Hamburger SV – SC Freiburg (Vorschau)

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Das nächste Finale steht an und mit dem SC Freiburg wird am morgigen Freitagabend so etwas wie ein Angstgegner erwartet. Der HSV konnte die letzten vier Partien im Volkspark nicht für sich entscheiden. Es gab zuletzt lediglich ein Unentschieden (im letzten Jahr) und drei Niederlagen zu verbuchen.

Positive Bilanz gegen den SC Freiburg - ein gutes Omen?

Positive Bilanz gegen den SC Freiburg – ein gutes Omen?

Der letzte Heimspielsieg gegen die Breisgauer datiert aus der Saison 2009/10. Der HSV gewann durch Tore von Marcell Jansen (7. per Linksschuss auf Vorlage von Jarolim) und Mladen Petric (55. Rechtsschuss auf Vorlage von Jansen) mit 2:0. Damaliger Trainer bei den Freiburgern: Robin Dutt. Bei den Hanseaten schwang Bruno Labaddia das Zepter. Aus dem heutigen Kader war außer Jansen noch der damals 19jährige Maximilian Beister mit im Aufgebot. Beister blieb allerdings ohne Einsatz. Ein ähnliches Schicksal könnte den inzwischen 24jährigen auch an diesem Wochenende erwarten.

Sollte Gojko Kacar auch in dieser Partie auflaufen, erhöhen sich die Siegchancen für die Hamburger enorm. Zehn Mal stand er in dieser Saison auf dem Platz. Davon gingen nur 2 verloren und sechs konnten siegreich bestritten werden. Ohne Kacar gewann der HSV lediglich 2 Partien in dieser Saison.

Hoffen kann der HSV auch darauf, dass Nils Petersen unter Umständen für die Parttie passen muss, denn Petersen legt den Hamburgern traditionell gerne ein “Ei” ins Nest. In seinen bisherigen sechs Spielen gegen die Hamburger traf er dreimal und bereitet ein Tor vor.

Drei Siege am Stück? Das ist etwas, was man beim HSV gar nicht mehr kennt. 2010/11 gab es das das letzte Mal für den HSV. (Siege gegen Gladbach, Schalke und Frankfurt allerdings mit Unterbrechung aufgrund der Weihnachtspause).

Jetzt wäre genau die richtige Zeit, um diese “Bestmarke” zu egalisieren, denn zwei Siege braucht der HSV definitiv noch zum Klassenerhalt ohne Relegation.

Die letzten Heimspielergebnisse des HSV gegen den SC Freiburg:

  • 1:1 (0:0) [2013/14]
  • 0:1 (0:0) [2012/13]
  • 1:3 (0:2) [2011/12]
  • 0:2 (0:1) [2010/11]
  • 2:0 (1:0) [2009/10]
  • 4:0 (2:0) [2004/05]
  • 4:1 (2:0) [2003/04
  • 1:1 (1:0) [2001/02]
  • 5:0 (4:0) [2000/01]
  • 2:0 (1:0) [1999/00]

So könnten sie spielen:

Hamburger SV:
Adler – Westermann, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek – Kacar, van der Vaart, Jansen, Beister – Olic, Lasogga
Trainer: Bruno Labbadia

SC Freiburg:
Bürki – Riether, Krmas, Mitrovic, C. Günter – Schuster, Darida – Schmid, Klaus – Petersen, Mehmedi
Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Knut Kircher (TSV Hirschau)


Die HSV-Pressekonferenz vor dem Spiel

In einer knappen Viertelstunde wurde wieder einmal nichts Entscheidendes gesagt. Die Erwartungshaltung der Fans ist groß. Die Stimmung kann dazu beitragen, die Mannschaft zu tragen.

Das Spiel gegen Mainz hat Kraft gekostet. Ob Ilicevic rechtzeitig fit wird ist noch offen. Rafael van der Vaart absolviert zur Schonung ein individuelles Programm.

Mental gibt es nichts Schlimmeres als den Abstiegskampf. Es wird ein sehr intensives Spiel erwartet in dem Freiburg dem HSV alles abverlangen wird. Gegenüber den Spielen gegen Mainz und Augsburg wird man deshalb noch mal einiges “draufsetzen” müssen. Das A & O wird dabei die mannschaftliche Geschlossenheit sein. Labbadia will mit seiner Mannschaft dort anknüpfen, wo man zuletzt aufgehört habe.

Ansonsten gab es wieder einmal “hochinteressante” Fragen, wie jene nach den Motivationsvideos der Fans (mit einer diplomatischen Antwort, die unterm Strich diese Aktion allerdings als Schmarrn einordnet) oder ob der Coach denn die Zweite Liga vergolgen würde und wem er im Aufstiegsrennen die Daumen drücken würde. Ich erspare mir hierzu jeden weiteren Kommentar!

Die HSV-PK im Wortlaut:


Die Pressekonferenz des SC Freiburg vor dem Spiel

… mit Christian Streich in der unterhaltsamen unterhaltsamen XXL-Version.

