Wenn der Gönner (öffentlich) zum Erpresser wird…

Wenn der Gönner zum Erpresser wird und das ganz ungeniert und offen ausspricht und man nicht umhin kommt zu applaudieren, dann weiss man, wo der HSV gelandet ist und wie es um ihn steht.

„Ich war Befürworter der unter dem Namen „HSVPlus“ vor ca. drei Jahren gestarteten Initiative, die vor allem von den Herren Otto Rieckhoff und Karl Gernandt erfolgreich umgesetzt wurde. Sie hatte u.a. zum Gegenstand, dass bei Gründung der HSV Fussball AG ein von den Initiatoren selbst bestimmter Aufsichtsrat eingesetzt wurde, der aus sechs Personen bestand. Karl Gernandt wurde damals Aufsichtsratsvorsitzender. Aus vielerlei Gründen hat “HSVPlus“ nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Der HSV kämpfte auch in den vergangenen Jahren wieder gegen den Abstieg, dem er zumeist knapp entronnen ist. Ende vergangenen Jahres wurde der vom Aufsichtsrat zwei Jahre zuvor bestellte Vorstandvorsitzende Dietmar Beiersdorfer durch Heribert Bruchhagen ersetzt. Letzterer verpflichtete Jens Todt als Sportdirektor. Diese Herren waren im Kampf gegen den Abstieg erfolgreich, schafften es aber nicht, die Mannschaft zur Saison 2017/18 so zu verbessern, dass sie sich in der Bundesliga-Tabelle gut platzieren konnte – im Gegenteil, wieder wurde das Thema „Abstieg“ akut. Ausgerechnet in dieser prekären Situation soll der Aufsichtsrat der HSV Fussball AG neu gewählt werden und sich diesmal nicht aus unabhängigen Persönlichkeiten zusammensetzen, die über Führungs- und Wirtschaftskompetenz verfügen, sondern aus grösstenteils vereinsabhängigen Personen, die einseitig von Vereinspräsident Jens Meier nach Anhörung eines Beirats bestimmt werden sollen. Deshalb hat sich Karl Gernandt entschlossen, einem solchen Aufsichtsrat nicht mehr anzugehören. Ich trete dafür ein, dass

1. der voraussichtliche Wahlvorschlag des Vereinspräsidenten nicht zum Zuge kommt,

2. eine „HSVPlus2“-Initiative gestartet wird, die es ermöglicht, dass auch zukünftig ein unabhängiger Aufsichtsrat bestimmt wird,

3. dem zukünftigen Aufsichtsrat der HSV Fussball AG qualifizierte und unabhängige Persönlichkeiten mehrheitlich mit wirtschaftlicher Kompetenz angehören sollen.

Ich erkläre hiermit, dass ich der HSV Fussball AG zukünftig nur dann eine finanzielle Unterstützung gewähren werde, wenn sie über den von mir befürworteten, unabhängigen und kompetenten Aufsichtsrat verfügt und es diesem gelingt, Persönlichkeiten für die Führung der HSV Fussball AG zu gewinnen, die über grosse Managementqualität und -erfahrung verfügen.“

Tja, da haben der VV und der Spodi noch eine Luschenbreitseite mitgekriegt. Stürmische Zeiten an der Sylvesterallee und ich kann mir ein Schmunzeln, ach was ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Ob und inwieweit künftig HSV plus Ideen aufgenommen und realisiert werden, darf dennoch bezweifelt werden.

Ein Gutes hat es in jedem Fall: Fiete erhält zumindest einen Tag etwas Ruhe.

10 Kommentare

  1. WORTSPIELERWORTSPIELER

    Perfektes Timing. [ http://heluecht.stupid-and-slow.de/ein-loch-ist-im-timer-lieber-herri/ ] Länderspielpause und genug Zeit, sich auf die Themen rund um den “schnöden Mammon” und Grabenkämpfe zu konzentrieren. Die Zeit der Klatschen ist ja auch vorbei. Schöne Pressemitteilung vom KMK, nachdem “Tabula Karla” aka “Pattex-Heidi” vollkommen FREIWILLIG entschied, dem AR nicht mehr anzugehören. So nicht, Freunde. So nicht.

