der Partie gegen den 1. FC Köln erzielte er ein Tor. Eine Rotsperre sowie eine Innenbandverletzung warfen den Serben zurück und schließlich „prügelte“ er sich selbst aus der Mannschaft und wurde in die Zwote strafversetzt, nachdem er auch Trainer Torsten Fink noch beleidigte.

Nach seiner Begnadigung kämpfte sich Rajkovic zwar wieder heran, wurde aber immer wieder durch neu Verletzungen zurückgeworfen. Nach über 280 Tagen und einigen aufbauenden Einsätzen bei der schwächelnden U23, stand Slobadan Rajkovic – jetzt bereits unter dem neuen Trainer Joe Zinnbauer – beim letzten Spiel der Vorrunde 2014/15, beim 0:0 auf Schalke, am 20.12.2014 wieder im Kader.

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Cléber Reis, setzte Trainer Joe Zinnbauer den serbischen Abwehrspieler zum Rückrundenauftakt gegen Köln, Paderborn und Hannover über die volle Distanz ein. Eine Kapselverletzung zwang den Serben zu einer erneuten Pause von 4 Spielen. Peter Knäbel berücksichtigte ihn danach nicht mehr, aber unter Bruno Labbadia bestritt er alle 8 Spiele über die volle Distanz.

Am Ende stehen für den ehemaligen serbischen Nationalspieler Slobodan Rajkovic 42 Erstligaeinsätze (2.924 Minuten) mit zwei Toren und dem „golden Schuss“ an die Hand des Karlsruhers Jonas Meffert in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit im Relegatiosrückspiel beim KSC.

Marcelo Diaz - Seine weise Entscheidung van der Vaart den Ball wegzunehmen, und sein anschließendes Freistoßtor brachten den HSV in die Verlängerung.

Marcelo Diaz – Seine weise Entscheidung van der Vaart den Ball  nicht zu überlassen und sein anschließendes Freistoßtor brachten den HSV in die Verlängerung.

Marcelo Diaz

Der 28jährige Chilene kam in der Winterpause für 2 Millionen Euro vom FC Basel mit der Empfehlung einer tolle WM gespielt zu haben. Von ihm erhoffte man sich vor allem mehr Ballsicherheit im Mittelfeld und ein konstruktives Aufbauspiel zu welchem der schweizer Behrami als reiner Abräumer nicht in der Lage war.

Am 19. Spieltag in Paderborn in der 59. Minute eingewechselt, zeigte er sofort, dass er gewillt war, die erhoffte Verstärkung für den HSV zu sein. Selbstverständlich führte er Freistöße und Eckbälle aus und dies weit effektiver als es der Holländer Rafael van der Vaart. Es folgten zwei 90.minütige Einsätze gegen Hannover und Bayern. Nach einem Schlag aufs Knie während des Trainings am 20. Februar erfolgte die erschütternde Diagnose: Innenbandanriss, 8 Wochen Pause.

Im Abstiegskampf wieder – zu früh – ins Feuer geworfen, musste der nur 1,66 m große Chilene erneut verletzungsbedingt passen. Bruno Labbadia berief ihn ert wieder zum letzten Saisonspiel gegen Schalke 04 ins Aufgebot und in die Starelf, nachdem die Verletzung endgültig auskuriert war. Obschon man Diaz die mangelnde Spielpraxis anmerkte, stabilisierte er das Hamburger Spiel gerade in den entscheidenden Begegnungen in der Relegation merklich.

Sein Husarenstück lieferte Marcelo Diaz in der Nachspielzeit des Relegationsrückspiels mit seinem sehenswerten Freistosstor in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit. Nicht auszudenken, hätte er den Ball Rafael van der Vaart überlassen.

Nicolai Müller - Sein Tor rettet dem Dino ein weiteres Mal das Überleben

Nicolai Müller – Sein Tor rettet dem Dino ein weiteres Mal das Überleben

Nicolai Müller

Der 27jährige Müller kam als Wunschspieler von Mirko Slomka zu Beginn der Saison für 4,5 Millionen von Mainz 05 zum HSV, konnte aber die in ihn gesetzten Erwartungen bisher zu keiner Zeit erfüllen. Das mag auch daran gelegen haben, dass das Spiel des HSV nun alles andere als auf seine Stärken zugeschnitten war und es in der gesamten Spielzeit im Spiel nach vorne extrem haperte.

In seinen 27 Erstligaeinsätzen kam der Rechtsaußen lediglich auf ein mageres Törchen bei 4 Assists. Unter Bruno Labbadia fand Müller nach einem 20minütigen Einsatz gegen Werder Bremen zunächst keine Berücksichtigung, bevor ihn ein Knochenödem ausser Gefecht setzte.

