Wie Hannes aus dem Fleischwolf?

Das oberste Gebot der Höflichkeit im Schneckentempo um die Aufstiegsplätze zur 1.Liga lautet: „Bitte nach ihnen!“ Schon seit Wochen übertreffen sich die Aufstiegskandidaten der 2.Liga damit, eine Schwächeperiode bzw. den jeweiligen Ausrutscher eines Konkurrenten nicht zu nutzen, um sich dann entscheidend abzusetzen. Mannschaften aus dem tabellarischen Mittelfeld bzw. die noch um den Klassenerhalt kämpfen müssen, präsentieren sich selbstbewusster, stabiler, zweikampfstärker und überraschen die sogenannten Favoriten auch mit spielerischen Elementen. Während man bei Teams wie Paderborn, Heidenheim oder auch H.Kiel weiß Gott nicht von einer enttäuschenden Saison/Entwicklung sprechen kann, ist es beim HSV schon anders gelagert. Der Verein zeigt sich seit der Winterpause von seiner dunkelsten Seite. Man stolpert von einem Leistungsloch in das nächste.

Zwei Spieltage vor Beendigung der regulären Saison, liegen die Nerven relativ blank. Erstmals verschafften sich die Anhänger des HSV schon während des Ingolstadt-Spiels so richtig Luft. Viele Monate ertrugen die Zuschauer die mehr als dürftige Magerkost, die der HSV im Unterhaus des deutschen Profifußballs überwiegend auf dem Platz servierte. Inzwischen hat sich auch immer mehr die Meinung breit gemacht, dass es gar nicht so ratsam wäre, einen „zufälligen“ Aufstieg noch gutzuheißen. Doch der Mythos lebt weiter. Der Mythos des ewigen Traditionsvereins, des Unabsteigbaren, der über allen Zweifel erhabene Bundesliga-Dino. Weiterhin lockt der HSV Zehntausende ins Stadion. Die überwiegende Mehrzahl der Anhänger wird schnell verzeihen und dem HSV bedingungslos (kritiklos?) die Treue halten, obwohl während der gesamten 2.Liga-Saison der Schmalhans Küchenmeister war. Truppenverpflegung Epa war meist auf dem Speiseplan. Kaum eine Mahlzeit war wirklich schmackhaft. Bei einigen schien das Verfallsdatum sogar abgelaufen zu sein.

Zu viele Baustellen sowohl im sportlichen, als auch im wirtschaftlichen Bereich, die es sinnvoller erscheinen lassen, eine Gesundung auf allen Ebenen eher in der 2.Liga herbeizuführen. Die Frage stellt sich nur dann, mit welchem Personal diese Ziele erreicht werden sollen. Die aktuell Verantwortlichen haben zumindest in den letzten Monaten reichlich Angriffsfläche geboten, um ihre Qualitäten, Professionalität, Führungskraft und Loyalität zum Verein in Frage zu stellen. Der HSV kann sein gestecktes Ziel nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Das gehört zur aktuellen Lageeinschätzung dazu, wenn es um die zwingend sportliche Entwicklung geht, die der Vereinsvorsitzende Bernd Hoffmann stets als primäres Ziel ausgegeben hatte. Und damit war ein sofortiger Wiederaufstieg verbunden. Mit 2 Siegen hätte man zumindest den Relegationsplatz sicher. Ein traumatisches Trostpflaster, das dann ein weiteres Kapitel in der unsäglichen Relegationsgeschichte des HSV einnehmen würde.

Unabhängig vom Saisonausgang, muss sportlich gesehen die erste Spielzeit des HSV in der Zweitklassigkeit als Stillstand, wenn nicht gar als ein weiterer Rückschritt betrachtet werden. Dem zum Selbstzweck verkommenen Ballbesitzfußball unter Titz, folgte unter Hannes Wolf ein leicht veränderter Spielstil, der zwar auch auf viel Ballbesitz angelegt ist, aber die einzelnen Mannschaftsteile weiter vorrücken lässt. Dadurch wirkt der Aufbau ein wenig zielstrebiger, als zur Titz-Zeit, wo der Torhüter extrem in die Ballzirkulation miteinbezogen wurde. Nichtsdestotrotz muss festgestellt werden, dass eine entscheidende positive Entwicklung nicht zu erkennen ist. Woran das liegt, hat sicherlich viele Gründe und darf nicht nur am Trainer Hannes Wolf festgemacht werden.