    Der (sportliche) Abstieg ist gerade zu dem Akten gelegt, da kann man sich jetzt auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind abgesteckt und gesichert. “HSVplus2″ ist die einzige AlternaTiefe. Punkt.

    Mit 20% der HSV-Anteile sollte ein Mitglied im AR durchaus legitimiert sein, aber die wirtschaftliche Kompetenz von Gernandt, Bönte & Co. waren so unterdurchschnittlich wie Todts Pläne für die Stabilisierung der Mannschaft.

    Wenn sich der AR täglich mit dem HSV beschäftigt und der “Gönner” sich nunmehr in die Wahlen des AR einzubringen versucht, mischt sich KMK dann nicht auch ins Tagesgeschäft ein…?!

    Wenn Frank Rost und Marcell Jansen endlich ans Ruder kommen, dann wird der Volkspark endlich wieder zum Volkspark. Àrpropos, in 1,5 Jahren heisst die Schüssel dann endlich “Kühne”-Arena, weil Senf und Gurken derzeit gut laufen…!!! Ich doppelschwöre beim Dino, dass ich per sofort Mitglied werden würde, wenn der HSV diese Juxrakete zündete…

    Antworten
  2. WORTSPIELERWORTSPIELER

    “Interview: HSV-Aufsichtsratschef Jens Meier kündigt seinen Rücktritt an

    >>> https://www.youtube.com/watch?v=3BbXWD71eKA

    Antworten
  3. WORTSPIELERWORTSPIELER

    das problem des HSV ist nicht, dass KMK dem HSV kein geld – egal ob im winter oder sonstwann – mehr zur verfügung stellen wird, sondern dass der HSV noch etliche darlehen an den “gönner” bedienen wird müssen. nicht alle geldflüsse wurdne in besserungsscheine, anteile & co. umgewandelt…

    der normaldenkende würde ob der jüngsten entwicklung erwarten, dass der vereins-meier schon einen investor an der angel hat, den er zu präsentieren weiß, aber beim “HSV 2017″ ist viel eher zu erwarten, dass man kein ausstiegsszenario vorbereitet hat und ab januar das damoklesschwert an einem seidenen faden hängen wird…

    Antworten
  4. WORTSPIELERWORTSPIELER

    hamburg im september 2013

    „HSVplus“ ist also – nach ansicht des videos – nur eine verlagerung der entscheidungsgewalten seitens der fans…! mit „schwarz-weiß-blauem blut“ [ btw: erstaunliche aussage, wo die vereinsfarben doch „blau-weiß-schwarz“ lauten ] und der „raute im herzen“ sollen die protagonisten also auch in zukunft von den fans ausgewählt werden. dies wird aber auch auch in zukunft nicht dafür sorgen, dass tore geschossen werden und sicher auch nicht, dass spieler gekauft werden können, die dieses erledigen…!!! von europäischen ehren und meriten ganz zu schweigen.

    ich sehe jetzt nicht, dass der neue beirat – u.a. bestehend aus dem SC-chef sowie „ehren- / verdienstvollen HSVern“, die u.a. vom SC-chef (!) ausgewählt werden – vernünftigere entscheidungen treffen kann und wird als der jetzige AR, da sich die schlinge doch immer wieder um die PERSONEN, die die ämter bekleiden, ziehen wird. der einfluss des SC-chefes ist gemäß „HSVplus“ doch sogar vergößert, wenn der selbige sich mit dem „vorsitzenden der amateure“ und dem „ehrenratsvorsitzendem“ die vier weiteren protagonisten des siebenköpfigen beirates aussuchen darf. die macht des SC wird größer – nicht kleiner. vom davon ausgehenden klüngel ganz zu schweigen, denn die aussage im video ist ja selten lächerlich:

    „der hochkarätig (!) besetzte beirat und wahlausschuss stellt sicher (!), dass nicht irgendwer zur präsidentenwahl antritt, sondern männer und frauen mit sachverstand…“

    das „beileid“, äh, der beirat wachte zudem auch über die finanzen des vereins.

    es wäre ja auf amateurebene noch alles „okay“, aber warum dieser – nennen wir das kind beim namen – SC-präsident dann auch im AR der „HSV AG“ sitzen muss, macht das ganze doch wieder unglaubwürdig und vor allem nicht besser. vielleicht mag man so die SC-leute für sich gewinnen, aber es wäre halt nur ein reförmchen, weil noch immer mitglieder bzw. fans vielzuviel einfluss hätten, der ihnen nicht zusteht.

