Kein schlechtes Wochenende für den HSV…

das muss man zumindest dann konstatieren, wenn man nicht ausschließlich auf das Spiel der Ersten gegen Ingolstadt blickt.

Es war ein Wochenende ohne Niederlage und damit weit mehr als der relaistische Beobachter erwarten durfte. Doch der Reihe nach:

1. HSV  – Ingolstadt 1:1 (1:0)

Saisonauftakt im Volkspark. Endstand 1:1 in einem von beiden Seiten schwachen Spiel in dem der Hamburger SV wieder einmal seine Defizite offenbarte. Sie liegen nach wie vor im Spielaufbau und dem kreieren von wirklichen Torchancen. Bezeichnend, dass das einzige Hamburger Tor nach einem Abschlag von Adler fiel, aufgrund einer (zudem durch schlechte Abwehrarbeit begünstigten) Energieleistung des Neuzugangs von Union Berlin Bobby Wood. 8 Torschüsse verzeichnete die Statistik in 90 Minuten für den HSV, (Aufsteiger RB Leipzig kam in Hoffenheim nach 30 Minuten bereits auf 11), die erste Ecke gab es nach 74 Minuten. Chancen in der zweiten Hälfte gleich Null. Man versuchte ideen- und konzeptlos den glücklichen 1:0 Vorsprung über die Zeit zu retten und das ging zurecht in die Hose.

Als Ausrede muss nun wieder die nickliche Spielweise der Ingolstädter herhalten. Dabei hat man um diese Spielweise gewusst und es wäre ein leichtes gewesen, diese anzunehmen. Rein foultechnisch hat man das ja auch getan (17 zu 15 Fouls ‘zugunsten’ des HSV). Ausrede eben, die nicht darüberhinwegtäuschen kann, dass der HSV ohne erkennbares Sytem agierte. Weder gab es dominanten Ballbesitzfußball zu sehen, noch schnelles Umschaltspiel. Das Hamburger Spiel war extrem linkslastig angelegt. Kostic wirkte dort sehr emsig und kam auch zu etlichen Flanken (11), die aber selten einen Abnehmer fanden. Dies lag nicht daran, dass seine Hereingaben an sich schlecht waren, sie wurden oft genug in die richtigen Räume gespielt, nur leider fand sich dort niemand in den Reihen der Hamburger, der diese Räume erkannte, sie suchte und besetzte. Und das dokumentiert, woran es der Mannschaft in erster Linie fehlt, an Handlungsschnelligkeit und Antizipationsfähigkeit.

Am deutlichsten war dies nach der Einwechslung von Alen Halilovic auszumachen, der wild gestikulierend auf der rechten Seite auf und ab wuselte, immer wieder auf freie Räume hinwies, sich anbot, aber so gut wie nie angespielt oder gesucht wurde (lächerliche 11 Ballkontakte in knapp 30 Minuten, verdeutlichen dies). Charakteristisch, die Szene mit dem versuchten Doppelpassspiel zwischen Halilovic und Hunt als jener sich mit dem Rücken zu Halilovic trabend nach vorne orientierte und damit jedwedes schnelle Spiel im Keim erstickte.

Gut, es passt also noch nicht so richtig. Und auch wenn es nicht wirklich überrascht, so muss doch die Frage gestellt werden, warum nicht? Was ist in der Vorbereitung, die ja nun wahrlich lange genug war trainiert worden?

2. Braunschweig II – HSV II 1:5 (1:3)

Trainiert wurde bei der Zwoten ganz offensichtlich der Torabschluss. Endlich mal in Führung gehen! Das klappte am vergangenen Samstag bei der Zweitvertretung der Eintracht aus Brauchnschweig ganz vorzüglich. Bereits nach einer Viertelstunde lag der HSV düurch Tore von Knöll (2x) und Daouri mit 3:0 in Front und konnte den Rest der Partie ganz gelassen angehen. Am Ende stand mit 5:1 ein soveräner Auswärtssieg, der wieder an die gute Vorbereitung erinnert und den Jungs das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben sollte.

Trainer Kunert setzte in dieser Partie auf die etablierten Abwehrkräfte und verzichtete auf die ‘Frischlinge’. “Dieser Sieg war enorm wichtig für uns. Mich freut, dass wir uns heute auch vor dem Tor so durchsetzungsstark gezeigt haben.”

