The Shame Procedino as Every Year

Zwischen den Jahren kommt die HSV-Familie für gewöhnlich zusammen und lässt das Jahr Paroli laufen. Da ist grundsätzlich auch nichts Verwerfliches Dubai: Der (verletzte) Papa und die (geölte) Mama treffen auf den reichen Onkel mit seinen Neffen und mit Nichten einem Sack voll Geld im Gepäck – wie in einer schlechten Seifen-Opa. Ein eklatanter Trugschluss, dass der Enkeltrick mit den zärtlichen Cousinen noch funktionieren könne. Die Vetter Jahre sind vorbei. Mit dem Gedanken sollte ein jedes HSV-Mitglied fortan Schwager gehen. Nun aber ‚ran ans Buffet. Dies soll allerdings kein Blog zurück, sondern ein Blog in die Zukunft werden, ohne die Knaller aus der Vergangenheit ausblenden zu wollen. Man muss halt nur wissen, wo man die Pyroklammern ansetzt.

Zweitausendneunzehn soll nun alles besser werden. Die Trainingslager werden nicht nur gebucht, sondern auch vorher gescoutet. Der Nachwuchs wird nicht nur vertraglich gebunden, sondern auch vorher gescoutet. Der neue Präsident wird nicht nur gewählt, sondern auch vorher vom SC geoutet. Die MV wird so ein richtig SC-hoeness Ding werden, so meine Erwartung…!

https://www.youtube.com/watch?v=2hm5tVD18-M

Zweitausendneunzehn wird der Hochmut in seine Schranken verwiesen. Vorbei die Zeiten der Vergleiche mit den Größen des deutschen Fußballs. „Der FC Bayern der 2. Liga“ wird Herr seiner selbst – ständig und immer. The Shame Procedino as Every Year.

Zweitausendneunzehn muss endlich die eigene Identität entwickelt werden. Weniger ausbilden. Mehr ausleihen. Die Leihgeschäfte müssen die Basis des sportlichen Erfolges werden. An Laien soll es ja im Volkspark bekanntlich auch nicht mangeln – kein Wunder bei 6-7% pro Jahr…!

Zweitausendneunzehn kann endlich das Jahr des Umbruchs werden. Die alten Zöpfe können, nein, müssen abgeschnitten werden. ♫ „Komm, wirf den Lasso raus. Wir spielen Becker und die (Voraus-)Ahner. Wir reiten um die Wette – ohne Holtby und ohne Arp…“ ♫♪

https://www.youtube.com/watch?v=-dIRsi3j0uU

Zweitausendneunzehn möchte der kleine Dino aus dem Bälleparadies abgeholt werden und wieder eine Etage höher um mehr Riten spielen nicht nur wegen der TV-Gelder. Aber auch in Sachen Sponsoring und Marketing öffneten sich neue Tierchen. ♫ „Wir stehen Schlange vor dem Star-Dino. Es riecht nach Stier und Sieg und nach Sensation. Die Mannschaft ist in Form und fetzt, denn Hannes Wolf hat sie unter Dampf gesetzt.“ ♫♪

https://www.youtube.com/watch?v=IwuQIdS-hVE

Zurück zum Wesentlichen:

Der neue Präsident
wird äquivalent
zur Erreichung der Lizenz
bestimmt von seinen Fans.

Mit Geld und Macht
worüber sonst man lacht,
werden Lieder gesungen,
die einem aufgezwungen.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing,
ist jedoch nicht Björn sein Ding.
Der Streicher fortan nun mit Cello,
wird meisterlich bald schon Othello.

Auserwählt als Königsmörder,
verweist Cello bloß auf Werder.
Die Nummer Eins im Norden,
nichtmal in der Stadt geworden.

In der Dinot frisst der Teufel auch fliegen,
deshalb hilft auch nur das Derbysiegen.
Die Moral von der Geschicht‘:
Dino-Eier rollen nicht…!

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Mit sportlichen wie neujährlichen Grüßen
– WORTSPIELER –
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3 Kommentare

  1. GVGV

    Ebenso treffend wie unterhaltsam!

    Antworten
  2. AvatarKeule1887

    Mensch Wortspieler, jetzt versteckst du deine Kommentare hier in einem Nischenblog, wo sie keine Sau liest.
    Das kann doch nicht dein Anspruch sein.
    Lass dich in der Rautenperlen authentifizieren und komm zurück.

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    1. GVGV

      Der Anspruch ist hier wohl kaum niedriger, im Gegenteil.
      nur die Masse fehlt. Naja, Masse …

      Antworten

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