Und Tschüß…

Markus Gisdol. Es wurde Zeit….!

Die Entscheidung sich von Trainer Gisdol zu trennen ist

  • richtig,
  • alternativlos,
  • längst überfällig
  • viel zu spät getroffen worden.

Leichtfertig hat man von der Führung her Zeit, Punkte und ein positives Momentum für die Mannschaft verschenkt. VOR der Vorbereitung auf die Rückrunde wäre ein passender Zeitpunkt gewesen. Hier wiederholt der HSV seine Fehler, die er schon bei Slomka und Labbadia beging.

Heribert Bruchhagen zeigt sich keinesfalls entscheidungsfreudiger als der Zauderer Beiersdorfer. Mich enttäuscht sein Wirken maßlos. Vom Regen in die Traufe!  Nicht dass ich ‘Dukaten Didi’ eine Träne nachweinen würde, aber…

5 Punkte ans rettende Ufer, 1 Punkt zum Relegationsplatz. Alles noch drin und dennoch scheint die Situation

  • Trostlos
  • Hilflos
  • Ausweglos

Abgestumpft und ausgelaugt von den Abstiegskämpfen und den Geschehnissen im Klub seit der Ausgliederung (und davor) und angesichts der Grottenkicks der letzten Jahre, die jedwedes spielerische Vermögen vermissen ließen, fällt es (mir) schwer diesen nun anstehenden Trainerwechsel auch nur ansatzweise euphorisch zu begrüßen. Er ist schlichte Notwendigkeit.

“Es ist einem weit egaler als es sein sollte, dass Hollerbach der neue Trainer wird.“   bemerkte der User Krahlinger sehr treffend in der Rautenperle.

Dem ist – an dieser Stelle – von meiner Seite nichts mehr hinzuzufügen. Mir ist heute nicht nach Abrechnung.

5 Kommentare

  1. GVGV

    Richtig, Abrechnung überflüssig, denn längst ist alles gesagt zu der Fülle der Ursachen und Missstände.
    Und das obligatorische Nachtreten lässt sich die wendehalsige Hofpresse eh nicht nehmen.
    Höchst fraglich ist weiterhin, ob der (zu spät) nun erhoffte Impuls wirklich wirksam spürbar wird.
    Ebenso höchst fraglich, wozu dieser eigentlich, so er denn käme und “Erfolg” verhieße, überhaupt führen sollte bzw. könnte.
    Denn ein solcher “Erfolg”, sprich das noch bestmöglich erreichbare, wäre ja nichts mehr als die erneute Wiederholung der eh schon desaströsen Bilanzen der letzten sechs oder sieben Jahre.
    An sich also nichts Erstrebenswertes !
    Das allerdings als Perspektive ist ein gewichtiges Gegenargument

    Antworten
  2. bopsi

    Ich weiß nicht, ob man noch abrechnen muss, zu offensichtlich doch die Missstände.
    Aber geil war es schon, dass Gisdol sein Schicksal in die Hände Holtbys legte … Das zeigt mir, Gisdol wusste gar nicht mehr, was er tun sollte. Nicht dass ich behaupten würde, Gisdol hatte je einen Plan, den hatte er definitiv nie, wie die Zu- und Abgänge eindeutig beweisen.

    Antworten
  3. der Coach

    In der Tat, so etwas wie Aufbruchstimmung sieht man nicht. Und wenn man sich so umschaut, dann weht dem neuen Trainer eine Menge Gegenwind ins Gesicht. Tja, vielleicht ist die Aufbruchstimmung, die Hoffnung einfach verbraucht. Jedes Jahr das Gleiche. Nichts wird wirklich besser. Doch dafür, dass auf Sicht eine wirkliche Entwicklung zum Positiven stattfinden kann und nicht nur gelegentliche Lichtblicke und Strohfeuer, dafür müsste sich beim HSV noch viel mehr ändern. Man hat das Gefühl, die Fans sind müde, erschöpft nach den vielen Jahren des Zitterns und Bangens am Abgrund. Mittlerweile sieht man einfach keine Perspektive mehr, Hoffnung auf Besserung? Drückt sich nur noch in Verzweiflung aus. Die verzweifelte Suche und Hoffnung nach dem großen Anführer, dem Erlöser, der bessere Zeiten bringen möge. Leider schaut man dabei immer auf die gleichen Leute, die aus der Vergangenheit. Die Leute die die Erlösung durch HSV+ versprachen, die gleichen Leute machen jetzt Stimmung für Bernd Hoffmann, dabei hat der noch gar nicht erklärt, wie seine Ziele und Pläne aussehen. Ja, die Suche nach dem Messias eben. Doch die Wahrheit sieht derzeit so aus, dass man mal wieder kurz vor dem Abgrund steht, wie so häufig, irgendwann kann es einfach nicht mehr gutgehen. Jeder weiß das, jeder weiß wie viel Glück der HSV in den letzten Jahren hatte die Klasse zu halten. Aufgebraucht? Mal sehen. Jetzt ist erstmal der neue Trainer da, dem ich viel Glück und vor allem Erfolg wünsche. Und wer weiß, vielleicht wiederholt sich ja ein wenig die Geschichte. Bei seinem Wechsel als Spieler vom FCK zum HSV schlug dem Ex-Paulianer auch jede Menge Gegenwind ins Gesicht, aber mit harter Arbeit, unermüdlichem Einsatz und durchaus sympathischer Art hat er es geschafft zu einem Publikumsliebling zu werden. Er hat seine eigene Art, der Bernd Hollerbach – aber eines kann man ihm nicht vorwerfen – alles zu geben. Ob es reicht? Wir werden sehen…und wieder mal hoffen.

    Antworten
    1. bopsi

      Woher soll die Aufbruchstimmung denn noch kommen?
      Labbadia, bei dem man alles ausblendete und sich nur noch an die tollen ersten 10 Spiele erinnern wollte, kläglich gescheitert.
      Nun der angebliche Konzepttrainer Gisdol, der so offensichtlich gar kein Konzept hat – kläglich gescheitert.
      Dazu die Meldung, dass der HSV ohne Kühne tatsächlich komplett handlungsunfähig ist, was die nicht wenigen Beiersdorfer-Befürworter immer wieder als Hetze abtaten.
      Nein, es dürfte jetzt wirklich jedem klar geworden sein, wie kaputt dieser HSV gemacht wurde. und da hätte es nun schon eines Klopps bedurft, um auch nur noch eine kleine Aufbruchstimmung zu erzeugen.
      Aber es ist doch wohl auch klar, der Trainerwechsel darf erst der erste Schritt von vielen weiter zu erfolgenden sein. Aber wer glaubt ernsthaft daran?

  4. PaderbornerPaderborner

    „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“ (Zitat: Känguru)

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>