Märchenhaft (Wochenrückblick 04/2019)

Wieder eine Woche rum, in der kommenden geht es dann endlich auch wieder mit 2. Liga Fußball weiter. Der Blick zurück am Sonntag, fällt gar nicht so leicht. Vieles ist passiert, vieles scheint schon lange her oder fast vergessen, was dann letztlich auch wieder zeigt, dass es letztlich wenig Wichtiges und eine Menge Alltägliches gibt. Dinge, die sich wiederholen, für die sich Textbausteine eignen würden. Man tauscht die Namen aus und gut ist.

HSV Plakat in Sandhausen: Einladung zur Barkassenfahrt

HSV Plakat in Sandhausen: Einladung zur Barkassenfahrt

Fangen wir also mit dem Allerwichtigsten an, so wie es sich gehört. Es sah lange Zeit nicht gut aus: ‚HSV Edelfan‘ Klößchen drohte Krokodilstränen zu vergießen und die Barkassentour zu der der Supporters Club die Fans des SV Sandhausen als Revanche für die exorbitante Gastfreundschaft beim Hinspiel eingeladen hatte, drohte in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Doch im Laufe der Woche kam die rettende Nachricht. Babysitter gefunden! Nun wird also Dana Diekmeier mit von der Bootspartie sein. Puh, gerade noch mal gutgegangen.

Plakataktion des SV Sandhausen in Hamburg: Burgeressen und Wegbeschreibung

Plakataktion des SV Sandhausen in Hamburg: Burgeressen und Wegbeschreibung

Gut gemeint war auch die Plakataktion der Hamburger, wobei man allerdings feststellen darf und muss, dass die Sandhausener mit ihren Plakaten in der Hinserie bei weitem origineller und auch grafisch ansprechender waren. Schwamm drüber, die Geste zählt und da empfinde ich es als sehr erfreulich, dass Fans zweier Teams vor und nach dem Spiel durchaus miteinander gut und vernüünftig umgehen und das Ganze sportlich fair nehmen.

Sportlich fair hat auch Lewis Holtby auf die Verletzung seines Gegenspielers beim Testspiel gegen St. Gallen ragiert. Zur Erinnerung, bei einem Zweikampf mit Holtby zog sich Alain Wiss, dessen Kontrakt zum Saisonende ausläuft, eine schwere Knieverletzung zu (Kreuz- und Innenbandriss), so dass er für den Rest der Saison ausfallen wird. Im Anschluß droht die Arbeitslosigkeit, was Holtby veranlasste dem Schweizer Trost zu spenden, er wisse, wie man sich in so einer Situation fühle, sagte Holtby und erinnerte an seinen Schlüsselbeinbruch im Trainingslager in Dubai. „Ich wollte Alain nicht alleine lassen, man liegt da ganz alleine und hat Schmerzen“. Puh, ich bleibe bei meiner Einschätzung von ‚kleinen Kindern‘. Nun bin ich weit entfernt davon Lewis Holtby zum Vorwurf zu machen, dass er sich bei Alain Wiss gemeldet, ihm gute Besserung gewünscht hat, aber warum gibt das dann eine Rührstory in der mopo. Die Beweggründe der Zeitung sind dabei klar. Davon abgesehen hinkt der Vergleich natürlich, denn Holtby stand damals in Dubai eben nicht vor dem Aus und hatte einen fürstlich dotierten Vertrag von Dietmar Beiersdorfer in der Tasche.

Vor dem Aus könnte er zumindest beim HSV nun allerdings zum Ende der Saison stehen. Zwar ist der Duracell Hase auch in La Manga wieder im Dauerlaufmodus gewesen und hat sich in den Testspielen ohne Aussagewert in Abwesenheit von Aaron Hunt verbessert gezeigt, aber Hannes Wolf setzt – obwohl er Lewis durchaus als Führungsspieler ansieht – nicht in dem Maße auf ihn, wie das sein Vorgänger Christian Titz tat.

