Was zählt [und was nicht]

Die Lage ist angespannt, sehr angespannt und die Luft für den Hamburger SV ist sehr dünn geworden, auch wenn man nimmer müde wird diese Situation letztlich als einen unerwarteten, nicht mehr erwarteten Erfolg zu verkaufen.

Das sogenannte ‘Relegations-Endspiel’ steht an. Der Vorstandsvorsitzende wirkt getrieben, müde, von Atemnot getrieben. Man könnte jetzt viel an dieser Stelle darüber schreiben und spekulieren. Das will ich heute nicht. Sicher ist, Heribert Beuchhagen wird sich seinen Job hier deutlich einfacher vorgestellt haben und vieles, was in und um den HSV so vor sich geht, dürfte er sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt haben.

Doch all das, ein Verbrennungs-Didi, ein Hilke, ein Kühne, Schulden, Fehlentscheidungen, Pleiten, Pech und Pannen…all das zählt jetzt genauso wenig, wie die Befürchtung die Ansetzung von Schiedsrichter Gräfe könne letztendlich für den HSV von Nachteil sein.

Es zählt auch nicht, dass der erneut verletzte Lasogga sein Geld nun weiterhin fürs Nichtstun erhält und auch in der 2. Liga keine finanziellen Abstriche hinnehmen muss. Es zählt nicht, wer verletzungsbedingt oder gelbgesperrt passen muss.

Was zählt, ist einzig und allein der Sieg, egal wie, egal mit wem.

Wenn ich zum Italiener gehe, dann interessiert mich nicht, ob der Laden als Geldwäschestation fungiert, welche mafiose Verbindung dort vielleicht Schutzgeld erpresst oder dafür sorgt, dass die dortigen Produkte von ganz bestimmten Unternehmen zu überhöhten Preisen bezogen werden müssen. Mich interessiert, ob die Pizza gut ist. und genau so handhabe ich es für den Rest der Woche mit dem HSV.

Ich sehe den ‘Sport’, den Wettkampf und als Sportler/Wettkämpfer wollte ich immer gewinnen. Jetzt auch, egal wie, alles geben, alles versuchen. Mit den Mitteln, die gerade zur Verfügung stehen.

So wie es auch Trainer Markus Gisdol zu sehen scheint, der auf der heutigen PK auf mich – zwar mit der notwendigen Spannung – aber klar und relaxt auftrat, wie jemand, der weiß, dass er alles Mögliche und Notwendige getan hat, um sich und seine Mannen in einen erfolgreichen Kampf zu schicken.

Wir werden sehen, wie dieser Kampf am Samstag ausgeht. Ich bin gespannt und die Spannung steigt weiter. Das überrascht mich selbst, aber erst, wenn ich bei einem Sieg tatsächlich lauthals das Feiern anfange, besteht Grund zur Sorge, denn dafür ist am Ende doch viel zu viel schief gelaufen beim HSV.

8 Kommentare

  1. ky

    Tja, HL, da unterscheiden wir uns: Mir schmeckt auch eine gute Pizza nicht, wenn die Angestellten ausgebeutet werden, das Finanzamt (und damit wir alle) beschissen werden und die Einnahmen bei der Mafia landen. Wenn die “Guten” obsiegen wollen, müssen sie den Kampf der “Bösen” annehmen. Ansonsten – gute Nacht, Demokratie.

    Samstag erwarte ich einen grauenhaften “Abnutzungskampf”, mit vielen Fouls, am Ende ein 1:1. Dann gegen Braunschweig… Jens Todt und Heribert Bruchhagen haben mein Vertrauen nicht, um den Sumpf in HH trocken zu legen. Da bräuchte es wirklich Profis im Management, die Erfolge aufzuweisen haben.
    Heribert Hainer als VV (Noch Adidas-VV), Mathias Sammer als Spodi, dann würde hier Erfolg eingefordert werden… ja, das kostet Geld, aber besser 5 Mio. mehr für die richtigen Manager als jedes Jahr 15 Mio. Verlust durch Entscheidungen Untalentierter…

    Groß war der HSV immer dann, wenn Leute wie Krohn oder Hoffmann den Vorsitz hatten, Manager wie Netzer am Ruder waren oder Trainer wie Zebec oder Happel hier waren.
    Das waren anerkannte Fachleute aus dem obersten Regal.
    Aber die Möhlmanns, Beiersdorfer etc. haben mit ihrem Mittelmass den Verein auf ihr Niveau herunter gezogen.
    Riesen stellen Riesen ein, Zwerge eben nur Zwerge (alte Management-Weisheit).