HSV II: Mickel – Ronstadt, Carolus, Oschkenat, Götz (81. Feka) – Haut (85. Ito), Porath, Jurcher (70. Ercetin), Daouri, Brand – Knöll. Weiter im Kader: Behrens, Deichmann, Küc, Njie.

Tore: 0:1 Knöll (5.), 0:2 Daouri (9.), 0:3 Knöll (13.), 1:3 Henschel (41.), 1:4 Daouri (56.), 1:5 Porath (90+2.)

Die U21 rangiert nun mit 7 Punkten und 9:8 Toren auf Rang 6. Diese Platzierung sollte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass es noch lange nicht rund läuft. Zwar hat man die letzten 3 Spiele nicht verloren, die Siege wurden allerdings auch gegen extrem schwache Gegner eingefahren. Ein härterer Prüfstein wird am kommenden Wochenende mit dem ETSV Weiche Flensburg erwartet. Die Flensburger scheinen sich nach mäßigem Start inzwischen auch wieder in der Spur zu befinden.

3. HSV U19 – Werder Bremen U19 4:2 (0:1)

Derbysieg für die U19. Siege gegen Werder Bremen schmecken natürlich immer besonders gut und dieser ganz besonders, denn die Hamburger lagen zur pause noch mit 0:1 zurück. Nach der Pause konnte die Mannschaft von Trainer Petrowsky das Blatt allerdings wenden und ging am Ende dank eines Dreierpacks von Christian Stark als verdienter Sieger vom Platz.

Erwartungsgemäß spielte die U19 mit den kürzlich noch bei den Profis weilenden ‘Quotenspielern’ Jonas Behounek und Mats Köhlert, der übrigens als Linker Verteidiger zum festen Kader der neuformierten U19 Nationalmannschaft unter dem neuen Trainer Frank Kramer für den anstehenden DFB-Lehrgang und die Länderspiele gegen Russland (2. September) und die Niederlande (5. September) gehört. Keeper  Jakob Golz steht auf Abruf bereit.

HSV U19: Jakob Golz – Jonas Behounek, Jonas Vergin, Patrick Pfeiffer, Florian Rogge (81. Maximilian Geißen) – Khaled Mohssen, Aaron Opoku (71. Julian Ulbricht), Derrick Köhn – Mats Köhlert, Marco Drawz (46. Michael Kyeremeh), Christian Stark (87. Corvin Bock)

Tore: 0:1 Hoppe (7.), 1:1 Stark (48. FE), 2:1 Stark (55.), 3:1 Stark (67.), 3:2 Mfumu (82.), 4:2 Ulbricht (90.)

Nach diesem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Bremen findet sich die U19 nun mit 5 Punkten aus 4 Spielen (1S/2U/1N) auf Rang 7 der Tabelle wieder.

4. HSV U17 – FC Magdeburg U17 4:0 (2:0)

Erfreulich sieht es bei und für die Hamburger U17 von Christian Titz aus, die den dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen konnte.

Ein ungefährdeter 4:0 Sieg gegen den FC Magdeburg, bedeutet 9 Punkte bei 13:1 Toren und Rang 2 in der Tabelle hinter dem SV Werder Bremen, der lediglich aufgrund der mehr geschossenen Tore die Tabellenführung behauptete. Auch ein Platzverweis von Tobias Knost (gelb-rot 62.) brachte den deutlichen Sieg der Hamburger nicht in Gefahr.

Da das Spiel des 4. Spieltages, das Heimderby gegen den Spitzenreiter Bremen in den Oktober verlegt wurde, müssen die Rothosen im nächsten Spiel am 18. September zuhause gegen RB Leipzig antreteten.

HSV U17: Tom Neumann, Erolind Krasniqi, Alan Salazar (69. Alwin Seitz), Ole Wohlers (64. Jonas David), Josha Vagnomann, Izzet Isler, Ogechika Heil (75. Blerim Qestai), Tobias Knost, Erjanik Ghubasaryan, Tobias Fagerström, Jann-Fiete Arp (72. Randy Gyamenah)

Tore: 1:0 Krasniqi, 2:0 Salazar, 3:0 Wohlers (48.), Vagnomann (72.)