Jeder Trainer im professionellen Fußball, der aktuell keinen Verein trainiert und sich in der Warteschleife befindet, beobachtet die Ligen, beschäftigt sich intensiv mit den Vereinen und ihren jeweiligen Spielern. Besonders junge und/oder noch unerfahrene Trainer müssen bei Angeboten die Vereinsverantwortlichen überzeugen, dass sie genau der richtige sind. Ich gehe also davon aus, dass Hannes Wolf ähnlich verfahren ist. Kein Trainer wird ja gezwungen, einen Trainerposten zu bekleiden, obwohl er aus unterschiedlichen Gründen Vorbehalte gegenüber dem Verein hat. Aber diesen Luxus können sich halt nur wenige erlauben.

„Die Versuchung, Hamburg zu übernehmen, war groß. Aber während der Gespräche fühlte ich mich wie in einer Zwickmühle. Ich wollte einen Top-Bundesligisten übernehmen. Aber in Hamburg hatte ich das Gefühl, dass ich mich auf meiner zweiten Trainerstation übernehmen könnte. Ich sollte dort mehr sein als Trainer.“

https://www.goal.com/de/news/827/bundesliga/2015/06/07/12501052/tuchel-versuchung-hamburg-zu-%C3%BCbernehmen-war-gro%C3%9F

 

Die Erwartungshaltungen beim HSV sind aufgrund der jahrelangen chaotischen Zustände im Verein inzwischen völlig absurd und realitätsfern. Aber das hält natürlich einen Trainer nicht davon ab, einen Versuch beim „großen Traditionsverein“ zu unternehmen, denn es wird noch immer gut bezahlt und bei Misserfolg und vorzeitiger Entlassung, folgt die obligatorische Abfindung.

Hannes Wolf droht das Schicksal seiner vielen Vorgänger beim HSV zu erleiden. Er hat inzwischen vieles unternommen, um den Umschwung herbeizuführen, aber kaum eine Maßnahme greift und verpufft letztendlich. Überraschende Auf- bzw. Umstellungen werfen bei einem negativen Lauf automatisch Fragen auf. Wieder einmal lassen die HSV-Spieler ihren Trainer im Regen stehen und wieder enttäuschen diejenigen, die auch den Abstieg aus der 1.Liga mit zu verantworten hatten. Immerhin unterließen es die HSV-Verantwortlichen, ihren Trainer beim Auftritt im NDR-Sportclub mit unbedachten Aussagen auflaufen zu lassen, wie es seinerzeit beim VFB Stuttgart passierte, als der damalige Sportdirektor Reschke Kritik an der taktischen und spielerischen Ausrichtung im ZDF äußerte, wo Wolf als Gast im Aktuellen Sportstudio mit konfrontiert wurde. Dass das Gespräch im NDR-Sportclub, gemessen an der sehr kritischen Situation, eher oberflächlich gehalten wurde und Wolf sich an den üblichen Floskeln hielt, lag an der kollegialen Haltung des Moderators Delling zu Wolf, der in der Anmoderation des Gesprächs auch anmerkte, dass man seit der WM 2018 per Du sei, wo Wolf als WM-Experte agierte. Ob Wolf bei einem neutraleren Moderator auch in dieser Situation ins Studio gekommen wäre, muss jeder für sich selbst beantworten…

Wie wird es also weitergehen mit Hannes Wolf? Nach einem dreistündigen Gespräch mit Bernd Hoffmann und Ralf Becker wurde dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen. Stand jetzt. Angezählt ist er zweifellos. Das er nicht schon vor einigen Wochen (z.B. nach dem Magdeburg-Spiel) gehen musste, lag wohl daran, dass sowohl Hoffmann als auch Becker sich unnötig (?) zu einer Nibelungentreue bekannt haben.

„Das können Sie jetzt alle mitschreiben: Hannes Wolf wird auch in zwölf Monaten Trainer des HSV sein.“ Warum? „Weil wir total davon überzeugt sind, dass er der richtige Mann ist!“
https://www.mopo.de/sport/hsv/mutige-ansage-von-becker–wolf-wird-auch-in-zwoelf-monaten-trainer-des-hsv-sein—31906780

„Wir werden im Oktober in der Bundesliga oder in der Zweiten Liga eine Krise haben. Und anders als sonst werden wir den Trainer dann nicht wechseln.“

https://www.sport.de/news/ne3593607/hsv-praesident-bernd-hoffmann-verspricht-lizenz-fuer-die-bundesliga/

Diese Aussagen sind vom Januar und von Anfang April (!) dieses Jahres. Ob diese Aussagen tatsächlich aus einer absoluten Überzeugung heraus getätigt worden sind, oder eher eine kalkulierte Rückendeckung diente, um Geschlossenheit nach Außen zu demonstrieren, kann nur spekuliert werden. Überhaupt darüber nachzudenken, Hannes Wolf 2 Spieltage vor Ultimo zu entlassen, ist grober populistischer Unfug. Hier tun sich vor allen Dingen Kommentatoren von den Leitmedien hervor. Ob Hannes Wolf noch der richtige Mann über die Saison hinaus ist, ist schon eine andere reale Diskussionsgrundlage. Sollte Wolf mit dem HSV den Aufstieg noch schaffen, dürfte er wohl zumindest in die neue Saison starten und bei Bedarf im Oktober auf Hoffmann verweisen. Wolf könnte bei einem veränderten Kader, einen Neuanfang angehen und in der Vorbereitungsphase noch mehr seine Vorstellungen in den Trainingseinheiten verfeinern und intensivieren. Der Klassenerhalt würde mit einem leistungsmäßig sehr überschaubaren Kader, zu einer großen Aufgabe mutieren.