Seine große Stunde sollte allerdings noch schlagen. Dreizehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit im Relegationsrückspiel gegen den Karlsruher SC eingewechselt, war von Nicolai Müller allerings wenig zu sehen, bis… ja bis zu eben jener 115. Minute als er goldrichtig stand und den Ball auf Zuspiel von Cléber den Ball zum allesentscheidenden 2:1 über die Linie drückte. Dabei dürften nicht nur ihm Zentnerlasten von den Schultern gefallen sein.

Bruno Labbadia - Der Mann, der Dinos vorm Aussterben bewahrt!

Bruno Labbadia – Der Mann, der Dinos vorm Aussterben bewahrt!

Trainer Bruno Labbadia

Er kam, sah und siegte. Bruno Labbadia einst mit Schimpf und Schande in Hamburg vom Hof gejagt sollte es nach der desaströsen Vorstellung von und unter Peter Knäbel richten und übernahm den Dino sechs Spieltage vor Saisonende als Tabellenletzter mit 25 Punkten und der Mission Klassenerhalt.

Ein schier aussichtsloses Unterfangen, bei dem Labbadia nichts verlieren konnte. Dass er dennoch gewann, 10 Punkte aus den letzten sechs Partien holte und sich mit seinem Team zwar glücklich aber am Ende nicht unverdient, weil erzwungen, in der Relegation durchsetzte, hat er sich verdient und hart erarbeitet.

Er setzte auf mannschaftliche Geschlossenheit und Teamgeist und baute dabei zuletzt auf jenen berühmten aus Malente.
Am Ende des Tages hat er alles richtig gemacht, weil er auf Valon Behrami verzichtete und eben jenen „Lebensrettern“ das Vertrauen schenkte.

Nicolai Müller - Sein Tor rettet dem Dino ein weiteres Mal das Leben

Nicolai Müller – Sein Tor rettet dem Dino ein weiteres Mal das Leben

Trainer Peter Knäbel

Den größten Anteil an der Rettung des Dinos in diesem Jahr hatte genaugenommen allerdings der Trainer Knäbel, der mit seinen vollmundigen Ankündigungen nach der Entlassung von Trainer Zinnbauer nichts grundlegend ändern zu wollen, den HSV nach Niederlagen gegen Leverkusen und Wolfsburg, den HSV dermaßen an die Wand gefahren hatte, dass nun einer Verpflichtung der C-Lösung Bruno Labbadia nichts mehr im Wege stand.

Ohne seine Bereitschaft, den Trainerposten interimsweise zu übernehmen, wäre eine Rettung wohl schwerlich möglich gewesen und er selbst hätte sich womöglich einen neuen Job suchen müssen.

Dafür gebührt ihm Lob, Dank und Anerkennung!


Wer von diesen Lebensrettern uns weiterhin beglücken darf steht momentan noch in den Sternen. Fakt ist, dass Peter Knäbel bleiben wird, auch wenn momentan Gerücjte kursieren, für den geplanten grossen personellen Umbruch soll ein weiterer Sportdirektor, ein alter Vertrauter de Vorstandsvorsitzenden Beiersdorfer, verpflichtet werden. Marcelo Diaz sowie Nicolai Müller haben noch Vertrag und sollen diesen auch erfüllen.

Wie es mit Kacar, Ilicevic und Rajkovic weitergeht, werden die nächsten Tage zeigen. Es wurden Gespräche geführt und es steht zu befürchten, dass der eine oder andere auslaufende Vertrag doch noch verlängert wird, auch wenn Bruno Labbadia zumindest betont bei seinen Personalentscheidungen keine Rücksicht auf die in den letzten Wochen entstandenen emotionalen Bindungen zu „seinen“ Spielern nehmen zu wollen.

Bruno Labbadia selbst bleibt natürlich als Dino-Lebensretter Nummer 1 Trainer des ruhm- und traditionsreichen Vereins aus der Hansestadt. Bis auf Weiteres – vermutlich. Drücken wir ihm die Daumen. Business as usual.

P.S. MEIN abschließender „Sesselpups“: Bitte keine Verträge verlängern, auch nicht mit Gojko Kacar. Es ist Time to say Goodbye auch für untadelige Sportsmänner, aber auch diese stehen stellvertretend für das Versagen der letzten Jahre!

6 Kommentare

  1. cool downcool down

    Gute Idee und detailliert umgesetzt, spezielle “ Gesichter “ zu präsentieren.
    Wieder mal von Herzen: Danke, HeLuecht.
    .
    Ich muss gestehen, dass Deine Worte zu “ Trainer Peter Knäbel “ mich geradezu verzücken.
    .
    Mein P.S.: Kacar zu verringerten Bezügen halten. Die letzten Auftritte überzeugten mich; sein Charakter ist tadellos und er steht für mich für ein mögliches Sinn- und Vorbild für eine neue Truppe … @ Mannschaftsrat-Vorsitz und sogar … “ Kapitän – verdächtig „.

