Eigentümer-Ehepaar mischt sich in viele Details ein

[– GASTBEITRAG VOM WORTSPIELER –]


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Und Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder…! #nurderhsv #immersenfdazugeben
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Ursprünglich sollte der HSV von Milliardär Klaus-Michael Kühne mit der Ausgliederung (2014) “groß gemacht” werden. Dann verlegte man das “Aufstellen für Europa” auf “in 3 Jahren”. Doch auch dieser Termin konnte nicht gehalten werden.
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Für einen Verein gibt es wohl nichts Unangenehmeres, als Mitglieder darüber informieren zu müssen, dass diese nicht feiern können – weil zum Beispiel die Hausaufgaben nicht gemacht wurden. Im Fall des HSV, der derzeit im Volkspark unter dem Anteilseigner Klaus-Michael Kühne sein Dasein fristet, ist es noch ein wenig dramatischer: Hier ist der ganze HSV nicht feierlich.
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Am Mittwoch erläuterte die Vereinsführung auch erstmals, warum das Datum nicht gehalten werden kann: Ein großer Dachschaden, der derzeit von Gutachtern beurteilt wird, verzögert den Erfolg deutlich.
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Eigentümer-Ehepaar mischt sich in viele Details ein
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Angepeilt wird jetzt Mitte des nächsten Jahres als Erfolgsdatum, Kommentare im Internet werden aber erst für das übernächste Jahr entgegengenommen – offenbar ist die Unsicherheit groß. Insgesamt liegt auf der Startphase kein Segen, denn ursprünglich sollte der HSV schon zur Ausgliederung erfolgreich sein, was aber bekanntlich deutlich verfehlt wurde. Wie von beteiligten strategischen Partnern und Investoren zu hören ist, mischen sich die Eigentümer Klaus-Michael Kühne und seine Frau Christine in viele Details ein, was nicht eben zur Beschleunigung des Erfolgs beigetragen hat.
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Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen beschrieb das Anfang August in der „Bild“-Zeitung so: „Es wird über jeden Spieler, jedes infrastrukturelle Detail detailliert gesprochen. Die pinkfarbenen Trikots, die super aussehen, sind ausdrücklicher Wunsch von Familie Kühne, und auch die Transferierung von Spielern und die ausgewählten Berater.“
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Die Verlegung des Erfolgstermins betrifft in diesem Fall auch viele Mitglieder. Wer seinen Wohnort in der Hansestadt nachweisen kann, hatte die Möglichkeit, sich bis Neujahr für 1 Million Euro pro Anleihe einzukaufen, um den HSV und auch den Spar-Bereich kennenzulernen. Mehr als 350 Hamburger sollen davon Gebrauch gemacht haben. Das Angebot wird nun entsprechend verlängert.
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Sollte der Erfolg dann doch eines Tages gelingen, erhebt der HSV den Anspruch, der beste Verein Deutschlands zu werden. Es stehen dafür 57.000 Plätze sowie ein “Campus” und weitere fußballerische Angebote sowie ein Spar-Bereich zur Verfügung. Logistikunternehmer Kühne, der auch das “Fontenay” als Mäzen fördert und auf Mallorca ein weitaus kleineres Hotel betreibt, investiert mehr als 100 Millionen Euro.
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Quelle (typähnlich): Welt.de 

6 Kommentare

  1. PaderbornerPaderborner

    I hate to say I told you so …

    … tja der alter knacker hat nun mal nicht mehr alle Tassen im Schrank, wer mit plus 80 immer noch mit werkeln möchte (und zwar auf so vielen ‘Baustellen’), hat den Schuss nun mal einfach nicht gehört!

    Ich halte Bruchhagen, Todt, Meier, (Beiersdorfer) etc. für absolute Amateure, aber am schlimmsten ist der grenzdebile ‘Nicht-Rentner’!

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  2. Williwacker

    In Paderborn würdet ihr euch doch den Hintern, über einen grenzdebilen Nichtrenter abfreuen. Es lebe die Vereinsmeierei.

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  3. der Coach

    In Paderborn gab bzw gibt es sowas durchaus.

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    1. PaderbornerPaderborner

      Hehe ganz richtig Coach ;)

  4. ky

    @Paderborner: Der ” Alte” hat eine Strategie, die nicht nur Du nicht blickst…

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  5. bopsi

    @ky
    Wenn der “Alte” eine Strategie verfolgen würde, die wir nicht durchschauen, bzw. nicht wahrhaben wollen, so kann man Meier nur die Daumen drücken, dass er dieses Spiel durchkreuzt.
    Mit diesem eingesetzten Kapital hätte der HSV längst um die CL-Plätze mitspielen müssen. Und genau das war der ursprüngliche Plan im Mai 2014: sofortiger sportlicher Erfolg! Dumm nur, dass man einem Mann das Geld anvertraute, der mit noch viel mehr Geld schon bewiesen hatte, dass er gar nix kann.
    Allerdings völlig unabhängig von Kühne, Beiersdorfer wäre auch ohne Ausgliederung zumindest Sportdirektor geworden. Das macht die ganze Sache noch viel ärgerlicher.

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