Der HSV wird sparen müssen und so wie es momentan in Hannover aussieht (gerade wurde die Verpflichtung des Ex-HSVers Thomas Doll als Ersatz für den gefeuerten André Breitenreiter bekanntgegeben) spielt Bobby Wood keine Rolle mehr und so ist davon auszugehen, dass er in der kommenden Saison wieder auf der Payroll des HSV stehen wird, zusammen übrigens mit Kyriakos Papadopoulos, bei dem der HSV zur Zeit alle Hebel in Bewegung zu setzen scheint seine Rückkehr aus Kostengründen tunlichst weit nach hinten zu verschieben. 7 Millionen stehen dann alleine für diese Zwei an Gehältern auf dem Lohnzettel. Das alleine dürfte den Hamburger SV allerdings nicht davon abhalten mit Lewis Holtby weiter zu planen. Ein Argument ist in solchen Fällen ja auch immer die Ablöse, die man für einen gleichwertigen Ersatz zu zahlen hätte.

All das hat den HSV jedoch nicht davon abgehalten in dieser Wintertransferperiode doch noch einmal tätig zu werden. Man hat den 20jährigen Berkay Özcan verpflichtet vom VfB Stuttgart. Einen offensiven Mittelfeldspieler, der beim VfB keine Rolle mehr spielt und der im Sommer den Verein für 1 Mio Euro hätte verlassen können. Özcan erhält einen Vertrag bis 2023. Er ist ein Spezi von Trainer Hannes Wolf unter dem er seine beste Zeit in der 2. Liga beim VfB Stuttgart hatte. Hannes Wolf hält große Stücke auf ihn, attestiert ihm neben den fußballerischen Qualitäten, mit denen er den HSV sicher weiterbringen werde, einen guten Charakter. Er sei klar im Kopf. Nun, diesbezüglich dürften bereits erste Zweifel angebracht sein. Gesundes Selbstvertrauen ist ja nicht verkehrt, aber bitte was veranlaßt einen 20jährigen bei seinem ersten Interview in Hamburg davon zu fabulieren, dass er Weltmeister werden will, mit der Türkei. Okay, der Traum ist ja legitim aber so etwas behalte ich dann doch besser für mich. Scheint aber irgendwie zu passen, denn im Stuttgarter Umfeld hält man Öczan nicht nur mehrheitlich für abschlußschwach, sondern auch für zu langsam und was schwerer wiegt, für nicht handlungsschnell genug (übersetzt: für zu langsam im Kopf). Zweifel kommen bei mir allerdings bei dem Transfer auch mal wieder bei der Zurechnungsfähigkeit der HSV Verantwortlichen auf, um es mal überspitzt zu formulieren. Diese Zweifel nähren sich – zugegebenermaßen an den von der Bild veröffentlichten Zahlen, die natürlich weder vom HSV noch vom VfB Stuttgart bestätigt oder dementiert wurden. Keinen Sous auf der Naht, werben dafür, die Möglichkeit bis zu 33,3% Anteile bis zum Sommer im Zweifel noch veräußern zu dürfen, und dann holt man einen Spieler, für den man im Aufstiegsfalle über 3 Millionen Euro hinlegen muss, obwohl er zu eben jenem Zeitpunkt (Öczan spielte unter Weinzierl keine Rolle mehr und wäre nie auf 500 Einsatzminuten in dieser Saison gekommen) für 1 Million hätte verpflichtet werden können.

Abgesegnet hat diesen Deal übrigens auch der neue HSV Präsident Marcell Jansen, im Aufsichtsrat bereits in seiner neuen Funktion. Überhaupt ließ Marcell Jansen zu Beginn der Woche keine Möglichkeit aus, sich zu präsentieren. Zunaächst bei den Mitarbeitern des eV und auch der AG und dann natürlich gegenüber der Presse, in einem langen Interview auch bei Rautenperle.TV, in dem er noch einmal deutlich machte, dass er sich an das 24,9% Votum der Mitgliederversammlung gebunden fühle und den Beschluss umsetzen würde. Das wird aber in aller Ruhe geschehen. Jansen holt sich zunächst juristischen Rat ein und dem eigenen bekunden nach, wird das noch ein wenig dauern. Also dieser Punkt steht wie erwartet nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Zwischen den Zeilen lässt sich deutlich die ’schwierige‘ finanzielle Situation des HSV hereuslesen, die offensichtlich doch besser mit dramatisch bezeichnet werden kann. Man werde sich gegebenfalls dann mit den Mitgliedern zusammensetzten, auch Oliver Horn, der Chef der Supporters, hätte diese Bereitschaft für den Fall der Fälle ja bereits angekündigt.