Auch die U17 Nationalmannschaft von Christian Wück lädt derweil zu weiteren Länderspielen ein. Anfang September steht ein Vier-Nationen Turnier in Thüringen an, Ende September/Anfang Oktober ein UEFA Freundschaftsturnier in Kroatien. “Unser Ziel ist es, das Vier-Nationen-Turnier und das darauffolgende UEFA-Freundschaftsturnier in Kroatien im Herbst zu nutzen, um den gesamten Kader noch einmal zu sichten. Das heißt, wir werden mit zwei ganz unterschiedlichen Teams bei den Turnieren antreten, so dass sich alle 40 Feldspieler und die vier Torhüter noch einmal zeigen können.”

Vom HSV wird sich lediglich Jann-Fiete Arp beim Vier-Nationen Turnier zeigen dürfen.(9.9. Deutschland – Niederlande, 11.9. Deutschland – Italien, 13.9 Israel – Deutschland).

Izzet Isler ist für dieses Turnier nicht nominiert, dürfte allerdings dann in Kroatien zum Zuge kommen.

Es stehen also derzeit 4 Nachwuchsspieler im Fokus der Nationaltrainer. Das ist einerseits erfreulich, sagt andererseits aber nicht wirklich etwas über die Qualität der Nachwuchsarbeit in Hamburg aus. Stehen Köhlert, Golz, Arp und Isler wegen der Nachwuchsarbeit oder trotz der Nachwuchsarbeit auf dem DFB-Zettel? Eine schwer zu beantworten Frage.

Zu denken geben sollte einem dabei allerdings die Anzahl an Spielern, die von RB Leipzig Berücksichtigung finden: 3 Spieler im festen Kader der U 19 (darunter mit Vitaly Janelt ein EX-HSVer) sowie 1 Spieler auf Abruf, bei der U17 gar 5 Spieler im festen Kader.

P.S.
Und auch die U16 des HSV ist erfolgreich in die Saison gestartet. Am 2. Spieltag der B-Junioren Regionalliga Nord gab es im ersten Spiel einen 3:0 Erfolg gegen Bundesligaabsteiger VfL Osnabrück. Die Hamburger gingen mit freundlicher Schützenhilfe der Osnabrücker durch ein Eigentor in der 23. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Ryan Adigo auf 2:0. Der im Vorjahr vom VfB Lübeck gekommene Mittelfeldspieler war es auch, der nach knapp einer Stunde zum Endstand von 3:0 einnetzte.

Also 4 Siege und 1 Unentschieden – ist doch wahrlich keine Bilanz über die man meckern müsste, oder?

16 Kommentare

  1. ky

    Erneut herzlichen Dank für den kompletten Überblick über das HSV-Wochenende. Das findet man nur bei Dir, und nirgendwo anders in dieser Form.

    Deine Analyse zum 1:1 gegen Ingolstadt der “Ersten” teile ich auch vollumfänglich. Handlungsgeschwindigkeit scheint in der Wohlfühloase nur aufzukommen, wenn es um Restaurant-Wahl oder Autokauf geht.

    Das dieser Trainer nicht einmal auf die Idee kommt, Nicolai Müller und Alen Halilovic gemeinsasm auf dem Platz zu versuchen, zeigt nur seine enorme Sturheit auf, die an Verblendung grenzt.
    In 6 Wochen ist Bruno Geschichte… und dann darf Dirk Kunert “bis auf Weiteres” übernehmen… – und täglich grüßt das Murmeltier.
    Inzwischen wird aber sicher noch ein unerfahrener Spodi verpflichtet, und Launi Wolff wegen seiner tollen PK-Moderation zum Direktor “Entertainment” befördert.

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  2. Mick

    “Gut, es passt also noch nicht so richtig. Und auch wenn es nicht wirklich überrascht, so muss doch die Frage gestellt werden, warum nicht?”

    Diese Frage ist inzwischen beantwortet. Leider.

    Ich habe lange gedacht, die Spieler, die das Mitdenken nicht unbedingt für sich gepachtet haben, seien schwer zu unterrichten, und mit der Zeit würde der Trainer es schaffen. Aber wahrscheinlich habe ich mehr gehofft als gedacht. Denn tatsächlich scheint es andersherum zu sein: ein Mann der sich regelmäßig(!) so unklar, widersprüchlich, nichtssagend ausdrückt, ist nicht der Richtige, Strategie und Taktik zu vermitteln. Bruno Labbadia klingt wie ein PR-Agent. Man kann sich mit Klischees auch seinen eigenen Geist verderben. Wenn das öffentliche Sprechen Labbadias sein Denken eins zu eins wiedergibt, sieht es verdammt duster aus. (Was will uns hsv.de eigentlich heute mit dem Spruch “Es geht nur über knallharte Arbeit”, verbunden mit einem Bild des Trainers, das offenbar ein “knallhartes Arbeiten” darstellen soll, sagen? Was ist “knallharte” Arbeit? Hallo Leute, werdet doch wenigstens einmal im Monat konkret!)