Die Kernaussage: “Wir fahren nach Hamburg, um in Hamburg zu gewinnen!”


7 Kommentare

  1. ky

    • Tja, die PK’s beim HSV sollten ersatzlos gestrichen werden, spart Zeit (beim Trainer) und Geld (für die Getränke). Sowas geht doch auch per Skype-conference call, und dann brauchen die “Sportjournalisten” nur noch ihren Laptop auf der heimischen Couch aufklappen…

    • Bin morgen im Stadion (das 5mal in der Rückrunde) und werde versuchen, ruhig zu bleiben. Das wird eine Nerven-Sache, Freiburg wird auf Unentschieden spielen wollen und kontern (Klaus,Mehmedi…); und je länger es 0:0 steht, umso unruhiger werden Publikum und Mannschaft…

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Ich denke, dass Freiburg auf Sieg spielen muss und setze darauf, dass Bruno mit seinem Tunnelblick die Mannschaft weiterhin fokussiert hält. Ein wenig Glaube daran, ein Spiel drehen zu können sollte nach den beiden letzten Partien wieder vorhanden sein, dass man sic auch bei einem 0:0 nicht verrückt machen läßt. Auch bei den Fans.

      Dir jedenfalls viel Spaß morgen! Ich bin erst am Sonntag wieder live dabei ;-)

  2. Totti61

    Danke HeLuecht für die (wie immer) Top-Vorbereitung auf das Match.
    Ich bin bestens informiert und hoffe das BESTE :-) (3Punkte)

    LG,

    Totti

    Antworten
  3. ky

    War im Stadion. Der HSV hatte “die Hosen voll”.
    Der Support war sensationell, neuer Capo, der noch üben muss, aber die ersten 25 Minuten wurden durchgesungen…
    Die AVs waren zu hoch, die Innenverteidiger konnten keinen Spielaufbau ausführen (JD, SR), die 6er waren mindestens gedoppelt, es war zu wenig Bewegung in allen Mannschaftsteilen.
    Die Aussen (Stieber, Olic) waren zu sehr “innen”, es gab keine/kaum Anspielstationen.
    Freiburg hat über 55 Minuten herausragend gepresst/verschoben, und zollte diesem Einsatz ab Minute 60 Tribut mit div. Krämpfen.
    Es scheint eine leider alte “Binse”, wenn der HSV als “Favorit” ins Spiel geht, das Ergebnis diesem “Favoritentum” niemals gerecht wird.
    van der Vaart hat sehr gut nach hinten gekämpft, seine Standards sind unterirdisch. Stieber, bitte übernehmen. Djourou, Innenverteidiger-Pässe bitte mit “speed” schlagen, sonst sind diese zu langsam, und der Ballannehmende ist sofort unter Druck.
    Lasogga war 60 Minuten beweglich, aber dann sprang er bei Zweikämpfen keine 5 cm mehr hoch.
    Trotzdem habe ich sehr gut Ansätze gesehen. Bitte, PML, löse Dich von Deiner Mutter und dem Hartz4-Clan um sie herum – Du könntest Weltklasse sein, mit dem richtigen Berater und dem richtigen Personals Coach (mit Ernährungsplan…).
    Tja, zum Glück – dank eines willensstarken Goijko Kacar – ist Freiburg hinter uns geblieben – nimmt Bayern das Auswärtsspiel nach der erwarteten Pleite am Dienstag noch ernst? Können wir in Stuttgart mindestens Unentschieden spielen?
    Und – wann platzt die Hose von BL? (geile Emotion nach dem 1:1).
    Fragen bleiben – wie immer – offen… Gute Nacht.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Danke für die Impressionen nach dem Spiel. Und lass Brunos Hose aus selbigem ;-)

  4. ky

    In eigener Sache: Ich bin immmer noch sehr sauer, bei Matz-Ab gesperrt zu sein, nach über 4 Wochen und ohne Schuld. Aber: Ich muss nur meinen Frust nach 5 Jahren dort überwinden, hier ist es viel besser.
    Danke, HL, claus, cooli, Aradia, Kieler, Totti, Hello, et al.
    Jörg hat mehr drauf als Dieter, Scholle und Lars P. zusammen. Gute Nacht und schönes Wochenende.

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      ky, überwinde den Frust endlich und hake es ab! Deine Anteile…. na ja du weißt ;-)

      Dein Kompliment in Ehren, aber du vergleichst Äpfel und Birnen. Ich kann mir den Luxus leisten, so zu schreiben, wie ich möchte. Ich hänge nicht von Klickzahlen, Werbeeinblendungen und sonstigen Dingen ab.

      Ich wünschte mir lediglich manchmal 5% der Möglichkeiten an Informationen zu kommen zu haben. Dann könnte man etwas richtig gutes machen. Aber wahrscheinlich würde ich dann komplett die Lust verlieren, mich mit diesem Verein noch auseinanderzusetzen. Also ist es gut so wie es ist!

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