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    1. HeLuechtHeLuecht

      Wenn ich diese reflexartige „zu verringerten Bezügen“ lese, dann Frage ich mich: Warum?

      Ein Vorbild, ein neues Sinnbild gar, kapitänsverdächtig, mit einem tadellosen Charakter und einem kolportierten Jahressalär von 2,5 Mio soll dann mit 1,5 Mio p.a. vorweg gehen, während andere wie Olic oder Behrami mit 3 Mio ihren Renten- bzw. Invaliditätsvertrag aussitzen oder wie der Selfie-Man Holtby und der Tanzbär Lasogga sogar 4 Mio kassieren.

      Ich freue mich über die letzten Spiele von Kacar, auch für ihn. Genauso geht es mir mit Rajkovic und Ilicevic. Sie sollten aber aufgrund ihrer Verletzungsanfälligkeit und ihres Alters allerdings keine Berücksichtigung mehr finden. Genausowenig wie ein HW4.

      Es wird aber anders kommen, denn Bruno Labbadia hat schon in Stuttgart gezeigt,dass er nicht in der Lage ist aus jungen talentierten Spielern eine erfolgreiche Mannschaft neu aufzubauen. Also werden von den Vieren zwei bis drei bleiben und in der nächsten Saison wundern sich plötzlich wieder alle, warum es genauso weitergeht wie in der Vorsaison.

      Es gibt da nämlich etwas, was den Dino besonders auszeichnet: er ist beratungsresistent und nicht in der Lage sich ausreichend schnell an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. HSV reloaded episode 3. Ich freu mich schon!

  2. ky

    Sehr schöne Zusammenfassung, HL, erneut mehr als ein Fleißkärtchen 🙂
    Ich bin in der Personalie GK anderer Meinung, und das habe ich drüben – solange ich durfte – bereits seit Januar 2015 geschrieben. Goijko Kacar ist willig und fähig, er scheint einen „guten Charakter“ zu haben, er gibt nicht auf (weder im Spiel, noch nach seinen vielen Verletzungen), und er ist torgefährlich – erinnere u.a. nur an seinen Hammer gegen uns für Hertha aus 30 Metern…
    Reduzierte Bezüge? Wohl eher nicht. Wie ich aus den Vertragsverhandlungen mit H96 erinnere, verdient GK beim HSV ca. 1,8 Millionen p.a.
    Da den 6ern im modernen Fußball wegen Spieleröffnung und Forechecking bei Gegners Ballbesitz mittlerweile extrem hohe Bedeutung zukommt, dürfte ein erfahreren 6er mindestens 4-5 Mill. Ablöse kosten und ein Jahresgehalt von 1,5 Mio + kassieren (+ Berater, etc.).
    Bei GK wissen wir, was wir haben. Ja, er ist/war verletzungsanfällig, aber das war/ist ein Robben auch. Ich denke, dass wir mit Marcelo Diaz, Goijko Kacar und Kerem Demirbay sehr gute 6er haben, die intelligent genug sind, die taktischen Anweisungen von BL umzusetzen und ein Spiel zu lenken. Bitte bleiben, GK.

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  3. cool downcool down

    stimmt … nun erscheint mir meine Aussage “ Kacar zu verringerten Bezügen “ als QUATSCH.

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  4. ky

    HL, Du arbeitest Dich ganz schön ab im Matz-ab-Blog, aber immer mit Argumenten… Danke Dir dafür, aber Dein eigener Blog könnte mehr „User“ vertragen/bekommen, wenn „hier“ Deine Einschätzung zu Beister erfolgen würde.
    Gerade jetzt, wo die Sommerpausen-Spekulationen beginnen, dürfte Deine fundierte Meinung sehr geschätzt werden, und mehr „sach- und fachkundige“ Mitschreiber anlocken – nur so eine/meine Meinung…

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ky, ich habe deine Anregung mal aufgenommen und einen Artikel zu Beister verfasst. Wie gesagt, ich sehe mich nicht als oder in Konkurrenz zu Matz Ab und vielfach trägt der Austausch drüben auch erst dazu bei, dass ich mir eine/meine Meinung bilde.

      Im Übrigen ist es ja auch so, dass die Zahl der Kommentatoren nur einen Bruchteil der Leserschaft ausmacht.

      Wenn Kommentatoren, dann solche die auch argumentativ etwas beitragen. Sonst lieber keine. Höfliche Beifallsbekundungen sind zwar mal ganz nett zu lesen, aber nicht notwendig. Ich weiss, was ich kann und vor allem auch – was nicht!

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