    die begründung für die ausgliederung von EOR und seinem team ist zudem irreführend, da es auch mit der „HSV AG“ keine garantie gibt, den „HSV professioneller in den internationalen fußball zu führen“ (o-ton). hier wird suggeriert, dass die ausgliederung das allheilmittel und fortan die CL an der sylvesterallee anklopfte…!

    ich selbst bin „pro: ausgliederung“, aber unter dem gesichtspunkt der besseren vermarktung und des ausbleibens von fan-bestimmung. so wie sich das EOR-projekt darstellt, wird der SC bzw. der SC-chef mindestens genauso viel einfluss – eher mehr als jemals zuvor – haben, wie es dem HSV schädlich ist, da der SC-chef einfluss auf sämtliche gremien des „neuen“ HSV haben wird. à propos „NEU“, die verknüpfung der ausgegliederten profiabteilung („HSV AG“) mit dem gesamtverein („HSV e.V.“) bringt letztlich nur ein gremium mehr, das mitentscheiden kann. die anzahl der räte würde nur auf beirat und aufsichtsrat verteilt. die anzahl an potenziellen gegnern bliebe letztendlich für die hauptverantwortlichen der profis gleich – und somit auch die gefahr für neid, missgunst und andere störfeuer aus den reihen des SC und der mitgliedschaft.

    ja, das video ist anschaulich und für viele greifbar, doch werden die probleme des HSV – allen voran das personal – damit nicht aufgefangen. und noch einmal: der SC bzw. SC-chef gewönne an macht, was nun einmal das grundübel des HSV ist, dass fans mitbestimmen und nicht profis.

    ergo mein vorschlag: ausgliederung mit 24,9% möglichen anteilsverkäufen ohne mögliche ausweitung aufs maximum (stichwort: „50+1“) ohne weitere satzungsänderungen. präsidium mit 4 personen: 2x wirtschaft. 2x sport, davon ein medienprofi, der die kommunikation innerhalb und außerhalb des HSV steuert. dazu einen AR mit 6 personen, dessen vorsitzender doppeltes stimmrecht bei pattsituationen hat. drei AR aus der MV-gewählt – von mir aus auch ein „supporter“-vertreter. zwei AR ergeben sich aus den anteilseignern. der letzte AR ist der jeweils letzte VV oder sein stellvertreter. die mitglieder / fans kümmern sich fortan um repräsentation des vereins und versuchen ihre ureigenen p(y)robleme in den griff zu bekommen.

    https://hsv-blog.abendblatt.de/2013/09/03/lasogga-van-der-vaart-rieckhoff-und-co/comment-page-1/#comment-849564

    herzlichen beirat, HSV.

    Antworten
  5. Aradia

    Ja ja der Fiete :-)
    Dem einen sein Fiete, dem anderen sein Per und so hat jeder seinen
    Sympathie-Träger.Das Michi auf den Tisch haut hat die Ursache darin
    das alles schön geredet wird und, dass ziemlich bestimmend.
    Und das sich die Abgewählten wieder hervor trauen zeigt die schwache
    Führung.In einer welchen Welt lebt man um mit dem jetzigen HSV an zu geben
    und dabei seinen Stolz zu verlieren.Jansen als AR zeigt die Qualität der
    Suchenden.

    Antworten
    1. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

      Nun ist es aber ja so, dass derjenige der hier immer wieder Millionen in das Fass ohne Boden bürgert, es genau jenen überlässt bzw. aufdrängt, die er Wochen später als Luschen bezeichnet und mehr oder weniger unverhohlen der Unfähigkeit bezichtigt. Und gerade sein Mann, der Herr Gernandt war ja nun wahrlich kein Ruhmesblatt im AR, so dass man entweder eine Kühne Strategie vermuten muss oder aber eine multiple Persönlichkeit.

      Wie dem auch sei, es bleibt die Wahl zwischen Pest und Cholera und davor wird den HSV auch ein Fiete nicht retten und kein Ito oder wer auch immer.