Diese finazielle Schieflage, sorgt natürlich dann auch dafür, dass solche Deals wie jener mit Berkay Özcan zustande kommen, gezahlt wir in der Zukunft, dafür aber ein höherer Preis. Das ist genau jenes Geschäfsgebahren, das bereits unter Hoffmann in seiner ersten Amtszeit im kleinen begann, dann aber immer größere und zum Ende unter Beiersdorfer (aber auch Bruchhagen) letztlich ruinöse Ausmaße annahm.

Akademie Lothar Kannenberg entdeckt Fußballtalent - So selbstzufrieden feiert man sich. Sportkoordinator Fadhel Souaifi (l.) und Leiter Lothar Kannenberg (r.) in Jubelpose: Sauber hingeferkelt!

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Neben Öczan gab es quasi eine weitere Verpflichtung. Der Vertrag mit Bakery Jatta, dem gambischen Flüchtling wurde verlängert. Um 5 Jahre. Das ging schnell, das ging flott und so sind alle zusfrieden wie es scheint. Jatta selber, seine Berater und wahrscheinlich auch noch sein „Entdecker“ Lothar Kannenberg. Der HSV auch und die Presse ohnehin, kann sie das Flüchtlingsmärchen nun doch ungehemmt weiter schreiben. Dumm nur, dass ausgerechnet Jatta selber, mit seiner Aussage, er würde wohl gerne für sein Heimatland Gambia in der N11 spielen wollen, (erneute) Zweifel an dieser ‚Flüchtlingsgeschichte‘ nährt. Nun, mit einem 5 Jahresvertrag ausgestattet (okay mit 300-450.000 EUR p.a. für HSV Verhältnisse der letzten Jahre geradezu mit einem Taschengeld abgespeist) mit inzwischen genügend Geld in der Tasche, mag man sich ja nicht mehr so recht an den Grund seiner Flucht erinnern. Oder hat sich politisch jetzt in Gambia kürzlich etwas Gravierendes ergeben? Ich muss zugeben, ich verfolge das nicht so intensiv. Verfolgt habe ich aber Jattas Entwicklung, von Beginn an, auch und gerade in seinen Einsätzen in der 2. Mannschaft. Ja, er hat sich entwickelt, und ja, er hat aufgrund seiner Schnelligkeit und seiner unorthodoxen Art sowie einer gewissen Abschlußstärke durchaus Potenzial und sicher ein Niveau, das oberhalb der Regionalliga anzusiedeln ist. Ich halte ihn dennoch nicht für 1. Liga tauglich, aber sicherlich wird er mich in Kürze eines besseren belehren. Der Aufstieg ist ja beschlossene Sache.

Der Aufstieg ist beschlossene Sache, das wurde inzwischen auch von höchster Stelle verkündet, der Rathausbalkon ist gebucht, von Hamburgs 1. Bürgermeister Peter Tschentscher höchstpersönlich. Ein Schelm, wer dahinter einen letzten verzweifelten Versuch sieht, den Emirates Bossen eine Vertragsverlängerung mit dem Hamburger Sportverein schmackhaft zu machen. Emirates auf dem Hamburger Rathausmarkt präsentiert, das hätte doch noch einmal was. Und deswegen wird dort ja auch gefeiert, egal, ob die Zweitligameisterschaft geholt wird oder nicht. bei AUFSTIEG, also im Zweifel auch nach Gewinn der Relegation gegen den VfB Stuttgart, bei der Berkay Özcan und Orel Mangala die entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit erzielen.