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Mir schmeckt auch eine gute Pizza nicht, wenn die Angestellten ausgebeutet werden, das Finanzamt (und damit wir alle) beschissen werden und die Einnahmen bei der Mafia landen.

      Ich WEISS es idR. nicht, wenn ich zum Italiener gehe und forsche auch nicht nach, bevor ich da hin gehe.

      So geht es den meisten eben auch mit dem HSV. Beim HSV, so bei den Anhängern, gibt es dann noch jene, die um die einen oder anderen Umstände wissen, es kritisieren, aber dennoch wie die Lemminge ihr Geld dem Verein zutragen. Leute wie du…und ja, auch ich gehöre dazu, mit dem Betreiben dieses Blogs, mit meinen gezahlten Eintrittsgeldern für die Zwote.

      Und noch etwas, groß war dieser HSV lediglich in Ausnahmefällen, über seine Gesamtgeschichte gesehen, war man immer Mittelmaß in Hamburg auch wenn das mächtig am Selbstverständnis des HSVers und Hamburgers kratzt, aber genau das ist ja das eigentliche Problem: Maßlose Selbstüberschätzung gepaart mit einer unsäglichen Eitelkeit.

    2. WORTSPIELERWORTSPIELER

      gut, dass du [ heluecht ] das nochmal klar gestellt hast wie du den “pizzeria”-vergleich meintest, denn ich fand ihn zunächst auch eher unpassend und so “opportun” wie ich neulich das grundübel des HSV zu skizzieren versuchte.

      es geht hier nicht um “rosa-rote vereinsbrillen”, nein, es geht um SC-heuklappen mit denen das gros am und im kopf herumläuft und gar nicht hinterfragen will, sondern einen grund sucht, seine freizeit möglichst sinnlos für möglichst viel geld verbingen zu können. der HSV ist längst kein verein mehr, was ich nicht als AG-kritik verstanden wissen will, sondern herausheben will, dass es nur um die statussymbole geht: meine dauerkarte. mein mitgliedsausweis. mein HSV. das sonnen im glanze des big business bundesliga ist mehr als nur “en vogue” der begeisterung…

  2. PaderbornerPaderborner

    Die Endspiele 1-3 stehen an und ich werde die 1. Halbzeit von Endspiel Nummer 1 am Samstag in dem liebgewonnen Sport1.de Ticker verfolgen und wenn ich nicht zu müde bin, vielleicht sogar Halbzeit 2.

    Da sich auch in Liga 2 nix ändern würde, drücke ich natürlich die Daumen für den Klassenerhalt und am liebsten sogar das Dieki seinen Status als Rekord-Relegationsspieler nicht weiter ausbauen kann.

    Nach dem die 1-3 Endspiele überstanden sind, beginnt dann das hoffen auf „Umbruch 4.0 Reloaded“ und mal sehen welcher Messias diesmal aus dem Hut gezaubert wird (ich tippe auf Magath, denn der steht schon viel zu lange auf Onkel KlauMi´s Liste).

    Nur der HSV und täglich grüsst das Murmeltier.

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  3. WORTSPIELERWORTSPIELER

    Der Vorstandsvorsitzende wirkt getrieben, müde, von Atemnot getrieben. […] Sicher ist, Heribert Bruchhagen wird sich seinen Job hier deutlich einfacher vorgestellt haben und vieles, was in und um den HSV so vor sich geht, dürfte er sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt haben.

    .
    ein größeres armutszeugnis *sic* könnte man bruchhagen gar nicht ausstellen. jeder, aber wirklich jeder, der sich ein bißchen mehr mit dem HSV beschäftigt als nur die ergebnisse und tabelle anzugucken, MUSS wissen wie dramatsich die lage 2017 war und ist. dabei muss man mitnichten zum innercircle gehören, sondern nur in der lage sein, ein wenig zwischen den zeilen lesen zu können oder den status-quo mit früheren jahren zu vergleich in der lage sein.