    Es ist so bitter, dass man wieder Angst haben muss, dass in dieser Führungsstruktur weiterhin gute Spieler schlechter werden.
    Das Tor von Woods fand ich vorallendingen deswegen so klasse, weil er diesen Ehrgeiz, das Tor machen zu wollen, mit seiner ganzen Person wirklich wollte. Das war kein Alibischuss eines Spielers, der innerlich schon überzeugt war, das Tor schaff ich sowieso nicht, wie wir in der letzten Saison oft genug gesehen haben. Dieser Ehrgeiz, und das vorausschauende Handeln eines Kostic und eines Halilovic stehen auf dem Spiel!

    Helücht, dein Satz “es passt also noch nicht so richtig” bedarf also einer Korrektur: das “noch” muss weg. Denn es impliziert ein zeitliches Problem. Das wahre Problem ist aber ein personelles – und zwar nicht auf dem Rasen, sondern am Rand desselben, ganz zu schweigen von den Personalproblemen in der Leitungsbüros (obwohl sich da ja nach und nach eine Besserung andeutet).

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      es passt also noch nicht richtig

      Nein, es passt also NOCH nicht richtig, denn:
      – es drückt meine letzte Hoffnung aus, dass es künftig mit diesem Klub noch etwas werden wird mit erfolgreicherem, ja erfolgreichem Fußball.
      – ja, es impliziert ein zeitliches Problem. Ein zeitliches Problem, welches sich unter anderem auf die inhomogene Kaderzusammenstellung bezieht, bei der bis Mittwoch zumindest theoretisch noch Nachbesserungen möglich sind.
      – die Personalie Labbadia und damit der Trainer als Personalproblem, ist ebenfalls zeitlicher Natur. Ist er weg, weil es dann am Ende der Saison immer noch nicht passt, dann wird ein neuer Trainer kommen, der sicherlich ein wenig Zeit brauchen wird, so dass es dann noch nicht (gleich) passt…

      Aber gut, all das ist von trügerischer, ja fast schon verzweifelter Hoffnung getrieben.

      Es erscheint in der Tat doch einfacher zu sagen:
      “Also, es passt nicht richtig“ und Tschüß!

  3. AlbatrosAlbatros

    Es passt an allen Ecken und Enden nicht. Selbst wenn ein neuer Trainer, Sportdirektor oder sonstwer geholt wird. “Der Fisch stinkt vom Kopf her”. Wer verpflichtet, bzw. engagiert die Leute? Unser allseitsgeliebter VV. Resultat: Schwache Leute engagieren schwache Leute.Sorry, aber so sehe ich das.

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    1. ky

      Richtig, Albatros, sehr richtig. Aber der Herr Kühne scheint das Vertrauen noch nicht verloren zu haben, wie kann man das beschleunigen?

  4. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    Es ist ein Armutszeugnis alleine auf Kühne zu hoffen. Der Mann scheint eher Kern des Problems zu sein, es sei denn man vermutet tatsächlich einen (perfiden Übernahme-) Plan hinter seinem finanziellen ‘Engagement’. Wäre dem Herrn Kühne tatsächlich an einer (schnellen) Genesung des HSV gelegen, hätte er längst darauf hingewirkt, einen Trainer aus dem obersten Regal zu verpflichten.

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    1. ky

      HL, ein Armutszeugnis kannst Du mir nicht ausstellen. Gemäß der AG-Satzung kann nur der AR (und hier hauptsächlich Herr Gernandt) die Leitungsebene (Vorstand) abberufen. Und Herr Gernandt handelt ausschließlich auf Weisung von Herrn Kühne.