  6. HetschfongHetschfong

    Sehr guten Kommentar im Rautenforum gelesen mit dem ich chloroform geh eund mir viel Schreiberei sparen kann. Aber lest selbst….er stammt vom User Novalover.
    .

    1. Er schreibt “Ausgerechnet in dieser prekären Situation soll der Aufsichtsrat der HSV Fussball AG neu gewählt werden “…
    Schon hier liegt er falsch. Was ein Blick in die Satzung bestätigt, heißt es doch dort:
    “Die Amtszeit der gewählten Aufsichtsratsmitglieder dauert bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das 4. Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt.”
    Diese findet im Januar statt, bis dahin muss es eben einfach Kandidaten geben die es machen wollen. Meier macht nichts anderes als sich an die Satzung zu halten.

    2. Kühne schreibt weiter “…die einseitig von Vereinspräsident Jens Meier nach Anhörung eines Beirats bestimmt werden sollen”
    Auch hier liegt er falsch. Der Ablauf zur Wahl des Aufsichtsrates ist ebenfalls satzungsgemäß festgelegt. Hier muss der Vorstand des e.V., also Meier, als größtem Gesellschafter der HSV Fußball AG Personen benennen und diese dem Beirat vorlegen. Der Beirat prüft diese und spricht lediglich ein Empfehlung aus. Gewählt wird der neue AR dann auf der Hauptversammlung (siehe oben), bei der Herr Kühne als zweitgrößter Anteilseigner dann gern teilnehmen und selber wählen kann.

    Beides ist genau so als Teil der Ausgliederung von den Mitgliedern beschlossen worden, eben um genau NICHT mehr aus diesen heraus das höchste Kontrollorgan zu wählen, aber trotzdem noch als e.V. Einfluss auf selbiges zu haben.
    Auch Herrn Kühne war das bekannt. Nun dreist ein “HSVplus2″ zu fordern weil man seine Lieblinge nicht mehr im Aufsichtsrat hat ist schon dreist und außerordentlich populistisch!

    3. Kühne schreibt ebenfalls “….und sich diesmal nicht aus unabhängigen Persönlichkeiten zusammensetzen, die über Führungs- und Wirtschaftskompetenz verfügen…”
    Sorry, aber wenn ich lese wer da genannt ist: Der Vorstandsvorsitzende der HEK, der Vorstandsvorsitzende von Hapag Lloyd (an denen Kühne übrigens ebenfalls das größte private Anteilspaket hält, er also seinem eigenen Vorstand kaufmännische Kompetenz abspricht!), Marcel Jansen als sportliche Kompetenz (die ja hier immer vehement gefordert wird!).
    Das sind alles keine Aldi-Kassierer, das sind gestandene hanseatische Kaufleute und Manager, selbst Jansen verfügt über hinreichende betriebswirtschaftliche Kompetenz.
    Mit diesen Leuten, dazu Peters und Meier, als Kontrollorgan könnte ich persönlich bestens leben…

    Schauen wir uns nun mal an was “Kühnes Leute” so erreicht haben:
    Die fest in der ursprünglichen Fassung von HSVplus” vorgesehenen Entschuldung ist krachend gescheitert! Großen Anteil daran hat auch Kühne, der immer wieder Druck auf die handelnden Personen ausgeübt hat (Stichwort Bobby Woods völlig sinnlose Gehaltsverdoppelung als Druckmittel für Gisdols Wunschspieler Hahn).
    Die Erhöhung des Eigenkapitals durch Anteilsverkäufe ist ebenso ein Rohrkrepierer, weil man anstatt zu entschulden immer höhere Schuldenberge aufgetürmt hat für die Kühne mit Anteilskäufen ausgeglichen hat. Der ursprüngliche Gedanke diese Gelder in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur zu investieren ist also ebenfalls gescheitert.
    Ist-Zustand: Der Verein / die AG ist verschuldet wie noch nie, die Gehaltskosten steigen weiter an, der sportliche Erfolg ist mehr als überschaubar. All das unter den wachen Augen von Kühnes Auserwählten.
    Und genau diese Typen will er nun mit einem ganz plumpen Erpressungsversuch weiter im AR halten? Das kann er wohl kaum ernst meinen….