    “sanierungsfall”…”lizenzbedinungen statt lizenauflagen”…oder anklagen & prozesse gegen ehemalige vorstandsmitglieder…verschachern von AG-anteilen…

    wenn da ein (neuer) vorsitzender “überrascht” werden kann, der die materie ja auch nicht als neuling übernimmt, dann reicht kopfschütteln nicht mehr aus. man legt immer großen wert darauf, dass man ein mittelständisches wirtschaftsunternhemen sei. geführt wird dieses unternehmen seit jahren von ICH-AGs, hafensängern oder pensionierten verwaltungsfacharbeitern…

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    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du also davon aus, dass der Vorstandsvorsitzende nicht überrascht wurde und die Dinge so erwartet hat, wie vorgefunden, ihm somit lediglich das sportliche Desaster zu schaffen macht? Du bist ja als kritischer Geist bekannt und als solcher wirst du ja wissen, dass immer nur die Spitze des Eisbergs sichtbar wird und der HSV genügend verstecktes und verdecktes Überraschungspotenzial (Hilke) besitzt. Ich bleibe dabei, dass Bruchhagen mit einem derartigen Haufen Scheisse nicht gerechnet hat. Ob er damit hätte rechnen können, in der Gesamtheit eher nicht. Meine Meinung.

  4. Prof. VitzliputzliProf. Vitzliputzli

    HeLuecht sagt:

    Und noch etwas, groß war dieser HSV lediglich in Ausnahmefällen, über seine Gesamtgeschichte gesehen, war man immer Mittelmaß in Hamburg auch wenn das mächtig am Selbstverständnis des HSVers und Hamburgers kratzt, aber genau das ist ja das eigentliche Problem: Maßlose Selbstüberschätzung gepaart mit einer unsäglichen Eitelkeit.

    Ich zitiere diesen Absatz noch mal, um nachfolgend diese Aussage zu bekräftigen.

    Der HSV war von der Weimarer Republik (alle möglichen Nordligen), über die Gauliga (Nordmark bzw. Hamburg) bis zum Ende der Oberliga Nord (1963) DIE dominante Mannschaft, die klare Nummer Eins im Norden. Aber im Vergleich mit dem Westen, Süd-Westen und Süden hinkte der Norden meist stark hinterher. Häufig gab es böse Klatschen, wenn es zu den entscheidenden KO- bzw. Gruppenspielen um die Deutsche Meisterschaft ging.

    Es gab drei Phasen, wo der HSV sich jeweils über mehrere Saisons hinaus etablieren konnte. Einmal die Zeit von 1921 bis 1928. Die zweite Phase von 1955 bis 1963 und die letzte und erfolgreichste Phase von 1974 bis 1987. Ansonsten war alles zwischen leicht überdurchschnittlich bis Abstiegsgefahr dabei…

    Zu guter Letzt noch ein interessantes Portrait über Heribert Bruchhagen in der aktuellen „Die Zeit“, 18.Mai 2017, No 21. Erstaunlich zu welcher Einschätzung „Die Zeit“ zum Ende des Artikels kommt. Hier ein Auszug daraus:

    […] Dann ein Anruf, Bruchhagen erinnert sich: Heribert, kommst du zurück? Wir brauchen dich. Plötzlich rief ihn die Pflicht, den Verein zu retten, mit dem er sich so verbunden fühlt. Denn der HSV steht vor dem Zusammenbruch.[…] Bruchhagen sagt heute, er habe gleich gewusst, dass er das machen muss. Nicht wegducken, wenn es schlecht läuft, nicht weglaufen vor der Verantwortung. Er wusste aber auch: Das ist ein Himmelfahrtskommando.

    Seit 2008 geht es beim HSV sportlich bergab. In den vergangenen drei Jahren spielte der Verein regelmäßig gegen den Abstieg. Sechzehn Trainer hat er in zehn Jahren verschlissen. Dabei sind die Schulden auf über 100 Millionen Euro angewachsen. Nur mit der Hilfe von Mäzen Klaus- Michael Kühne kann der Club die Lizenzauflagen der DFL erfüllen. Der 79-jährige Milliardär kauft
    immer mehr Aktien und hat dadurch immer mehr Einfluss. Ein großer Teil seiner Millionen wurde auf der Suche nach Verantwortlichen für den Misserfolg in Abfindungen an Trainer und Sportdirektoren investiert.