Sollte der HSV den Aufstieg verpassen, wäre die alternativlose Vorgabe nicht erreicht. Der Trainer würde noch mehr in den Fokus rücken. Könnte ein angeschlagener Wolf auch diese schwere Situation überstehen und wäre er tragbar für einen Neuanfang in der 2.Liga? Hätte er die Kraft, den HSV mit einem neu zusammengestellten Kader, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen, die wieder um den Aufstieg mitspielt? Sollte man Wolf nicht die Chance geben, wenn die letzten Abstiegsgesichter den Verein verlassen haben? Oder verkörpert er als Nichtaufstiegstrainer dann auch das Verliererimage? Ich bin sehr skeptisch ob das alles tatsächlich vermittelbar ist. Dafür ist der Verein zu instabil, um so eine Haltung auch durchzudrücken. Hoffmann und Becker sind mehr denn je in der Verantwortung und müssen beweisen, ob sie tatsächlich dem Verein dienen. Sie haben viele Fragen zu beantworten.

Und wer weiß – vielleicht erhebt sich dann noch ein Hannes aus dem Fleischwolf…

 

 

7 Kommentare

  1. 1887Breisgau1887Breisgau

    Sehr guter Blog!!!! Vielen Dank!

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  2. WORTSPIELERWORTSPIELER

    Der Verein zeigt sich seit der Winterpause von seiner dunkelsten Seite. Man stolpert von einem Leistungsloch in das nächste.

    ich widerspreche hiermit vehement. das leistungsloch besteht seit saisonbeginn. die positiven ergebnisse haben in der hinrunde die negativen leistungen überdeckt. der HSV spielt gar nicht viel schlechter als in der ersten saisonhälfte. es fällt nun viel mehr auf.

    man wurde zu keiner zeit der rolle des “fc bayern der 2. liga” gerecht. man wurde zu keiner zeit dem finanziellen aufwand gerecht. beginnend ab dem ersten spiel gegen ein neu-formiertes team von holstein kiel, als man vorgeführt wurde.

    die immer knappen siege sprechen bereits eine deutliche sprache. die “wahre tabelle” ist mehr als nur eine spielerei und hat natürlich eine hohe bedeutung, wenn man i.d.r. nur mit einem tor vorsprung gewinnt.

    die kontrahenten haben in der rückrunde ihren respekt abgelegt, weil sich “herumgesprochen” hat, dass man gar keine angst vor dem HSV haben braucht.

    hinzu kommt, dass der spielplan es in der hinrunde gut mit dem HSV meinte. nicht nur, dass sich viele teams in einer schlechten phase befanden und imho 2 oder 3 vereine anschließend (!) ihre trainer wechselten.

    die auswärtsspiele gegen die gesamte obere tabellenhälfte sind ein weiterer schlüssel bei der bewertung “hinrunde vs. rückrunde”…!

    dass der junge kader zudem qualitative und/oder mentale defizite aufweist, ist ja kein geheimnis, aber die führungsetage hat es eben verpasst, “kleine brötchen” zu backen und die #abstiegseuphorie zu nutzen, ein umdenken im umgang mit sich und den gegnern zu forcieren.

    Überhaupt darüber nachzudenken, Hannes Wolf 2 Spieltage vor Ultimo zu entlassen, ist grober populistischer Unfug.

    das sehe ich komplett anders. entweder man ist überzeugt oder eben nicht. bei letzterem darf es keine kompromisse geben. das hat der “eff-zeh” vorgemacht. man hätte – im gegensatz zum HSV – locker bis zum saisonende warten können, ohne die meisterschaft zu verspielen.

    apropos, meisterschaft: über monate haben sich verantwortliche, medien und fans immer an den kölnern orientiert und vom abstand zu platz 1 geredet/geschrieben, statt mal nach unten zu gucken. eine gewisse zurückhaltung und demut war nicht zu erkennen. nun hat es der BVB bei 9 punkten vorsprung auf den FCB deutlich übertrieben, aber ich glaube, dass kaum ein “HSVer” das aktuelle szenario für möglich gehalten hat, nicht auf einem aufstiegsplatz zu stehen, den man knapp 90% der saison inne hatte.