    Natürlich war die Ausgliederung wichtig und notwendig, natürlich waren Typen wie Ertel, Jarchow, Erhardt, Klüver oder Hunke die Totengräber des e.V. Natürlich muss man einem neuen Konstrukt Zeit geben um zu wachsen. Und wenn man dann feststellt das man dafür das falsche Personal hat, dann muss man dieses ändern.
    Nur hat das niemals, absolut niemals ein Investor zu entscheiden! Zumal er solche Spielchen nicht zum ersten Mal macht: Kreuzer war ihm nicht gut genug, an Knäbel hat er herum gemäkelt, kein Trainer war gut genug, die Spieler (übrigens zu einem Großteil von ihm finanziert) sind über Nacht alles “Luschen”.
    Jetzt sägt er ganz offen am Stuhl von Todt und Bruchhagen. War nicht eine der Hauptargumente von HSVplus auch endlich Ruhe in den Verein zu bekommen und den Selbstdarstellern keine Bühne mehr zu bieten? Ich finde im großen und ganzen ist das gerade Bruchhagen sehr gut gelungen. Der Einzige der seit Jahren immer und immer wieder Unfrieden stiftet ist Kühne. Dabei benimmt er sich des öfteren nicht wie ein seriöser Unternehmer sondern wie ein bockiges Kind (“Ich möchte van der Vaart wieder beim HSV sehen”. Das sportliche Ergebnis ist bekannt).

    Antworten
  7. PaderbornerPaderborner

    Werden die Stühle auf der Titanic schon wieder neu verteilt?

    Antworten
  8. HeLuechtHeLuecht (Beitrag Autor)

    Welcher Investor/Geldgeber würde sich bei der jetzigen Gemengelage denn überhaupt beim HSV engagieren wollen?

    Richtig, niemand! Denn sonst wären die strategischen Partner von Gewicht ja längst von den Herren Gernandt und Beiersdorfer wie vollmundig angekündigt worden. Sie sind nicht da, in Hamburg, wie auch in anderen Sportarten nicht.

    Der HSV hängt am Tropf von Kühne. Diese Tatsache ist schon lange nicht mehr von der Hand zu weisen. Nun mag man darüber diskutieren, ob dies hätte vermieden werden können, wenn man auf das Geld verzichtet hätte, jenes Geld, das häufig ja nur zweckgebunden für einen Spieler von Kühnes Gnaden geflossen ist.

    Beiersdorfer behauptete, er hätte während seiner Amtszeit zweimal die Insolvenz abgewendet, ohne die Kühne Gelder wäre das wohl kaum gelungen. Und auch unter Bruchhagen wäre die Lizenz ohne die Kühne Gelder ein Problem geworden.

    Wer aber vermag mit Sicherheit zu sagen, dass KMK nicht auch bestimmte ‘Forderungen’ gestellt hat? “Ich gebe Geld für die Lizenz, aber dann müsst ihr auch noch diesen oder jenen Spieler verpflichten”

    Ist Kühnes Wahrnehmung wirklich so getrübt, dass er nicht weiß, wem er sein Geld anvertraut? Oder ist es nicht doch vielleicht so, dass er es ganz genau weiss und ein Kalkül dahintersteckt? Denn eines ist sicher, (gänzlich) uneigennützig ist sein andauerndes finanzielles Engagement nicht, dazu ist Kühne zu sehr und durch und durch Kaufmann.

    Selbstverständlich steht es ihm zu, frei zu entscheiden, ob er geben will (zu seinen Konditionen) oder nicht.

    Nur, er hätte ja bereits wiederholt angekündigt, sich nicht mehr finanziell engagieren zu wollen? Warum tut er es dann doch immer wieder?

    Letztlich bleibt nur Spekulation und egal was kommt, es kommen noch schwerere Zeiten auf den HSV zu. Mit oder ohne Herrn Kühne!!!

    Antworten
  9. GVGV

    Pest oder Cholera, Regen oder traufe, Teufel oder Beelzebub…
    Da bleibt nur Verweigerung. Nicht ins Stadion (wem gehört das eigentlich gerade?), keine Parteinahme und schon garkeine Mopo,Blöd oder HA.
    Alles gleich schlimm.
    Welch ein Schmierentheater – habt mehr Respekt vor dem Großen Dino :-D

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>