    Das ist die Lage, die Bruchhagen bei seinem Dienstantritt im Dezember 2016 vorgefunden hat. Heute, sechs Monate später, spielt der HSV erneut gegen den Abstieg. […] Gewinnt seine Mannschaft nicht, muss sie wieder in die Relegation. Gewinnt sie da auch nicht, stürzt der HSV in die zweite Liga ab. Es wäre ein Desaster – sportlich und finanziell. Bruchhagen könnte der erste Vorstandsvorsitzende des HSV werden, der einen Abstieg verantworten muss.

    Warum bloß, fragt man sich, tut er sich das noch mal an? Kann dieser Mann wie so viele im Showgeschäft nicht loslassen? […] Heribert Bruchhagen sei ein »erfahrener
    Mann«, heißt es über ihn. Der Heribert, der kann das packen, der hat schon so viel erlebt, sagen seine Mitarbeiter beim HSV. […]

    Warum kommt der HSV nie ohne ein solches Drama am Ende der Saison aus? Verfügt er doch über einen höheren Etat als die Hälfte der Liga, ein stets gefülltes Stadion und eine Tradition, um die ihn viele Konkurrenten beneiden. Eine Frage für jemanden, der sich mit Extremsituationen auskennt. Michael Schulte-Markwort ist ein Hamburger Psychiater, einer der renommiertesten des Landes. Er beschäftigt sich mit Kindern und, weil deren Leid immer mit dem Umfeld zusammenhängt, auch mit ihren Familien. »Es gibt Familien«, sagt Schulte-Markwort, »in denen die Atmosphäre so angespannt ist, dass sie jeden hemmt, der neu dazukommt. So eine Atmosphäre scheint auch beim HSV zu herrschen.«

    […] Der HSV sei ein Clan, sagt Schulte-Markwort, in dem es vor allem ums Geschäft gehe. Das führt dazu, dass fast jeder in diesem Beziehungsgeflecht erst einmal an sich denkt, an sein eigenes Wohl, an seine Karriere. Es gibt Fraktionen und Günstlinge, es gibt einige, die ihr eigenes kleines Business vorantreiben, immer in der Hoffnung, berühmt zu werden – und reich.

    Viel zu häufig wurden in den vergangenen Jahren Menschen von außen geholt, die als Retter angekündigt wurden. Viel zu häufig scheiterten sie an den Erwartungen. Das Scheitern erzeugte Verunsicherung. Es mangelt nicht nur an Vertrauen, sondern an gewachsener Rollenverteilung, an Hierarchie.

    Heribert Bruchhagen muss nun die Rolle des Clanführers übernehmen. Die Frage ist: Ist er der Richtige, um das Auseinanderbrechen dieses Vereins zu verhindern, falls die Mannschaft wirklich absteigen sollte? […] Bruchhagen, »Ich komme nicht an und sage: Ich, der Oberschlaue, bestimme, wie es hier zu laufen hat.« […] Bruchhagen gab keine großen Erklärungen ab, machte keine Versprechungen, von denen er ohnehin wusste, dass er sie nicht halten kann. »In einer Extremsituation führt Zerstören zu noch mehr Unsicherheit«, sagt er. Bruchhagen ist ein Entscheider, der entschieden hat, erst mal wenig zu entscheiden. Er will sich reingraben in den Verein, in die Strukturen seines Clans. Es ist ein einsamer Kampf gegen die Zeit. […]

    […] Wenn die Situation besonders angespannt sei, müsse man nicht für noch mehr Zuspitzung sorgen. Er will sich die Behutsamkeit leisten, weil sie die Summe seiner Erfahrungen nach einem halben Jahrhundert im Fußballgeschäft sei. […] Wenn er sich überhaupt etwas einbildet, dann auf seine Erfahrung. Da soll ihm keiner kommen.[…]

    […] Durchgreifen wollen aber auch zwei andere Männer, die ebenfalls ein enges Vertrauensverhältnis verbindet: Bernhard Peters, der sich um die Entwicklung im Nachwuchsbereich kümmert, und Trainer Markus Gisdol. Sie kennen sich aus
    Hoffenheim, Peters war der Mentor von Gisdol. Die beiden verkörpern die Moderne, den Gegensatz zu Bruchhagens Old-School-Art: Sie sind Vertreter des »modernen« Fußballs,[…] Bruchhagen lässt sie nicht einfach gewähren, er will wissen und verstehen, wie sie arbeiten, […]