      Wahrscheinlich wird auch diese Saison erneut ein finanzielles Desaster. Mögen die 25 Mio. für Spielerkäufe ggf. durch eine Wandeloption zunächst sich nicht in der AG-Bilanz liquiditätsmindernd niederschlagen, so sind die Gehälter und Nebenkosten mit Sicherheit durch den HSV zu tragen. Es sind 2.500 Dauerkarten weniger verkauft worden, auf sonstige Einnahmen (z.B. Cateringrechte) wurde bereits im letzten Jahr ein Vorgriff genommen. Wahrscheinlich braucht der HSV im Oktober/November mal wieder einen Notkredit, mindestens wieder 5, wahrscheinlich eher 10 Mio. Den wird er bekommen – gegen Anteile… irgendwann muss der Verein dann die Grenze der 24,9% Anteilsverkäufe aushebeln, und dann geht das Spiel lustig weiter. Hopp, Mateschitz, Bayer, VW, Kühne… ich habe damit nicht einmal ein Problem (siehe Manchester, Chelsea, PSG, Juve, etc.), denn das ist der Lauf der Welt. 50+1 wird sowieso “fallen”. Ich hätte mir es nur “professioneller” gewünscht, schneller, konkreter, mit mehr Erfolg. Und die Abfindungen für die ganzen “Direktoren” werden dann auch nicht ohne sein, aber das haben Kühne/Gernandt längst mit einberechnet. Wir werden uns weiter in Geduld üben müssen, bis der “squeeze out” abgeschlossen ist – ich denke, es wird noch 3-4 Jahre so weitergehen.

  5. Altfan

    Tolle Übersicht über ein (mit Ausnahme der 1. Mannschaft) tolles HSV – Wochenende.
    Ich war Samstag selbst im Stadion und habe auch schon an anderer Stelle meine Sicht der Dinge kundgetan. Sie decken sich absolut mit den hier gemachten Äußerungen. Die Szene mit Halilovic und Hunt habe ich auch seit dem Spiel im Kopf (ich saß Osttribüne), es war symptomatisch! Hunt wirkte irgendwie geistig überfordert. Dabei konnte er früher (gegen den HSV) auch solche Pässe spielen….
    Und die Sache mit der Offensive (FK, AH, NM und vorne Lasogga oder Wood oder, oder) war doch eigentlich vor der Saison für jeden klar, oder? Außer für einen – und der hat leider immer NOCH das Sagen!

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  6. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    @ky
    Ich kann hier jedem ein Zeugnis ausstellen, wenn ich möchte, schließlich bin ich Chef hier. ;-)

    Aber du hast insofern Recht, als dass Armutszeugnis der Führung gebührt.

    3-4 Jahre weiteres Siechtum? Na, dann ist Leipzig Meister und alle anderen meilenweit weg – in und nach Europa.

    Nun, mich schreckt das nicht wirklich, bin ja Regionalligafußball gewohnt.

    Ohne einen Retortenclub wird Hamburg keinen absoluten Spitzenfußball mehr erleben. Vom Reißbrett ist einfacher als diesen maroden denkmalgeschützten Altbau zu sanieren.

    Antworten
  7. ky

    HL, der denkmalgeschützte Altbau ist unser Problem…

    Antworten
  8. ky

    Douglas Santos (22) kommt von Athletico Mineiro (Brasilien) zum HSV. Der Linksverteidiger macht gerade seinen Medizincheck im UKE und soll ca. 8 Mio. kosten. Habe ihn bei Olympia gesehen, sauschnell und zweikampfstark. Goodbye, MO (endlich). Damit hätten wir dann 35 Mio. ausgegeben, bei 2 Mio. Einnahmen (Demirbay)..

    Antworten
  9. ky

    Ach so, laut den soliden Recherchen des Herrn Scholz hat Douglas Costa beim HSV unterschrieben :-) Wusste gar nicht, dass Bayern den loswerden wollte, und was macht jetzt F. Kostic – Umschulung zum Linksverteidiger? Fragen über Fragen..

    Antworten
  10. Aradia

    Och, bin ganz zufrieden.
    Nun hat Bruno eine gute Mischung.
    Mal sehen ob es “Bruno’s Krönung” wird.
    Im Tor–ein Greifvogel.
    Brasilien-Verteidigung.
    Balkan-Mitte mit Hund. :-)
    US-Krieger an der Front.
    Flug-zeug-träger,,,,,,,Lasso.
    Trainer– ein Sohn… aus Bella.
    Und über allen schwebt……”der Schweiger”.
    :mrgreen:
    Gruss.