    Diese Aussagen sind vom Januar und von Anfang April (!) dieses Jahres. Ob diese Aussagen tatsächlich aus einer absoluten Überzeugung heraus getätigt worden sind, oder eher eine kalkulierte Rückendeckung diente, um Geschlossenheit nach Außen zu demonstrieren, kann nur spekuliert werden

    ich könnte schwören, dass auch björn hoffmann und ralf becker zu diesen leuten gehörten, die zum zeitpunkt der zitierten aussagen niemals für möglich gehalten haben, dass der HSV nicht unter den “top 2” landen könnte. das ist imho der hauptgrund für die deplatzierte jobgarantie für wolf. außerdem überbringt man halt gerne positive nachrichten… #sonnenlicht

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  3. Avatarflashbax

    Top

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  4. Avatarbopsi

    Da möchte ich dir widersprechen.
    Jetzt, 2 Spieltage vor Schluss, geht es nur darum die Köpfe der Spieler frei zu bekommen. Köln hat dies gerade eindrucksvoll bewiesen. Natürlich hat der FCK einen anderen Kader, viel besseren.
    Aber Wolf hat beim HSV fertig. Er hat aus seiner Zeit beim VfB leider nichts gelernt. Er ist mutlos geblieben, er hat die jungen Spieler nicht besser gemacht. Schade.
    Noch viel wichtiger ist allerdings, dass auch Nixkönner Becker schnellstens entlassen wird. Die Transfers sind grausam, werden den HSV noch tiefer absacken lassen.
    Magath muss her! Nach all seinen Aussagen hat er den HSV verdient.
    Wie auch immer man diese Aussagen interpretieren möchte.

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  5. AvatarRalle

    Beim HSV gibt es viele Parallelen zu Schalke 04.

    Auch Schalke war in der Vorsaison nicht so gut wie Platz 2 es suggeriert hat. Viele 50:50 Spiele wurden glücklich gewonnen. 50:50 Entscheidungen wurden auch pro Schalke getroffen.

    Diese Saison hat es sich genau umgekehrt. Plus der jeweilige Strudel nach oben bzw. nach unten der dazukommt.

    Ähnlich sehe ich es beim HSV in Bezug auf Hin- und Rückrunde.
    Platz 3-5 ist der Bereich in dem der HSV hingehört.

    Man konnte lediglich hoffen, dass der Aufwärtstrend länger anhält.

    Die Situation um Wolf sehe ich ähnlich. Entweder man ist überzeugt oder nicht. Dann ist der Zeitpunkt irrelevant. Mainz 05 hat mal Jörn Andersson vor der neuen Saison nach geglücktem Aufstieg entlassen.

    Ich wünsche den Verantwortlichen des HSV Glück bei den anstehenden Entscheidungen. Das gehört nämlich auch immer dazu.

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    1. Avatarbopsi

      Parallelen zu S04? Das hättest du wohl gerne.

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  6. GVGV

    Für einen Neuanfang nur darüber nachzudenken mit dem Trainer anzufangen, ist schon völlig unsinnig.
    Der ganze Verein müsste sich neu aufstellen und mehr noch, erstmal ganz neu definieren. Und bevor dies geschehen könnte, müsste man sich, die eigene Haltung, das Selbstverständnis des Vereins(also auch unter Einbezug der Mitglieder, Supporter usw.) hinterfragen.
    Wer sind wir, wer ist das in Wahrheit, jetzt, der HSV. Schonungslos, ohne alberne Visionen von aus uralter Vergangenheit gespeisten Erinnerungen älterer Männer, absurden Träumereien von “2024 wieder oben” oder gar Europa…
    In Wahrheit wird der HSV wie er jetzt ist vermutlich nicht mehr BL spielen (mit Glück nochmal ein Jahr), in diesem Leben nicht mehr international.
    Eher wird er sich absehbar irgendwo auf FCK- oder KSC Niveau zwischen Zweitligaabstiegskampf, Drittligamittelfeld oder noch schlechter wiederfinden, weiterhin von erdrückenden wirtschaftlichen und inneren Haltungsproblemen (Depression eines Vermessenen, an sich selbst Gescheiterten) geplagt dahinsiechend…
    vermutlich, bis es dann garnicht mehr weitergeht oder ein hochneurotischer drittgeborener Wüstenzögling ala’ Ismaik oder ein anrüchiger russischer Waffen-Drogen Oligarch mit Profilneurose und Geldwäschebedarf auf den Plan tritt und die Posse zum letzten tragikomischen finalen Akt einläutet.
    Isso.
    Deshalb lieber erstmal nur Trainerwechsel, Schulden in die Zukunft verschieben und selbst schnell abspringen, wenn es dann soweit ist.

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