    Er kennt die feinen Unterschiede, weiß, dass jedes dominante Auftreten in der Öffentlichkeit in dieser sensiblen Situation zu einer Spaltung führen kann. Und so kommt es dazu, dass der Verein zwar ähnlich gefährdet ist wie vor zwei Jahren, die öffentliche Diskussion über den Trainer jedoch ausbleibt. Zumindest von innen heraus strahlt der HSV Stabilität in einer Zeit der Ungewissheit aus. Diese extreme Form der Zurückhaltung des obersten Chefs birgt jedoch auch eine Gefahr für ihn selbst, sagt Psychiater Schulte-Markwort: »Bruchhagen ist der Entscheider, auf dem alle Verantwortung lastet. Wenn er das nicht merkt und nicht handelt, kriegt er ein Problem.«

    Am kommenden Samstag wird sich zeigen, ob es richtig war, den Clan nicht wie ein Anführer über Kontrolle, sondern wie ein Familienvater mit Vertrauen zu führen. Denn sollte der Verein absteigen, wird ein Verantwortlicher für dieses Drama gesucht. Heribert Bruchhagen könnte der Erste sein, der gehen muss. […] Es war nicht die Eitelkeit, die ihn zurück nach Hamburg führte, sondern die Liebe zu seinem Verein. Dafür scheint er sich sogar mit der Rolle des Bauernopfers zu arrangieren.

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  5. Aradia

    Das Wort zum Sonntag.
    Hallo ihr Lieben,
    bin total deprimiert!
    .
    Da rührt man und rührt man im Kochtopf und wartet bis Vollmond
    um zu erfahren, steigen sie ab oder nicht und dann kommt son
    Frischling aus ner fremden Stadt und bringt die Hüpfer zum kreiseln.
    Dabei habe ich genau gesehen wie der HSV ab gestiegen ist.
    Im Kochtopf sah ich das weinerliche Gesicht von Gisdol und Bruchhagen.
    Und die Balltreiber heulten alle weil ihnen gesagt wurde das der Urlaub
    gestrichen wird.
    Und nun?
    .
    Also nach kurzer Beratung mit meinen Schwestern waren wir uns einig
    das die Hüpfer wegen ihres antreiben und schreien bestraft werden müssen.
    .
    Wir sind uns einig, dass die Mannschaft so wie sie spielt, zusammen
    bleiben muss. Einige Querulanten die zu fleissig sind und
    für Schlafunterbrechungen sorgten werden aussortiert.
    Einige neue Störenfriede werden gekauft von Bremen, Rostock
    und Dresden damit die Mischung wieder stimmt .
    Des weiteren werden die Spieler auf der Streckbank grösser gemacht
    um das so beliebte Kopfpingpong im Mittelfeld länger durch zu halten.
    Die Hüpfer müssen dabei immer in die Hände klatschen.
    .
    Das Ball abwischen und das Beifall klatschen werden fester Bestandteil
    des Spieles. Auch bei Eigentore!
    Ausser dem wird der interne “rote Karte Pokal” eingeführt.
    Der Sieger wird vom Training freigestellt.
    .
    Dies alles hätte nicht nötig getan wenn die Balltreiber wie es sich gehört,
    verloren hätten und damit ihren Verein unterstützt hätten um
    Relegationsmeister zu werden und ihren Verein um einige Millionen
    angereichert hätten.

    Ja und so müssen alle dieses alte Karussell weiter ertragen.
    Die Leierkastenmusik, die Lostrommeln mit ihren Nieten,
    und hau den Lukas und das schöne Feuerwerk.
    Dabei hätte der HSV auch mal erster sein können in der Liga 2.
    Aber graue Maus, Didi danken und Michi in die Pfanne hauen
    wird bevorzugt.
    .
    So wird das nix.
    Dann steigen wir eben nächstes Jahr ab.
    Basta!
    :
    So …….nun geh ich in den Keller……..
    Wer war noch mal Meister geworden…….gähn…..
    .
    .

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