    Antworten
  11. PaderbornerPaderborner

    Also der Santos Transfer sorgt bei mir erneut nur für Kopfschütteln, denn es gibt eigentlich schon jetzt wieder einige Warnsignale bzgl. Santos. Denn er ist ja offensichtlich schon einmal gescheitert und ich frage mich was da vorgefallen ist, das Granada ihn sofort nach Udinese ausleiht und er dort innerhalb von zwei Jahren gerade mal auf drei Einsätze in der Serie A kommt? Nach dem Intermezzo bei Udine ist er dann ja auch sofort wieder nach Brasilien entsendet worden. Ja klar, er hat sich dann scheinbar dort durchgesetzt und jeder hat sicherlich eine zweite Chance verdient, aber 10 Mio für jemanden der’s schon einmal nicht geschafft hat? Gut Beiersdorfer ist Geld und Transferhöhe offensichtlich sowas von egal, deswegen hat er ja auch einen Brasilianischen U-Spieler direkt nach Olympia-Gewinn im eigenen Land geholt (gerade wenn’s günstig ist). Außerdem muss ja jetzt auch irgendwann mal ein guter Brasilianer dabei sein, soviel Pech kann man ja gar nicht haben, die waren ja schließlich schon 5 mal Weltmeister.

    Glückwunsch übrigens auch an die Agentur Allemanhabrasil (ja ja die heißen aus gutem Grund so, hier geht’s zur HP: http://www.allemanhabrasil.com/en/), die haben offensichtlich gute Kontakte zu Mineiro und haben jetzt scheinbar zum ersten Mal einen Spieler nach Deutschland vermittelt.
    Hoffen wir mal das die halten was sie versprechen, wobei es für mich erstmal suspekt ist wenn man einem Jungen Spieler zum HSV rät! Na ja zumindest wissen wir jetzt wer die Tickets für Didi zum Finale organisiert hat.

    Hat der HSV eigentlich noch eine Scouting-Abteilung?

    Antworten
    1. ky

      Paderborner, danke für die Hintergrundinfos zum Santos-Transfer. Ja, da sind einige Dinge sehr augenfällig – ein Schelm, wer Böses dabei denkt :-)

  12. Aradia

    Guten Morgen.
    .
    Das allgemeine Meckern gegen Bruno bringt nichts.
    Das 2:2 war ein lustloses Trainingsspielchen wie es über die
    Dörfer, immer wieder vorkommt.
    Um den Ernst des Spiels zu nehmen, wird ja auch kräftig gewechselt.
    Und gegen einen Trainer zu spielen? Obwohl es manchmal so scheint, glaube
    ich nicht, weil jeder für sich ein Egoist ist.
    (Sieht man ja auch am anspielen. :-) )
    Nein wenn man untergeht dann liegt es am Anfang des Spiels.
    Wenn es nicht läuft macht der Kopf nicht mit.
    Man glaubt nicht an die Wende und gibt auf.
    .
    Es sind harte Brocken in der sportlichen Führung!
    Die lassen sich nicht von ein paar Usern verjagen.
    Sie versuchen gemeinsam einen Weg zu finden mit vielen
    Unterstützern.
    Daher bleibt uns nur übrig, zu zusehen, wie es sich einfügt.
    .
    Es gibt nur Handlungen auf Druck von Sponsoren und der Tabelle.
    Und da sieht alles nach “Keine Änderung aus”.
    Natürlich könnten auch Zuschauer weg bleiben, aber wer glaubt daran!
    .
    Wie ich schon schriebte (Gruss an Bob) schön spielen, Spieler
    auf dem Feld verteilen, lange Pässe in die Laufwege usw. wird
    durch den Trainer festgelegt.
    Das ist deren Handschrift.
    .
    Daher ist es so wie es ist.
    Hoffnung liegt auf die Jungs.
    Wenn es um die Wurst geht brauchen wir einen der vorne immer gut
    macht was hinten verbockt wird.
    Naja so wird es immer spannend bleiben.
    Aber das wirre spielen wird unter Bruno so weiter gehen
    und er ist da eigen.
    .
    Daher bin ich Ergebnis orientiert.
    Egal wie.
    Es muss gewonnen werden.
    Und dann….macht es Spass wie die Schreiberlinge sich
    selbst widersprechen. :mrgreen:
    Tja so ist meine Meinung.
    Schönen Tag euch.

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