Zu diesem Zeitpunkt nicht überliefert ist, was der Hamburger Bürgermeister macht, sollte es dem zweiten Hamburger Klub ebenfalls gelingen aufzusteigen. Leiegen sich dann Ryo Miyaichi, Tatsuya Ito und Gotuku Sakai bei einem zünftigen Wißbier gegenseitig in den Armen und jubeln dem Hamburger Volk zu während sich die Ultras in der Bannmeile auf die Glocke hauen? Man weiss es nicht und Gott sei Dank fließt bis dahin ja noch eine Menge Wasser die Elbe hinunter.

Wiewohl die Ausgangslage beim FC St. Pauli ja ohnehin eine andere ist. Der HSV muss aufsteigen (auch wenn gerne etwas anderes behauptet wird), die Kiezkicker müssen nicht. Corny Littmann warnte unlängst gar davor und riet sich noch 2-3 Jahre Zeit zu nehmen um dann finanziell wirklich so gut aufgestellt zu sein, dass man die 1. Liga mit einem entsprechend sportlich starken Team angehen könne, sieht Trainer Kauczinski die Truppe noch nicht so weit und rennt damit bei Christpopher Avevor zumindest offene Türen ein. Viel wird von einem gelungenen Start gegen die Lilien abhängen und wie man dann anschließend gegen Union und den FC Köln über die Runden kommt, gegen die man in der Hinrunde keinen Punkt holen konnte. Am Millerntor harrt man der Dinge die da kommen werden relativ entspannt. Große Teile der Fanschaft, scheinen sich ohnehin mit einem gemütlichen Leben im gesicherten Mittelfeld zufrieden zu geben. Zumindest international ist diese Haltung bei den St. Pauli Fans weit verbreitet. Speziell die Nordamerikakurve (Bezeichnung für die Fanclubs in USA, Canada und Mexico) fühlt sich gerade dort gut aufgehoben und befürchtet, dass bei einem Aufstieg ein Verrat an das Geld vor der Tür stehen würde, was mir natürlich als mehr als naiv erscheint, denn in der 2. Liga muss professionell gearbeitet und gewirtschaftet werden. Der FC St. Pauli kann sich, wenn er sich in den Top 25 in Deutschland etablieren und halten will (an dieser Zielsetzung, die Helmut Schulte dereinst formulierte hat sich meines Wissens nichts geändert) nicht aus dem Kannibalen geschäft ausklinken. Er kann versuchen kreative Wege zu gehen, wie ein angedachtes (wie auch am Ende immer ausssehendes) Genossenschaftsmodell. Machen wir uns nichts vor und ihr Nordamerikafans auch nicht, die USA Reise diente zu Marketingzwecken. Es geht darum den Totenkopf hochzuhalten und es geht darum Umsätze zu generieren, wie man letztlich jedem Gespräch mit dem Merchandising-Geschäftsführer Bernd von Geldern unzweifelhaft entnehmen kann. Ja, man kann natürlich schauen, dass man diese Umsätze mit nachhaltig produzierten Produkten schafft und ja letztlich transportiert man natürlich auch irgendwo noch gewisse Werte, bzw. man spricht Leute und Gruppierungen an, die diese Werte haben und sie verkörpern. Und das ist ein ganz großes Plus der Fanclubs, sei es in Yorkshire, Buffalo, Manchester, Glasgow, New York, Calgary oder wo auch immer. Sie alle engagieren sich vor Ort, verfolgen soziale Projekte, sei es im Sport bei ‚Football for All‘ oder ganz einfach bei der Nachbarschaftshilfe für Obdachlose oder Asylanten. Das ist natürlich aller Ehren wert.

Ich möchte an dieser Stelle gerne auf zwei längere Podcast-Sendungen hinweisen, die die Aktivitäten einiger Auslandsfanclubs des FC St. Pauli näher beleuchten. Ja, sie sind lang und ja, sie sind über den ‚verhassten‘ Konkurrenten aus dem Stadtteil, aber ich finde, sie sind interessant und hörenswert. Man kann anderer Meinung sein, aber dort sind garantiert keine Spinner im Gange und man soll es nicht glauben auch als HSVer ist man dort wohlgelitten, wenn man das Herz auf dem richtigen Fleck hat und über reine Rautendimensionen tellerrandmäßig hinwegdenken kann:


1. MillernTon Extra: FCSP Fanclub in New York – Die East River Pirates

oder zum gleich hierhören:

2. MillernTon Spezial – Internationale Fanclubs FCSP International

oder zum gleich hierhören:

Ein Dank an dieser Stelle an Maik und Yannik vom Millernton für die Idee und Umsetzung.


Es gab natürlich noch jede Menge mehr in dieser Woche, Testspiele, Neuverpflichtungen, Rekordtrikotverkäufe einen echten 8 Millionen Mäzen (nä, KlauMi) und und und, aber das wisst ihr ja alle viel besser als ich. Nächste Woche rollt der Ball wieder. Bis dahin euch allen eine schöne Woche, macht’s gut und lasst euch von eurem Lieblingsverein nicht die Laune verderben.

3 Kommentare

  1. Fohlenstall

    Mal wieder sehr gut ge/beschrieben!

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  2. ky

    Kleiner Stadionbericht zum 2:1 gegen Sandhausen:
    Es war nicht voll, aber immerhin gut 36.500 Zuschauer an einem Mittwoch um 20.30h.
    Die Parkplätze kosten mittlerweile 7 Euro, dafür sind diese weder geräumt noch gestreut – es war arschglatt. Vielleicht hätte ich ausrutschen sollen..

    Der Support von der Nord war schon sehr geil – 90 Minuten wurde getobt und gesungen – bravissimo.

    Die Aufstellung war bekannt, aber Ito agierte niemals zentral, sondern sehr linkslastig; dadurch war die rechte Seite fast immer verwaist – Narey stand häufig sehr frei, wurde aber weder gesucht noch gefunden.

    Um es kurz zu machen: Sandhausen – mit durchgezählten 89 Besuchern statt 170 – war der mit Abstand schlechteste Gegner, den ich in 45 Jahren im Volkspark gesehen habe. Ja, sie haben gut verschoben, auch Pressing versucht, aber wenn der HSV schneller/überraschender spielte (viel zu selten), offenbarten sich Riesen-Lücken. Köln nimmt die wahrscheinlich 7:0 auseinander, und wir zittern uns wieder zum 2:1…

    Was war gut: Lasogga ist ein Knipser; sein Drehschuß ans Lattendreieck wäre wohl ein Tor des Monats geworden. Gideon Jung hat Spielpraxis bekommen, und darauf kann er aufbauen. Douglas Santos zieht auf der Halb-Position vermehrt nach innen, und weiß dort mit Technik, Geschwindigkeit und (zumeist) Übersicht zu glänzen. Pollersbeck sehr solide, und Sakai sehr engagiert (und zweikampfstark).

    Was war schlecht: Chancenverwertung. Holtby fahrlässig, Ito gewohnt nervös.

    Hätten wir noch Demirbay und Rincon im Kader, wir hätten die beste Doppel-Sechs in der 2.Liga- Danke für Nichts, Dietmar Beiersdorfer.

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  3. ky

    btw: Tomas Rincon ging ablösefrei, und wurde nach 1 Jahr vom FC Genua zu Juventus Turin transferiert, für 10 Mio. Euro… Von dort verliehen zum FC Turin, wo er noch immer spielt, in der Serie A.

    Kerim Demirbay war von uns an Düsseldorf verliehen, und bereitete massgeblich den Wiederaustieg vor (mit etlichen Assists). Für 1.8 Mio. an Hoffenheim verkauft, dort Stammspieler und türkischer Nati-Spieler.

    Beide haben einen 1a-Charakter, geben immer alles, aber waren zu schwach für den HSV… Dafür wurde dort nun ein Oliver Poppelbaum nicht nur Direktor Digital, sondern auch Prokurist (lt. eigenen Angaben auf Xing). Der war mal ein (geerbter) Mitarbeiter von mir bei Scholz&Friends, und seien wir ehrlich – auf der Torte nicht zwingend die hellste Kerze…

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